(openPR) Jubiläum in der Dr. Becker Klinik Möhnesee: Zum 20. Mal hielt am Samstag ein Bus vor dem Klinikeingang und entließ 70 Studierende der Universität Duisburg-Essen in ihren „Reha-Praxistag“.
Möhnesee. „Liebe Studenten. Bitte wechseln Sie nun Ihre Station.“ Zweimal im Jahr hallt diese Ansage inklusive Gongschlag durch die Gänge der Dr. Becker Klinik Möhnesee. Auch an die-sem Samstag wurden so wieder 70 Medizinstudenten und -studentinnen der Universität Duis-burg-Essen durch die verschiedenen Stationen ihres „Reha-Praktikumstags“ gelotst. Auf dem ganztägigen Programm standen für die angehenden Ärzte unter anderem die Teilnahme an der Sporttherapie, kardiologische Funktionsdiagnostik und Einblicke in die Arbeit der physikalischen Reha-Therapeuten.
Seit zehn Jahren schon richtet die Dr. Becker Klinik Möhnesee in Zusammenarbeit mit der Universität Duisburg-Essen den Praxistag „Rehabilitation und Physikalische Therapie“ für Medizinstudierende des dritten Semesters aus. Ziel war es von Anfang an den Jungmedizinern zu vermitteln, wie wichtig die Rehamedizin für den Genesungsprozess des Patienten ist. „Mit so einem Praxistag können wir zeigen, welche Bedeutung die Anschlussheilbehandlung für die Patienten hat. Da kämpfen wir auch seit zehn Jahren für einen angemessenen Stellenwert der Rehabilitation in der medizinischen Ausbildung“, so Dr. Rainer Schubmann, Chefarzt der Kardiologie an der Klinik Möhnesee.
Stellenwert der Rehabilitation bei angehenden Ärzten wächst
Und das offensichtlich mit Erfolg: Die Studierenden wissen mittlerweile den Praxistag sehr zu schätzen. „Es ist gut, dass dieser Praxistag Pflicht-Bestandteil unseres Studiums ist. Als Arzt muss man sich schließlich auch mit der Frage beschäftigen, was nach der Behandlung im Krankenhaus mit den Patienten passiert“, fasst ein Student seine Erfahrungen des Tages zusammen. Für Dr. Schubmann ist diese Wertschätzung eher neu: „Das ist erst seit den letzten paar Jahren so. Früher konnten die Studenten kaum was mit Rehabilitation anfangen. Da gab es hier immer viele Diskussionen. Jetzt sind alle sehr offen und interessiert. Manche können sich sogar vorstellen, schon nach Ende ihres Studiums in der Rehabilitation zu arbeiten.“ Und noch was ist anders: „Der Anteil der weiblichen Studenten hat stark zugenommen. Vor zehn Jahren lag er ungefähr bei 40 Prozent. Heute sind es bestimmt 80 Prozent. Die Medizin ist eindeutig weiblich geworden.“










