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Zu viele Studenten, zu wenig Ressourcen

16.05.201418:20 UhrWissenschaft, Forschung, Bildung

(openPR) LHG Bayern fordert dringende Überarbeitung der Hochschulfinanzierung angesichts weiter steigender Studentenzahlen

Angesichts der ständigen Korrekturen der Erstse-mesterzahlen durch die Kultusministerkonferenz (KMK) spre-chen sich die Liberalen Hochschulgruppen Bayern (LHG) für eine Umstrukturierung und Dynamisierung der Hochschulfi-nanzierung aus, um der wachsenden Anzahl an Studienanfän-gern gerecht zu werden.



LHG-Landesvorsitzender Alexander Bagus findet für die ständi-gen Nachbesserungen deutliche Worte: „500.000 neue Studenten pro Jahr statt 374.000 sind keine Peanuts! Hier zeigt sich, dass zum einen die Prognosen der KMK keine verlässliche Größe für die Hochschulen sind. Zum anderen wird auch klar, dass diese Form der Bildungsplanwirtschaft die Hochschulen vor die Wand fährt!“ Bagus fährt fort: „Diese Fehlschätzung hat enorme Konsequenzen hinsichtlich des Koordinationsvermögens der Universitäten und stellt den Hochschulstandort Deutschland vor große Herausforderungen, die nicht zu unterschätzen sind.“

Die durch den Bundestag beschlossene Aufstockung des Hochschulpakts um 4,4 Milliarden Euro bis 2015 sei ein richtiger Schritt, erklärt der LHG-Landesvorsitzende, doch er sieht auch nach Besserungsbedarf: „Dieses Geld wird nicht reichen, um den kommenden Zulauf an den deutschen Hochschulen bewältigen zu können.“ Das gelte auch für den Freistaat Bayern, meint Bagus: „Vielmehr muss man sich nun mit der Frage befassen, ob nicht eine generelle Umstrukturierung der Hochschulfinanzierung angemessener wäre. So wäre ein Geld-folgt-Studenten-Modell (GfS) ein erster Ansatz, mit dem Bayern den Anfang machen sollte. Hierbei handelt es sich um eine Bei-tragsfinanzierung der Hochschulen, bei der diese pro Student und unter Berücksichtigung dessen fachlicher Ausrichtung Zahlungen erhält. Hochschulerstsemester als Rechengröße halten wir, auch vor dem Hintergrund des lebenslangen Lernens für komplett verfehlt. Nur mit GfS wird eine bedarfsgerechte Steuerung der Finanzmittel und die individuelle Berücksichtigung der Studenten gewährleistet.“

Doch Bagus geht noch weiter: „Darüber hinaus muss das Angebot an Masterplätzen weiter ausgebaut werden. Schon das jetzige Masterprogramm des Freistaats ist nicht mal ein Trop-fen auf den heißen Stein! Auch müssen die Studienzuschüsse dynamisiert und das Ausbauprogramm in Bayern verstetigt werden, um finanzielle Rahmenbedingungen zu schaffen, die der wachsenden Zahl der Studierenden Rechnung tragen.“

Das Ziel ist für den Landesvorsitzenden der LHG Bayern klar. „Nur die aufgezeigten Maßnahmen werden langfristig dazu beitragen, die dauerhafte Attraktivität des Standorts Bayern zu gewährleisten“, schließt Bagus.

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