openPR Recherche & Suche
Presseinformation

EZB und Experten warnen vor einem Börsencrash

02.06.201417:33 UhrPolitik, Recht & Gesellschaft
Bild: EZB und Experten warnen vor einem Börsencrash
Bild: Agenda 2011-2012
Bild: Agenda 2011-2012

(openPR) Lehrte, 2. Juni 2014 Jedermann glaubt, dass sein Geld, das er der Bank gibt ihm gehört, es ist jedoch das Kapital der Bank. Sie verleiht sein Geld und sie schafft aus seinem Geld neues Geld. Dass sie mehr verleiht als sie tatsächlich hat, liegt in ihrem Interesse - im System der Schulden und Zinsen. In der Hochzins-Konjunktur hat sie prächtig daran verdient. Zwischenzeitlich ist es durch die Zinspolitik der EZB soweit gekommen, dass die Zinsen so niedrig wie nie zuvor sind und Gewinne und Erträge in gewohnter Höhe ausbleiben. Hinzu kommt, dass die Banken hohe Bestände an faulen Krediten haben, was ihre Risiken drastisch erhöht.



Das Geld der Welt liegt mit 165 Billionen US-Dollar bei Rentenfonds, Investmentfonds, Währungsreserven, Hedgefonds und Privatanlegern (media.de). Reiche, Banken, Gewerkschaften, ADAC, Unternehmen und Spekulanten wissen weltweit nicht, wo sie ihre Abermillionen parken sollen, um Geld, viel Geld damit zu verdienen. Vor allem dann, wenn man sein Geld auf Risikowetten setzt. Sie wissen aber auch nicht, wo sie noch vor dem Zugriff der Finanzbehörden auf ihre Gewinne sicher sind. Der sicherste Platz sind derzeit Deutsche Börsen. Deutschland ist der reiche fette Streber den alle hassen („heute show“).

In der Hausse raten immer mehr Experten zu Gewinnmitnahmen und Vorsicht bei neuen Geschäften. Das war so, als von 1999 bis 2002 der DAX von 6.958 auf 2.892 Punkte (54,3 %) fiel und von 2007 bis 2008 von 8.067 auf 4.810 Punkte (40,37 %) abstürzte. Es wurden viele Billionen verbrannt. Nun ist es ausgerechnet die EZB die vor Chaos, Turbulenzen und Luftblasen an den Finanzmärkten warnt. Erst hat sie Billionen frischen Euro in die Märkt gepumpt, jetzt ihre Warnmeldung. Hinweise auf ein drohendes Unwetter an den Börsen gibt es genug.

Keiner nimmt sie wahr. Mitte 2013 hat die Schweiz heimlich, still und leise unbemerkt 76 Milliarden Euro gegen andere Währungen abgestoßen. Der Britische Aktienhändler Alessio Rastani weiß woher die enormen Gewinne kommen, die er und andere gerade in der Krise machen. Denn irgendwer muss schließlich dafür bezahlen. Deshalb ist es einfach für ihn vorauszusagen, dass die „Ersparnisse von Millionen Menschen in den nächsten Monaten verschwinden werden“.

Deutsche Topmanager, die bei Aktiengeschäften durch ihren direkten Einblick ins eigene Unternehmen einen großen Vorteil haben, bleiben skeptisch: Sie verkaufen weiterhin deutlich mehr Aktien als sie kaufen. Dies belegt das Insider-Barometer, welches das Aachener Forschungsinstitut für Asset Management alle zwei Wochen zusammen mit der Commerzbank Wealth Management exklusiv für das Handelsblatt berechnet.

Der 77-jährige Milliardär und Großinvestor Icahn, wegen angeblicher Weitergabe von Insiderwissen im Fadenkreuz der Ermittler, warnt vor einem Börsencrash. Er sieht deutliche Anzeichen für eine Blase die zerplatzen könnte, weil viele Zahlen eine Fata Morgana sind. Claus Voigt (Capital Partners GmbH) meint dazu, das Platzen der Spekulationsblase ist der dritte Akt eines globalen Dramas, an dessen Ende die Neuordnung des Weltwährungssystems stehen wird. Ähnlich sieht es der Crash-Prophet Roland Leuschel, der den großen Absturz voraus sagt und mit einer kommenden Währungsreform rechnet.

„Die EZB weist auf die derzeit gute Verfassung des Finanzsystems in der Eurozone hin, wobei es genug Risiken gibt. Ihr bereitet die Rekordjagd an den Börsen Sorgen: Die Suche der Investoren nach Renditen könnte die „Möglichkeit eines scharfen und ungeordneten Abbaus der jüngsten Kapitalflüsse“ auslösen, hieß es im Finanz-Stabilisierungsbericht der Notenbank (rtr)“. Experten sprechen zudem von Aktien, Anleihen und Immobilen die eine Billionen-Spekulationsblasen aufgeblasen haben, die größte der letzten Jahre. Für Anfang Juni hat die EZB wieder Zinssenkungen, gekoppelt mit einer weiteren Geldspritze, angekündigt.

Die USA, Japan, und die EU sind nach dem Maastricht Referenzwert von 60 Prozent mit rund 15,3 Billionen Euro überschuldet. Immer mehr Geld, immer mehr Schulden, das Risiko an den Börsen steigt im selben Verhältnis. Das Ende der Fahnenstange ist erreicht. Die Anleger werden viel Geld verlieren. Die Wegbereiter sind: Große Armut, hohe Arbeitslosigkeit, Rezession, überschuldete Staatshaushalte, 2 Mrd. Euro Exportüberschüsse in Deutschland und eine trügerische Stabilität.

Die geringe Profitabilität der Banken und die Verluste der Großbanken bereiten der EZB zusätzliche Sorgen. Sie fordert zur Ankurbelung der Binnennachfrage zu mehr Investitionen auf, doch dazu fehlt den Staats- und Regierungschefs hunderte von Milliarden. Wenn die Hochgeschwindigkeitsrechner die Weichen auf verkaufen stellen, verselbständigt sich die Spirale nach unten.

Die Initiative Agenda 2011 – 2012 hat der Öffentlichkeit bereits im Mai 2010 Vorschläge unterbreitet, die diesen Trend verhindern könnten. Es wird der Öffentlichkeit ein Sanierungsprogramm angeboten, das für ausgeglichene Haushalte und Rückführung der Staatsschulden steht.

Dieter Neumann

Diese Pressemeldung wurde auf openPR veröffentlicht.

Verantwortlich für diese Pressemeldung:

News-ID: 798384
 101

Kostenlose Online PR für alle

Jetzt Ihren Pressetext mit einem Klick auf openPR veröffentlichen

Jetzt gratis starten

Pressebericht „EZB und Experten warnen vor einem Börsencrash“ bearbeiten oder mit dem "Super-PR-Sparpaket" stark hervorheben, zielgerichtet an Journalisten & Top50 Online-Portale verbreiten:

PM löschen PM ändern
Disclaimer: Für den obigen Pressetext inkl. etwaiger Bilder/ Videos ist ausschließlich der im Text angegebene Kontakt verantwortlich. Der Webseitenanbieter distanziert sich ausdrücklich von den Inhalten Dritter und macht sich diese nicht zu eigen. Wenn Sie die obigen Informationen redaktionell nutzen möchten, so wenden Sie sich bitte an den obigen Pressekontakt. Bei einer Veröffentlichung bitten wir um ein Belegexemplar oder Quellenennung der URL.

Pressemitteilungen KOSTENLOS veröffentlichen und verbreiten mit openPR

Stellen Sie Ihre Medienmitteilung jetzt hier ein!

Jetzt gratis starten

Weitere Mitteilungen von Agenda 2011 - 2012

Agenda 2011 - 2012: „Die Schwarze Null“ - die Schuldenlüge
Agenda 2011 - 2012: „Die Schwarze Null“ - die Schuldenlüge
Das Statistische Bundesamt gibt die Staatsschulden zum 31.12.2018 mit 1.996 Mrd. Euro an. Gegenüber der Europäischen Statistik EUROSTAT sind es jedoch 2.063 Mrd. Euro, 60,9 % vom BIP. Überschuldung 67 Mrd. Euro. Lehrte, 17.12.2019. „Der Bund ist überraschend bereits 2014 ohne neue Schulden ausgekommen - das erste Mal seit mehr als 40 Jahren. Finanzmi-nister Wolfgang Schäuble (CDU) hat damit die "schwarze Null" ein Jahr früher erreicht als geplant.Ein entsprechender Bericht des "Handels-blatts" wurde in Koalitionskreisen bestätigt (Spiegel on…
Staatsschulden auf 2.063 Milliarden Euro gestiegen – Nachlese Landtagswahl in Sachsen und Brandenburg
Staatsschulden auf 2.063 Milliarden Euro gestiegen – Nachlese Landtagswahl in Sachsen und Brandenburg
Die Statistik der EU (EUROSTAT) und Statista, die größte private Statistik der Welt, geben die deutschen Staatsschulden 2018 mit 2,063 Bio. Euro an (inklusiv Schulden der Sozialversicherung). Das Statistische Bundesamt dagegen mit 1,927 Mrd. Euro. Lehrte, 06.09.2019. Seit 1969 haben die Regierungen unter Brandt, Schmidt, Kohl, Schröder und Merkel rund 2,063 Bio. Euro (inklusiv Schulden der Sozialversicherung) mehr ausgegeben, als der Staat eingenommen hat. Hinzu kommen Schulden der Sozialkassen von rund 399 Mrd. Euro. Die FDP war 32 Jahre K…

Das könnte Sie auch interessieren:

Bild: Agenda News - Self Service Europäische ZentralbankBild: Agenda News - Self Service Europäische Zentralbank
Agenda News - Self Service Europäische Zentralbank
… 8.067 auf 4.810 Punkte (40,37 %). Sollte der Ankauf von faulen Anleihen in unbegrenztem Umfang nicht die erhoffte Ruhe in die Märkte bringen, dürfte ein erneuter Börsencrash in diesen Größenordnungen vorprogrammiert sein. Das BIP der EZ17-Staaten beträgt 2011 rund 9.298 Mrd. Euro dem Schulden von 8.107 Euro gegenüber stehen. Die Staaten sind nach dem …
Börsencrash? Finanzexperte Ullrich Angersbach erklärt, wie man sich vor Verlusten schützt
Börsencrash? Finanzexperte Ullrich Angersbach erklärt, wie man sich vor Verlusten schützt
… neuesten Artikel auf www.ullrich-angersbach-aktienverluste, nimmt er sich dem Thema Börse und erfolgreiche Aktieninvestments an und erklärt, wie man das Investment bei einem Börsencrash sicher anlegen kann. Börsen können immer wieder starke und langandauernde Verlustphasen erleiden. Viele Anleger halten sich deshalb von Aktieninvestments fern und verpassen …
Bild: Jetzt investieren: Sichern Sie sich stabile Festgeldzinsen trotz sinkender Zinssätze.Bild: Jetzt investieren: Sichern Sie sich stabile Festgeldzinsen trotz sinkender Zinssätze.
Jetzt investieren: Sichern Sie sich stabile Festgeldzinsen trotz sinkender Zinssätze.
… attraktive, langfristige Festgeldzinsen, bevor weitere Zinssenkungen der EZB folgen. Inflationsgeschützte, hohe Renditen, geschützt durch die gesetzliche Einlagensicherung. Hamburg, 06.03.2025 - Experten rechnen mit drei weiteren Zinssenkungen im Laufe dieses Jahres Bis Ende 2025 werden mehrere EZB-Leitzinssenkungen erwartet. Das hat Auswirkungen auf …
Bild: Leitzins bleibt auf dem Rekordtief von 0,00 ProzentBild: Leitzins bleibt auf dem Rekordtief von 0,00 Prozent
Leitzins bleibt auf dem Rekordtief von 0,00 Prozent
… proklamierte EZB-Inflationsziel von knapp zwei Prozent zu verändern. Denn...: "eine Veränderung würde nur zu steigender Unsicherheit und steigenden Zinsen führen". Überraschend ist für Experten die deutliche Anhebung der Wachstumsprognose für dieses Jahr. Die Annahme, dass die Euroraum-Wirtschaft ab sofort in jedem der kommenden Quartale um 0,4 Prozent …
Bild: Agenda News: ESM mit EwigkeitsgarantieBild: Agenda News: ESM mit Ewigkeitsgarantie
Agenda News: ESM mit Ewigkeitsgarantie
… möchte, die Krise aber hausgemacht, typisch Deutsch ist. Die Entscheidung von Draghi hat für Begeisterung in der Wirtschaft und zu einem deutlichen Anstieg des DAX geführt. Vor den Börsencrashs und einer nahenden Inflation haben die Goldpreise zum Höhenflug angesetzt. Das war so, als von 1999 bis 2002 der DAX von 6.958 auf 2.892 Punkte (58,43%) fiel …
UNABHÄNGIGE EXTERNE BEWERTUNG DER VOLKSWIRTSCHAFTLICHEN FORSCHUNGSARBEIT DER EZB
UNABHÄNGIGE EXTERNE BEWERTUNG DER VOLKSWIRTSCHAFTLICHEN FORSCHUNGSARBEIT DER EZB
… EZB auf Vorschlag der Generaldirektion Forschung, eine Bewertung der volkswirtschaftlichen Forschungsarbeit der EZB vornehmen zu lassen. Zu diesem Zweck wurden drei unabhängige externe Experten, Herr Marvin Goodfriend, Herr Reiner König und Herr Rafael Repullo, mit der Bewertung anhand vorgegebener Kriterien beauftragt. Der am 20. Februar dieses Jahres …
Bild: Experten erwarten weitere Zinserhöhungen - Baugeld wird teurerBild: Experten erwarten weitere Zinserhöhungen - Baugeld wird teurer
Experten erwarten weitere Zinserhöhungen - Baugeld wird teurer
Marbach am Neckar, 9 Juli 2007 - Nach der letzten Erhöhung des Leitzinses auf 4 Prozent druch die Europäische Zentralbank (EZB) erwarten Experten weitere Zinserhöhungen. Die Europäische Zentralbank (EZB) hat am 5.7.2007 die Geldpolitik nicht weiter verschärft, will aber wahrscheinlich im September / Oktober den Leitzins erhöhen. Nach der letzten Zinsanpassung …
DER EZB-RAT HEISST DIE NEUEN EU-MITGLIEDSTAATEN WILLKOMMEN
DER EZB-RAT HEISST DIE NEUEN EU-MITGLIEDSTAATEN WILLKOMMEN
… die nationalen Zentralbanken der neuen Mitgliedstaaten Bestandteil des ESZB, und ihre Zentralbankpräsidenten sind Vollmitglieder des Erweiterten Rats der EZB. Ebenso haben die Experten der nationalen Zentralbanken in den ESZB-Ausschüssen den Status von Vollmitgliedern, wenn sich diese Ausschüsse in ihrer ESZB-Zusammensetzung, d. h. unter Teilnahme aller …
Bild: Agenda 2011-2012: Aktien - Der Milliarden-DealBild: Agenda 2011-2012: Aktien - Der Milliarden-Deal
Agenda 2011-2012: Aktien - Der Milliarden-Deal
… sich die EU damit durchsetzen sollte, gegen den Willen Englands, steht zu befürchten, dass die Finanztransaktionssteuer erst - wenn überhaupt - nach dem nächsten Börsencrash eingeführt wird. Die Spekulanten streichen nicht nur hohe Gewinne ein, sie haben ihre Firmengewinne in Steueroasen angelegt. Auf Milliarden-Gewinne zahlen sie dort unter 1 Prozent …
Bild: Aktuelle Zinssätze für Tages- und TermingelderBild: Aktuelle Zinssätze für Tages- und Termingelder
Aktuelle Zinssätze für Tages- und Termingelder
Derzeit erfreuen sich Tages- und Termingelder wachsender Beliebtheit in der Bevölkerung. Dies läst sich auch ganz einfach erklären – die vergangenen Bankenpleiten und der Börsencrash hat das Vertrauen der Bürger in diese spekulativen Anlagen erheblich erschüttert. Viele wollen daher noch retten, was zu retten ist und flüchten in Geldanlagen mit Einlagensicherheit. …
Sie lesen gerade: EZB und Experten warnen vor einem Börsencrash