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Energieeffizient handeln statt über Strompreise zu klagen

03.06.201417:07 UhrEnergie & Umwelt
Bild: Energieeffizient handeln statt über Strompreise zu klagen
Mike Heilmann (v. l.) und Beate Kühnau erhalten von Heinfried Becker die
Mike Heilmann (v. l.) und Beate Kühnau erhalten von Heinfried Becker die "plietsch!"-Plakette

(openPR) Bremerhaven, Juni 2014. Viele Gastronomen regen sich auf, wenn die Strompreise mal wieder steigen. Denn in Küche und Gastraum ist aufgrund von Pizzaofen und Beleuchtung ein hoher Energieverbrauch an der Tagesordnung. Die Inhaber der Bremerhavener Bars „Das Rüssel“ und „Musikcafé Blattlaus“ handeln statt zu klagen: Mike Heilmann und Beate Kühnau haben KfW-geförderte Energieanalysen in Anspruch genommen, empfohlene Maßnahmen umgesetzt und sparen zusammen 5.760 Euro und knapp 12 Tonnen CO2 im Jahr. energiekonsens unterstützte sie dabei. Für ihr Engagement zeichnete Heinfried Becker, Leiter des Bremerhavener Büros der Klimaschutzagentur, beide Gastronomen jetzt mit der „plietsch!“-Plakette aus.



„Wir können ja nicht ständig die Preise anheben, nur weil der Strom teurer wird. Dann laufen uns die Gäste weg“, sagt Blattlaus-Chefin Beate Kühnau. Rüssel-Inhaber Mike Heilmann ergänzt: „Ziel kann auch kein Massenverkauf sein. Wir müssen mit den vorhandenen Dingen anders umgehen. Also Energie sparen, um die Preiserhöhung zu kompensieren.“ Was er konkret meint, belegt er anhand eines Beispiels: „Vor dem Rüssel hing eine Lichterkette mit 37 bunten Glühlampen à 40 Watt. Sie leuchtete täglich acht bis zehn Stunden und verbrauchte im Jahr etwa 4.000 Kilowattstunden Strom. Kostenpunkt: rund 1.000 Euro. Um dieses Geld zu erwirtschaften, muss ich einen Umsatz mit Getränken in Höhe von 4.000 Euro machen. Also habe ich gerechnet und gehandelt. Vier Power-LED ersetzen nun die alte Lichterkette. Alle zusammen, nicht jede einzeln, benötigen 40 Watt und liefern die gleiche Helligkeit. Die Investition lag bei knapp 260 Euro. Im Jahr verbrauchen die Strahler nur 240 Kilowattstunden Strom – das kostet mich knapp 60 Euro.“

Dies ist im Rüssel nur eine Maßnahme von vielen. Zu den weiteren zählen der Einsatz von LED-Lampen auch im Gastraum, regelmäßige Wartung von Kühlaggregaten und Reinigung diverser Filter. Die TV-Geräte, Beamer, Rechner und Drucker werden in der Sports-Bar nur bei Gebrauch eingeschaltet, ansonsten vermeidet Mike Heilmann Stand-by-Betrieb. Darüber hinaus schaltet er seinen 400-Watt-Pizzaofen abends eine halbe Stunde vor Küchenschluss ab und erläutert: „Der Stein ist dann immer noch heiß genug. Früher lief der Ofen 365 Tage im Jahr, acht Stunden täglich. Jetzt spare ich 182 Stunden Betriebszeit im Jahr, umgerechnet sind das 23 Tage. Diese Maßnahme ist eine Kleinigkeit, kein Hexenwerk. Das können sich andere Gastronomen gern abschauen.“

Beate Kühnau konzentrierte sich bei den Effizienzmaßnahmen in der Blattlaus auf den vorgelagerten Wintergarten und erinnert sich. „Im Sommer war es immer zu warm, im Winter zu kalt. Das wollte ich meinen Gästen nicht länger zumuten. Vor allem 2009 und 2010 hatten wir in der kalten Jahreszeit so extreme Temperaturen, dass ich das Glashaus nicht warm bekommen habe. Es stand also eine Entscheidung an.“ Sie suchte Rat bei der Bremerhavener Gesellschaft für Investitionsförderung und Stadtentwicklung. Ihr Ansprechpartner bei der BIS empfahl ihr, Kontakt zu Heinfried Becker, Leiter des Bremerhavener Büros der Klimaschutzagentur energiekonsens, aufzunehmen. „Nach kurzer Zeit geriet der Stein ins Rollen. Beate Kühnau ließ eine KfW-geförderte Initialberatung durchführen und war dadurch berechtigt, einen zinsgünstigen Kredit der KfW in Anspruch zu nehmen“, sagt Heinfried Becker. Bei einer Gesamtinvestition von 152.000 Euro für den neuen Wintergarten sowie Austausch des Heizkessels und der Lufterhitzer erwies sich das Darlehn als hilfreich. Nur sechs Wochen vergingen zwischen Abriss und Einweihung. Im Sommer braucht sie nun nicht einmal eine Klimaanlage, sie öffnet einfach die Glasfront und lässt bei ihren Gästen dadurch ein wenig Urlaubsfeeling aufkommen. Im Winter spendet die Fußbodenheizung Wärme von unten.

Unternehmen, die ebenfalls an einer KfW-geförderten Energieanalyse interessiert sind, können sich bei Heinfried Becker, Leiter des Bremerhavener Büros der Klimaschutzagentur energiekonsens melden (0471/30947371, E-Mail). Weitere Informationen: www.energiekonsens.de/plietsch.

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