(openPR) Am 9. Mai 2014 wird das Gemeinschaftshaus „Der Neue Lindenhof“ in Remscheid feierlich eröffnet. In Anwesenheit des nordrhein-westfälischen Ministers für Bauen, Wohnen, Stadtentwicklung und Verkehr, Michael Groschek, können sich die Gäste ein umfassendes Bild vom Neubau des interkulturellen Stadtteilzentrums machen. Auf Basis eines Entwurfs des Kopenhagener Architekturbüros Carsten Lorenzen hat die pbr Planungsbüro Rohling AG, Niederlassung Düsseldorf, die Gesamtplanung für das Gebäude erbracht. Bauherr ist die GEWAG Wohnungsaktiengesellschaft Remscheid. Die Investitions-summe betrug 6,5 Mio. Euro.
Das Gemeinschaftshaus wurde als freistehendes Gebäude auf dem Gelände des ehemaligen evangelischen Gemeindehauses im Stadtteil Honsberg errichtet. Das äußere Erscheinungsbild wird geprägt durch eine Alu-Pfosten-Riegelkonstruktion sowie großzügige Loggien. Die Fassade besteht aus Stahlbeton mit einem Wärmedämmverbundsystem. Um eine Überhitzung der Räume bei starker Sonneneinstrahlung zu vermeiden, sind die Außenwände mit einem sichtbaren außenliegenden Sonnenschutz ausgestattet. Das Flachdach aus Stahlbeton wurde mit einer extensiven Dachbegrünung ausgeführt.
Das unter dem Projektnamen „Neue Mitte Honsberg“ konzipierte Ge-bäude wurde dreigeschossig errichtet und verfügt über eine Nutzfläche von insgesamt 2.920 qm. Das Herzstück bildet der Eingangsbereich, der mit einer Theke und einer Sitztreppe als offener Treffpunkt gestaltet wurde. Der ebenfalls im Erdgeschoss befindliche große Saal wurde nach Auflagen einer Versammlungsstätte geplant und bietet bei Veranstaltungen Zuschauern u.a. bis zu 200 Sitzplätze. Weitere Funktionsbereiche sind ein Gastraum mit Küche, Gruppen- und Werkräume, Hausmeister- und Besprechungszimmer sowie diverse Büros. In den Außenanlagen befindet sich ein großzügiger neuer Platz, der für Veranstaltungen genutzt werden kann.
„Der Neue Lindenhof“ versteht sich als interkultureller, interreligiöser und generationenübergreifender Treffpunkt. In seiner Ausprägung ist er einmalig in Nordrhein-Westfalen. Genutzt wird das Gebäude von im Stadtteil Honsberg ansässigen Religionsgemeinschaften, darunter evangelische und katholische Christen sowie die muslimische Gemeinde DITIB. Weitere Mieter des Lindenhofs sind der Allgemeine So-zialdienst der Stadt Remscheid, die AWO und der Stadtteil e.V., Mehr-generationen Haus Lindenhof. Um den individuellen Raumbedürfnissen gerecht zu werden, waren die Nutzer in die Planung des Neuen Lindenhofs integriert. So wurden im Rahmen einer offenen Planungswerkstatt unter Teilnahme von Anwohnern, Vertretern der Architektenkammer Nordrhein-Westfalen, des Ministeriums Bauen und Verkehr sowie der Bezirksregierung Vorgaben für das Zentrum erarbeitet. Gefördert wurde das Projekt mit Mitteln aus EU, Bund und Land NRW.












