(openPR) Nicht erst seit Guttenberg sind Ghostwriting und Plagiate wieder in aller Munde. Insbesondere in der akademischen Welt hat das Schreiblassen Hochkonjunktur. Manchmal sind es mangelnde Fach- oder Sprachkenntnisse, das andere Mal fehlende zeitliche Ressourcen oder die eigene Eitelkeit, die Studenten dazu bewegen, ihre Arbeiten von vermeintlichen Profis schreiben zu lassen.
Das Prinzip ist einfach: Man sucht sich eine Agentur, überweist zum Teil erhebliche Honorare und hofft auf eine erstklassige Lieferung, die den erwünschten Karriereschub bringen soll. Alleine in Deutschland tummeln sich einige Duzend Ghostwriter-Agenturen. Man bewegt sich in juristischen Grauzonen. Schätzungen zufolge überlassen in Deutschland mehr als 20.000 Studenten jährlich Ghostwritern die Feder.
Ein Millionenmarkt, der leicht zu erreichen ist: Man „eröffnet“ im Internet eine Agentur und schon kann man an der Bereitwilligkeit der Kundschaft, sich akademischen Ehren auf unehrenhaftem Weg zu erkaufen, teilhaben.
Trotz der Nähe des Ghostwriting zur Wissenschaft gibt es bislang keine fundierten Untersuchungen, die das Ghostwriting, das Wirken der Agenturen, die Beweggründe der Kunden etc. unter die Lupe nehmen.
Im Rahmen einer Studienarbeit soll nun der Versuch unternommen werden, Ghostwriting auch unter wissenschaftlichen Aspekten zu beleuchten. Dazu hat Simone Hartmann die Website „Ghostwriter-Vergleich.de“ angelegt. Das Ziel der Website sind die teilweise Publikation der Ergebnisse, aber auch das Erlangen von Insider-Informationen aus Kunden- und Autorensichten.
Die Autorin hofft, auf diesem Weg weitere Insider zu erreichen.











