(openPR) Präsentation der Ergebnisse durch das Marktforschungsinstitut
Ulysses – Web-Tourismus und die Münchner Werbe- und PR-Agentur COMEO auf der ITB
München, 13. März 2006 (ja) – Welche Urlaubsländer wirken sympathisch und welche nicht? Welche Faktoren bestimmen eine positive oder negative Wahrnehmung? Die Ergebnisse der Analyse Länder-Image-Profile 2006 zeigen eindeutig, welche Länder in der Gunst der Deutschen gestiegen oder gesunken und welche Kriterien für eine Urlaubsbuchung entscheidend sind. Um eine aussagekräftige Meinung der 64,92 Millionen Deutschen ab 14 Jahren zu erhalten, wurden Anfang 2006 insgesamt 1.041 Deutsche befragt. Untersucht wurden die Urlaubsländer Ägypten, Dominikanische Republik, Frankreich, Griechenland, Großbritannien, Italien, Kroatien/Slowenien, Kuba, Marokko, Österreich, Skandinavien, Spanien, Thailand, Tunesien, Türkei, Ungarn, USA und die Vereinigten Arabischen Emirate/Dubai. Die Auswahl der 18 untersuchten Länder erfolgte nach der Zahl der Urlaubsreisen in das jeweilige Land in den letzten Jahren. Darüber hinaus wurde die Länderliste durch Überseeziele sowie spezielle Trendziele ergänzt.
Sympathisch = attraktiv?
Das Sympathieempfinden der Deutschen gegenüber den 18 vorgegebenen Ländern wurde in der Länder-Image-Profile 2006 ganz allgemein, ohne Bezug auf die Attraktivität als Reiseziel, abgefragt. Spontan nannten die meisten Teilnehmer europäische Reiseziele als sympathische Länder. Für 14,9 Prozent der Deutschen ist Italien das ansprechendste Land. Auf Platz zwei und drei folgen Spanien mit 12,7 und Österreich mit 11,0 Prozentpunkten. Griechenland wurde von 9,9 Prozent der Interviewten und Frankreich von 8,7 Prozent als sympathisch eingestuft.
Zusätzlich zum Sympathieempfinden der Deutschen gegenüber den 18 Ländern wurde in einer weiteren Frage die Attraktivität dieser Länder als Urlaubsdestination erhoben. Die Analyse ergab, dass sehr sympathische Länder für die Deutschen stets auch sehr attraktive Reiseziele sind. Italien gilt für 82,6 Prozent als ausgesprochen anziehendes Reiseziel, gefolgt von Spanien mit 80,4 Prozent. Den dritten Platz belegt Griechenland mit 72,2 Prozentpunkten. Frankreich beurteilen 71,0 Prozent als attraktives Urlaubsland vor Österreich mit 70,0 Prozent.
Im Vergleich dazu wurden Kroatien und Slowenien mit 43,3 Prozent, das asiatische Urlaubsland Thailand mit 43,5 und die Türkei mit 51,7 Prozent von den Teilnehmern als weniger anziehend bewertet. Die nordafrikanischen Länder Tunesien und Marokko waren in den Augen der Befragten als Reiseziel mit 55,4 und 55,6 Prozent ebenfalls weniger attraktiv.
Natur wirkt sympathisch
Aus Sicht der Deutschen läßt sich das Sympathieempfinden für ein Land auf bestimmte Merkmale zurückführen. Bei der Frage, welches Kennzeichen eines Landes für ein positives Empfinden am wichtigsten sei, nannten 72,3 Prozent der Befragten die Natur. 67,0 Prozent der Deutschen sind der Meinung, dass die Sicherheit im Land entscheidend für die Sympathie gegenüber diesem Urlaubsziel ist. Mit deutlichem Abstand konnte das Vorhandensein von Kulturgütern mit 46,0 Prozent als ausschlaggebend für ein sympathisches Reiseland bestimmt werden.
Österreich und Griechenland punkten bei den Sympathie-Eigenschaften
Die Top-Kriterien, die ein Reiseland für die Deutschen sympathisch machen, erfüllen zwei europäische Länder am besten. Österreich deckt mit 39,2 Prozent das Merkmal Natur und zu 40,1 Prozent das Kriterium Sicherheit ab. Griechenland liegt bei der Erfüllung des Kennzeichens vorhandene Kulturgüter mit 24,9 Prozent vorne.
Skandinavien und VAE/Dubai verzeichnen höchsten Image-Gewinn
Die Untersuchung Länder-Image-Profile 2006 ging auch der Frage nach, wie sich das Image der 18 Reiseländer bei den Deutschen in den letzten zwei Jahren generell verändert hat. Auf die subjektive Frage, welche Länder ihrer Meinung nach am meisten in Gunst und Ansehen gewonnen haben, gab die Mehrheit der Befragten Skandinavien an. Für 6,7 Prozent verzeichneten die nordischen Länder Dänemark, Norwegen, Schweden und Finnland den größten Imagegewinn.
Die Vereinigten Arabischen Emirate mit Dubai konnten ihr Ansehen bei 4,0 Prozent der Deutschen ebenfalls steigern. Der drittgrößte Imagegewinn wurde für Italien mit 3,7 Prozentpunkten festgestellt.
Die USA verloren mit 13,7 Prozent in den letzten zwei Jahren am meisten Gunst und Ansehen bei der deutschen Bevölkerung. Die Türkei hat bei 5,5 Prozent der Deutschen und Ägypten bei 5,1 Prozent ebenfalls einen Imageverlust erlitten.
Unsympathische Traumreiseziele
Obwohl die USA den größten Imageverlust zu verzeichnen haben, stellen sie für 13,9 Prozent der deutschen Bevölkerung das Nr. 1 Traumreiseziel dar. 7,9 Prozent würden ihren Traumurlaub gerne in Australien verbringen. Die Vereinigten Arabischen Emirate mit Dubai zählen für 6,4 Prozent der Deutschen zum absoluten Traumreiseziel. Von Ferien in Skandinavien und Kanada, den Ländern mit dem größten Imagegewinn in den letzten Jahren, träumen je 5,1 Prozent.
Preis-Leistungs-Verhältnis am wichtigsten für Urlaubsbuchung
Neben dem Image der Reiseländer erhebt die Untersuchung Länder-Image-Profile 2006 auch die wichtigsten Voraussetzungen für eine positive Urlaubsentscheidung. Für 69,0 Prozent der Befragten ist ein angemessenes Preis-Leistungs-Verhältnis hier das wichtigste Kriterium. Für 67,9 Prozent müssen das Klima bzw. die Wetterbedingungen stimmen. Die Sicherheit vor Ort ist für 63,4 Prozent ein entscheidender Aspekt, während 58,7 Prozent ökologische Gegebenheiten des Landes wie Natur und Tierwelt für wichtig erachten. Bei 52,7 Prozent der Befragten spielt die Mentalität der Bevölkerung des Reiselandes bei der Urlaubsentscheidung eine Rolle.
Weitere Ergebnisse der Länder-Image-Profile 2006
Der vollständige Berichtsband Länder-Image-Profile 2006 liefert viele ergänzende und interessante Resultate. Beispielsweise werden Einzelanalysen zu den 18 ausgewählten Urlaubsländern dargestellt und die Sympathie und Attraktivität eines Landes nach Alters-, Geschlechts- und Bildungsdaten ausgewertet. Die Studie ermöglicht außerdem Ländervergleiche und die Bestimmung von Sympathietrends gegenüber den Ländern bei der deutschen Bevölkerung.
Die Vollstudie mit mehr als 100 Seiten ist ab Mai 2006 zum Preis von 940 Euro inklusive Mehrwertsteuer und Versand erhältlich. Bestellt werden kann die Studie ab sofort bei:
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Die Herausgeber der Studie:
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Web-Tourismus
Das bekannte Marktforschungsinstitut gibt verschiedene Studien zum Tourismus heraus (z.B. Web-Tourismus, Last -Minute-Studie). Darauf aufbauend entwickelt man Marketing-Empfehlungen und berät bei der Umsetzung bis hin zu Schulungsmaßnahmen. www.web-tourismus.de
Der Sponsor der Studie:
hinundweg.com
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