(openPR) Rummelsberg. Die Inklusion von Menschen mit Behinderung in allen Bereichen der Gesellschaft ist ein besonderes Anliegen von Patienten und Angehörigen, von Medizinern und allen unterstützenden Berufsgruppen. Dieses Thema steht auch im Mittelpunkt des neuroorthopädischen Symposiums, das Herr Prof. Dr. Strobl, Chefarzt am Krankenhaus Rummelsberg, vom 22. bis zum 24. Mai 2014 im Rummelsberger Berufsbildungswerk organisiert.
Für die erfolgreiche Behandlung und Begleitung von Menschen mit Behinderung sind spezialisierte Fachkräfte aus den Bereiche Orthopädie- und Rehatechnik, Pflege, Pädagogik und Medizin mit physikalischen, medikamentösen und operativen Therapieverfahren nötig. Alle Beteiligten müssen eine gemeinsame Sprache sprechen und die verschiedenen bewährten und innovativen Betreuungs- und Behandlungsmöglichkeiten für unterschiedliche Altersgruppen kennen und richtig einsetzen können.
Um hierfür die Voraussetzungen zu schaffen, veranstaltet Herr Prof. h. c. Dr. Walter Michael Strobl, MBA, Chefarzt der Klinik für Kinder-, Jugend- und Neuroorthopädie des Krankenhauses Rummelsberg, das alle zwei bis drei Jahre stattfindende interdisziplinäre Symposium für Neuroorthopädie und Rehabilitation. In diesem Jahr findet es erstmals in Deutschland, nämlich an einem traditionsreichen Ort gelebter Inklusion, im Berufsbildungswerk und Krankenhaus Rummelsberg statt.
Mehr als 50 Experten unterschiedlicher Berufsgruppen aus Deutschland, Österreich und der Schweiz sprechen zu den Themen Inklusion, Gendiagnostik und Gentherapie, aktuelle operative und medikamentöse Behandlungsverfahren, Therapie und Pädagogik, Berufsausbildung und Sport, neueste Therapiegeräte und Orthetik sowie Probleme und Lösungsmöglichkeiten bei neuromotorischen Erkrankungen vom Säugling bis ins hohe Erwachsenenalter. Innovative, noch unveröffentlichte wissenschaftliche Studien, unter anderem zur Wirksamkeit von Therapien, werden vom Experten- Lehrgang für „Neuroorthopädie – Disability Management“ der Donau-Universität Krems vorgestellt.
Direkt vor Ort können die Teilnehmer in zwei Workshops die Rummelsberger Berufsausbildung für junge Menschen mit Behinderung und das Rummelsberger integrierte neuroorthopädische Behandlungskonzept kennenlernen. Mitarbeiter bieten einen Überblick über die Ausbildung Jugendlicher und über Indikation und Technik neuroorthopädischer Operationen inklusive Hands-on-Workshop, über Robotik-gestützte postoperative Frühmobilisation und aktuelle Entwicklungen der Orthopädie- und Rehatechnik. Erstmals vorgestellt wird beim diesjährigen Symposium auch die neue Plattform „NEUROORTHO – Internationale Vereinigung für Neuroorthopädie“, deren Ziel es ist, die überregionale Zusammenarbeit von Spezialisten verschiedener Berufsgruppen durch gemeinsame Fortbildung und Forschungsprojekte zu fördern.
Weitere Informationen sowie das detaillierte Programm und die Anmeldungsmodalitäten finden Sie auf der Internetseite des Krankenhauses Rummelsberg unter http://www.krankenhaus-rummelsberg.de und unter www.motio.org.







