(openPR) Die diesjährige, internationale Konferenz des Electroacustic Musik Studies Network (EMS) findet vom
10. bis 14. Juni erstmals in Berlin statt: Der Masterstudiengang Sound Studies des UdK Berlin Career College veranstaltet die Konferenz in Kooperation mit dem Elektronischen Studio des Fachgebiets Audiokommunikation der Technischen Universität Berlin unter der Leitung von Dr. des. Fabian Czolbe (Berlin), Dr. Julia Schröder (FU Berlin), Volker Straebel
(TU Berlin) und Prof. Dr. Martin Supper (UdK Berlin). Im Georg-Neumann-Saal des Jazz-Institut Berlin sind an 5 Tagen rund 80 Vorträge zum Leitthema „Electroacoustic Music Beyond Concert Performance“ von Musikwissenschaftlern und Komponistinnen aus aller Welt zu hören. Beleuchtet werden Aufführungssituationen und Werkformate, die außerhalb des klassischen Konzertformats mit Lautsprecherwiedergabe stehen. Im künstlerischen Rahmenprogramm sind wechselnde Klanginstallationen zu hören, die Wahrnehmungssituationen außerhalb der „konzertanten“ Aufführung elektroakustischer Musik erfahrbar machen. Außerdem wird eine Installation im Wellenfeldsynthese (WFS)-Saal der TU präsentiert, die eine virtuelle Akustik auf beeindruckende Weise hörbar macht. Der Eintritt zu den Klanginstallationen ist frei.
Das EMS-Network ist ein internationales Netzwerk von Musikwissenschaftlern und Künstlerinnen, das in der Auseinandersetzung mit elektroakustischer Musik nicht allein die technologische Entwicklung fokussiert, sondern vielmehr Fragen zur Ästhetik, Analyse und Wahrnehmung dieser Musik diskutiert. Die EMS-Konferenzen liefern damit einen grundlegenden Beitrag zum wissenschaftlichen Diskurs elektroakustischer Musik und versammeln international renommierte Spitzenforscher und Forscherinnen auf diesem Gebiet. Seit 2003 werden auf jährlich stattfindenden Konferenzen in Metropolen wie Paris, New York oder Bejing die neuesten Forschungen im Bereich der elektroakustischen Musik präsentiert und reflektiert. „Wir freuen uns, als Gastgeber in diesem Jahr zum ersten Mal nach Berlin einladen zu können. Im Umfeld der Universität der Künste und mit unserem Masterstudiengang Sound Studies haben wir hier einen Ort, der in der Klangkunstszene international bekannt ist und der den wissenschaftlichen Diskurs und die künstlerische Arbeit zusammenführt.“ (Prof. Dr. Martin Supper)
Als Keynote-Speakerin ist Prof. em. Dr. Helga de la Motte-Haber eingeladen, die als Musikwissenschaftlerin grundlegende Diskurse zur wissenschaftlichen Auseinandersetzung mit Klangkunst anstieß. Im Rahmen des Konferenzprogramms stellen in diesem Jahr u.a. Barry Truax, Simon Emmerson oder Robert Normandeau ihre aktuellen Forschungen vor.
Electroacoustic Musik Beyond Concert Performance
Internationale Konferenz des Electroacoustic Music Network (EMS)
Universität der Künste Berlin
Jazz-Institut Berlin (JIB)
Georg-Neumann-Saal
Einsteinufer 43-53
10587 Berlin
10. bis 14. Juni 2014 | täglich 9 bis 18 Uhr
Weitere Informationen und Anmeldung unter http://www.ems-network.org/ems14/
Bei Anmeldung bis zum 1. Mai gilt ein „Early Bird“-Tarif: http://www.ems-network.org/ems14/2014registration.html
E-Mail:
Auf Anfrage werden Experteninterviews vermittelt.
Konzept und Leitung
Dr. des. Fabian Czolbe (Berlin), Dr. Julia Schröder (FU Berlin), Volker Straebel (TU Berlin) und
Prof. Dr. Martin Supper (UdK Berlin)








