(openPR) Ein guter Mitarbeiter ist Definitionssache. Doch geht man nach den Wünschen der Arbeitgeber haben alle guten Mitarbeiter Folgendes gemeinsam: sie sollten engagiert zum Unternehmensgewinn beitragen ohne zusätzliche Kosten, etwa durch Fehltage, zu verursachen. Dass die Motivation der Mitarbeiter und damit sowohl ihr Engagement am Arbeitsplatz als auch ihre Fehlzeiten im Betrieb im direkten Zusammenhang mit der Mitarbeiterführung stehen ist nicht neu. Doch wie genau müssen Sie eigentlich Ihre Mitarbeiter führen, um genau das von ihnen zu erhalten, was Sie wollen?
Die Berliner Unternehmensberatung Deutsch Consulting hat die wichtigsten Tipps zum Thema Mitarbeiterführung wie folgt zusammengefasst:
Mitarbeiterführung – schon das Wort beschreibt sehr genau, worum es eigentlich geht: um die Führung von Mitarbeitern. Nicht darum, befreundete Teamkollegen ein wenig an der eigenen Arbeit zu beteiligen und auch nicht darum, Untergebene im Feldwebeltonfall durch den Betrieb zu scheuchen. Was aber bedeutet Mitarbeiter führen genau? Führen bedeutet in erster Linie Vorbild sein, Vertrauen aufbauen und die Loyalität Ihrer Mitarbeiter zu gewinnen. Motivieren Sie Ihre Mitarbeiter durch eine anspruchsvolle und vor allem sinnvolle Zielsetzung, die den individuellen Fähigkeiten Ihrer Mitarbeiter entspricht. Regen Sie zu Selbständigkeit und Kreativität an und fördern Sie Ihre Mitarbeiter individuell.
Kann jeder Mensch Mitarbeiter führen? Mitarbeiter führen ist eine besondere Qualifikation. Diese erhält man nicht automatisch durch eine bestimmte Position oder Berufserfahrung. Vielmehr verlangt auch diese Qualifikation wie jede andere das Wissen um Ursachen und Wirkungen des eigenen Führungsverhaltens und um die Möglichkeiten zur Optimierung des Führungsverhaltens. Es gibt Menschen, die gerne führen und Menschen, die lieber folgen. Grundsätzlich ist aber die Persönlichkeit kein auschlaggebendes Kriterium, um gut Mitarbeiter führen zu können. Was grundlegend wichtig ist sind charakterliche Züge wie Verantwortungsbewusstsein, Flexibilität und insbesondere die Fähigkeit zur Empathie.
Ihre Mitarbeiter sind je nach Charakter und Situation sehr individuell zu motivieren und müssen daher auch bei der Mitarbeiterführung als Individuum wahrgenommen und behandelt werden. Es gibt nicht den einen richtigen Führungsstil für alle Mitarbeiter und jede Situation. Um das Beste aus jedem Mitarbeiter herauszuholen, müssen Sie Ihren Mitarbeiter und seine Situation kennen und verstehen können. Es gibt Mitarbeiter, die unter Druck zur Höchstform auflaufen und Mitarbeiter, die unter dem gleichen Druck zusammenbrechen. Genauso wie jeder Mitarbeiter individuelle Führung braucht, erfordern auch unterschiedliche Situationen individuelles Führungsverhalten.
Es gibt drei klassische Führungsstile, die Sie je nach Situation und Mitarbeiter individuell einsetzen sollten:
• Autoritärer Führungsstil:
Hierbei entscheiden und kontrollieren allein Sie als Vorgesetzter. Ihre Mitarbeiter führen ausschließlich die angeordneten Aufgaben aus und Sie haben ein eher distanziertes Verhältnis zu Ihren Mitarbeitern.
• Kooperativer Führungsstil:
Hier lassen Sie Ihre Mitarbeiter nicht nur mitentscheiden, sondern übertragen Ihnen auch größere Aufgabenbereiche. Ihre Mitarbeiter kennen und nutzen Instrumente der Selbstkontrolle. Das Verhältnis zu Ihren Mitarbeitern ist persönlicher.
• Freier Führungsstil:
Ihre Mitarbeiter haben hierbei volle Freiheit und ihnen obliegen auch sämtliche Ent-scheidungen und Kontrollen.
Die einzelnen Führungsstile haben sowohl Vor- als auch Nachteile und sind flexibel und situationsbedingt einzusetzen. Welchen Führungsstil Sie wählen, hängt nicht zuletzt auch von der Reife Ihrer Mitarbeiter ab. Das heißt, abhängig davon, wie gut Ihr Mitarbeiter sein Aufgabengebiet beherrscht, empfiehlt es sich eher aufgabenorientiert oder eher beziehungsorientiert zu führen, entweder zu unterweisen, zu überzeugen oder aber auch Ihre Mitarbeiter an Entscheidungen zu beteiligen oder Aufgabenfelder ganz zu delegieren.
Wer mitarbeiterorientiert führen will und somit das Maximum an Mitarbeitermotivation erreichen will, sollte dabei folgende Punkte langfristig in seinen Führungsstil integrieren:
• Vertrauen als Grundlage – geben Sie Kontrolle ab und übertragen Sie Verantwortung. Das hilft Ihnen ebenso wie es Ihre Mitarbeiter motiviert.
• Achten Sie auf kleine Signale – überprüfen Sie regelmäßig die Machbarkeit Ihrer Zielsetzungen und nehmen Sie auch geringe Widerstände ernst.
• Führungskraft als Vorbild – Ihr Verhalten beeinflusst maßgeblich das Betriebsklima sowie die Einstellung und Motivation Ihrer Mitarbeiter. Seien Sie sich dessen bewusst und hinterfragen Sie Ihr Verhalten und Ihre Beziehungen gegenüber Ihren Mitarbeitern.
• Die Mitarbeiter überzeugen – lassen Sie Ihre Mitarbeiter wissen, wofür Sie stehen und wo es hingehen soll. Aber vergessen Sie dabei nicht, ihr Team mit ins Boot zu nehmen!
• Neue Perspektiven als Chance sehen – beziehen Sie Ihre Mitarbeiter in die Ideenfindung mit ein und nutzen Sie das vorhandene kreative Potenzial.
• Wertschätzung und Anerkennung – das Grundbedürfnis jedes Menschen sollten Sie insbesondere bei Ihren Mitarbeitern erfüllen, um eine kontinuierliche Motivation zu erreichen.













