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Diagnose: Unspezifischer Rückenschmerz - Warum niemand mit Beschwerden leben muss

16.04.201415:56 UhrGesundheit & Medizin

(openPR) Wer unter Problemen an der Wirbelsäule leidet und deshalb zum Arzt geht, erhält oftmals die Diagnose unspezifischer Rückenschmerz. „Experten verwenden diesen Begriff, wenn sie zunächst keine eindeutige Ursache in Form einer krankhaften Veränderung am Rückgrat erkennen, und behandeln akute Beschwerden mit Schmerzmitteln. Viele Patienten hören von ihrem Arzt dann Sätze wie ‚Dagegen kann man nichts mehr machen‘ oder ‚Damit müssen Sie leben‘“, erklärt Dr. Reinhard Schneiderhan, Orthopäde und Wirbelsäulenspezialist aus München. „Tatsächlich gibt es aber für jede Beschwerde einen Grund – in diesen Fällen stellt er sich jedoch vielschichtiger und komplexer dar als bei eindeutig identifizierbaren Wirbelsäulenproblemen.“ Meist liegt ein Zusammenspiel mehrerer unglücklicher Faktoren im Lebensstil zugrunde, die sich nur mithilfe einer fachübergreifenden Zusammenarbeit ermitteln lassen.



Kompliziertes Zusammenspiel

Bestehend aus Wirbeln, Bändern, Sehnen und Muskulatur, stellt die Wirbelsäule ein komplexes und sensibles Gebilde dar. Sobald ein Bindeglied aus den Fugen gerät, wirkt sich dies auf umliegende Strukturen aus – der Beginn eines Dominoeffekts. Neben Fehl- und Überbelastung oder Bewegungsmangel wirken auch äußere Einflüsse auf das Rückgrat ein. So führt beispielsweise Stress oftmals zu muskulären Verspannungen an der Wirbelsäule. Problem: Nicht immer verspüren Betroffene sofort Beschwerden, sodass beim Gang zum Arzt bereits mehrere Schmerzauslöser ineinandergreifen. „Bei der Untersuchung mittels bildgebender Verfahren finden wir dann keine eindeutige krankhafte Ursache für Beschwerden wie beispielsweise einen Bandscheibenvorfall.“, weiß Dr. Schneiderhan. „Akute Symptome behandeln wir dann zunächst mithilfe konservativer Maßnahmen wie Physiotherapie oder auch Medikamentengabe.“

Gemeinsam Ursachen aufdecken

Um Patienten mit unspezifischen Rückenschmerzen langfristig zu helfen, gilt es, die Auslöser für Probleme aufzudecken. Hierfür stellt eine fachübergreifende Zusammenarbeit die Grundlage dar. „Betroffene untersuchen wir gemeinsam im Team mit Orthopäden, Neurologen, Psychologen sowie Physiotherapeuten und anderen Fachärzten. Darunter fällt eine komplette Bestandsaufnahme wie die Durchleuchtung der Lebensumstände sowie die aktuelle psychische Verfassung des Patienten“, betont der Experte. „Liegen die unterschiedlichen Befunde vor, lassen sich daraus die schmerzauslösenden Zusammenhänge erkennen. Erst dann wissen wir, welche Strukturen aus dem Lot geraten sind und wie wir dagegen vorgehen.“ Wichtig: Unspezifische Rückenschmerzen lassen sich oftmals nur mit einer Reihe von verschiedenen, meist aufeinander aufbauenden Maßnahmen behandeln. „Letztendlich benötigen Patienten dabei etwas mehr Geduld, da sie verschiedene Arzttermine wahrnehmen müssen. Doch in den meisten Fällen freuen sie sich dann über einen schmerzfreien Rücken und wiedergewonnene Lebensqualität“, schließt Dr. Schneiderhan ab.

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