(openPR) Claus Reis, Professor an der Fachhochschule Frankfurt am Main – University of Applied Sciences (FH FFM), ist Projektleiter bei einer bundesweiten Untersuchung zu Hartz IV. „Es ist eine der umfangreichsten sozialwissenschaftlichen Evaluationen in der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland“, so Reis.
Die vom Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) über eine Ausschreibung vergebene „Implementationsanalyse“ beinhaltet die „Untersuchung der Durchführung von Arbeitsgemeinschaften und Optionsmodellen in der jeweiligen lokalen Praxis“. Dabei sollen die seit Anfang 2005 politisch stark in die Diskussion geratenen Organisationsmodelle im Hinblick auf die Bedingungen der Umsetzung miteinander verglichen werden. „Zur Beantwortung der Fragestellungen werden unterschiedliche Methoden eingesetzt: Interviews, die Beobachtung von Beratungs- und Vermittlungsgesprächen sowie Gruppendiskussionen – und dies in circa 150 bis 200 Standorten“, sagt Claus Reis.
Wegen des Umfangs und der Komplexität der Untersuchung bildeten das Institut für Stadt- und Regionalforschung (ISR) der FH Frankfurt und das Institut für angewandte Sozialwissen-schaft (infas) Bonn ein Konsortium, heißt es seitens der FH FFM. Damit tritt die FH federführend in einen im Bereich Arbeitsmarktpolitik auch international renommierten Forschungsverbund ein.
Projektleiter Claus Reis ist der geschäftsführende Direktor des ISR. Er lehrt am Fachbereich 4: Soziale Arbeit und Gesundheit der FH FFM zum Thema „Organisation sozialer Dienste im Bereich Armut, Arbeitslosigkeit und Wohnungslosigkeit“. Er hat in der Vergangenheit schon mehrere Forschungsprojekte zur lokalen Arbeitsmarkt- und Beschäftigungspolitik sowie zu Hartz IV durchgeführt. Für seine Forschungsleistungen erhielt Claus Reis 2005 den Innovationspreis der FH Frankfurt.








