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EU-Projekt BIO-TIC veröffentlicht „Bio-Roadmaps“

12.05.201416:28 UhrWissenschaft, Forschung, Bildung
Bild: EU-Projekt BIO-TIC veröffentlicht „Bio-Roadmaps“

(openPR) Das EU-Projekt BIO-TIC hat drei umfangreiche Roadmaps zur Marktsitutation, technologischen und nicht-technologischen Hürden für die industrielle Biotechnologie veröffentlicht. Sie liefern Anregungen, wie Innovationshemmnissen beseitigt werden können, die einer vollen Entfaltung der industriellen Biotechnologie in Europa entgegenstehen. Die Roadmaps können auf der Partnering-Plattform des BIO-TIC- Internetportals heruntergeladen werden (www.industrial-biotechnology.eu ).


"Diese Roadmaps geben einen guten Überblick über die Herausforderungen, vor denen die industrielle Biotechnologie heute in Europa steht. Darüber hinaus werden auch einige Lösungswege gezeigt, um Europa bis 2030 zur weltweit führenden Region auf dem Gebiet der industriellen Biotechnologie zu machen“, sagt Claire Gray, BIO-TIC Projekt-Koordinator, EuropaBio. "Trotz der vielen gesellschaftlichen, ökologischen und wirtschaftlichen Vorteile bestehen Barrieren, die die Entwicklung der industriellen Biotechnologie in Europa hemmen".
BIO-TIC wurde im September 2012 gestartet. Ziel des Projekts ist, Innovationshemmnisse in der industriellen Biotechnologie in ganz Europa zu identifizieren, zu prüfen und deren Ursachen zu verstehen, um Aktionspläne zu ihrerÜberwindung zu formulieren. Nach umfangreichen Literaturrecherchen, der Befragung von mehr als 60 Experten und acht regionalen Workshops sind nun drei Roadmaps zu „Marktpotenzialen“, „F & E-Schwerpunkten“ und „nicht-technologische Hemmnisse von Innovationen“ der industriellen Biotechnologie veröffentlicht worden.
Die Markt-Roadmap gibt für fünf ausgewählte Geschäftsfelder in der industriellen Biotechnologie einen Überblick über den aktuellen europäischen Markt sowie Marktprognosen bis 2030. Um das Potenzial von Produktsegmenten zu erkennen und Marktbarrieren überwinden, "ist es wichtig, dass die Stimme der bio-basierten Industrie gehört wird", sagt Anna Saarentaus von Pöyry und Leiterin der Markt-Roadmap.

Die Technologie-Roadmap liefert einen Einblick in die F & E-bezogenen Barrieren, die einer vollständige Realisierung des europäischen Marktpotenzials der industriellen Biotechnologie im Jahr 2030 entgegenstehen. Darüber hinaus versucht die Roadmap Prioritäten in Bezug auf F & E und andere Maßnahmen zu setzen, um diese technologiebezogenen Hürden zu überwinden. "Gerade in den Bereichen Biokonversion und Rohstoff-Versorgung sollten die größten F & E-Anstrengungen unternommen werden", erörtert Elsbeth Roelofs von TNO und Leiterin der Technologie-Roadmap.

Die nicht-technologische Roadmap identifiziert rechtliche und nicht-technologische Hemmnisse, die
die Nutzung der Marktchancen blockieren, welche in der Markt-Roadmap identifiziert wurden. Dirk Carrez, Leiter der nicht-technologischen Roadmap, Clever Consult, sagt dazu: "Innovationen werden nur stimuliert, wenn der passende rechtliche und politische Rahmen vorhanden ist. Deshalb ist die Identifizierung der rechtlichen und nicht-technologischen Barrieren, die Innovationen in der industriellen Biotechnologie blockieren können sowie die Darstellung möglicher Lösungen für Schlüssel-Markteintrittsbarrieren ein wichtiger Bestandteil des BIO-TIC-Projektes".

Obwohl sich die Roadmaps noch im Entwurfs-Status befinden, "glauben wir, dass es jetzt entscheidend ist, sie der Fachöffentlichkeit der industriellen Biotechnologie zur Verfügung zu stellen; nicht nur, um die vorgeschlagenen Empfehlungen auf den Prüfstand zu stellen, sondern auch, um neue innovative Ideen zu erfassen. So kann Europa in die Lage versetzt werden, das volle Potenzial dieser umwälzenden Technologie zu erfassen und damit ein wettbewerbsfähiger und florierender Ort zu werden", schließt Gray.

Pádraig Naughton, Cefic, sagt, dass "diese Roadmaps identifizieren die wichtigsten Hemmnisse, die derzeit das Wachstum der Biotechnologie in die Prozess-Industrie begrenzen und zeigen erste Lösungen auf. Wir bitten die Leser ihre Ansichten zu äußern und uns ein Feedback zu geben, um die endgültige integrierte Roadmap so umfassend wie möglich zu machen". Die endgültige BIO-TIC-Roadmap und die Empfehlungen werden im Jahr 2015 veröffentlicht. Diese werden die Zusammenhänge zwischen den potenziellen Marktentwicklungen, dem F & E-Bedarf und den rechtlichen- und nicht-technologischen Aspekten sowie ihre Auswirkungen auf Innovationen in der industriellen Biotechnologie darstellen.

Der weitere BIO-TIC-Roadmapping-Prozess hängt allerdings auch von der Mitwirkung der Branche ab. Daher ruft das BIO-TIC-Projekt-Konsortium Vertreter der beteiligten Interessensgruppen auf, ihre Kommentare und Beiträge bis Ende August 2014 an E-Mail zu senden.

Alle BIO-TIC-Roadmaps können über das Webportal abgerufen werden: http://www.industrial-biotechnology.eu.

Für weitere Informationen über das BIO-TIC-Projekt wenden Sie sich bitte an Claire Gray, BIO-TIC Projekt Koordinator, Telefon +32 2 739 11 78 oder per e-mail an E-Mail.

Medienkontakt: Maria Andrielou, Cefic Research & Innovation, Telefon + 32 2 676 73 68 oder per E-mail an E-Mail.

Über BIO-TIC
Das BIO-TIC-Projekt wurde im September 2012 mit dem Ziel gestartet, einen Überblick über die Hemmnisse für Biotech-Innovationen und deren Lösungen zu finden, um so die Entwicklung der industriellen Biotechnologie in Europa zu beschleunigen. BIO-TIC ist ein Drei-Jahres-Projekt, das im Rahmen des FP7-Programms der Europäischen Kommission finanziert wird und an dem 11 Partner beteiligt sind. CEFIC leitet das Arbeitspaket zur Kommunikation und Verteilung und hat eine beratende Rolle in den anderen Arbeitspaketen, einschließlich Administration und wissenschaftlicher Input . Das Konsortium wird von EuropaBio geleitet. BIO-TIC steht für „Zentrum der Forschungs- und Innovationsplattformen in der industriellen Biotechnologie zur Schaffung technologischer Innovationen und solider Grundlagen für einen wachsenden industriellen Biotechnologie-Sektor in Europa“.
Weitere Informationen finden Sie auf das Projekt-Web-Portal: http://www.industrialbiotech-europe.eu.

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