(openPR) „SPANNUNGEN: Musik im RWE-Wasserkraftwerk Heimbach“ – Komponistin Tatjana Komarova präsentiert neue Stücke
• Thema beim 16. Kammermusikfestival im Jugendstilkraftwerk: „um 1900“
• Junge Bühne im RWE-Kraftwerk: Konzert zum Mitmachen für Schüler aus der Region
• Extra: Kleine Kostbarkeiten: „Encore – Surprise – Zugabe“
Köln / Düren, 26.03.2014
Zwei sogenannte Vorspann-Konzerte am ersten Juni-Wochenende 2014 läuten das diesjährige Kammermusik-Festival im RWE-Wasserkraftwerk Heimbach ein: Der Samstag, 7. Juni, bringt erneut das Kölner Kammerorchester unter der Leitung von Lars Vogt zurück. Der Sonntag breitet den jungen Künstlern der „Young Generation“ den roten Teppich aus. Ab dem 9. bis 15. Juni öffnet sich dann das große Jugendstiltor zum 17. Mal für eines der renommiertesten Kammermusikfestivals in Europa: „SPANNUNGEN – Musik im RWE-Kraftwerk Heimbach“. Eine Woche lang ruhen die Turbinen und es herrschen Spannungen der ganz anderen als der physikalischen Art. Der künstlerische Leiter Lars Vogt und über 30 seiner Musikerkollegen von Weltrang laden Freunde klassischer Musik zu den neun Konzerten im Jugendstilwasserkraftwerk ein. Hannelore Kraft, Ministerpräsidentin des Landes Nordrhein-Westfalen, ist in diesem Jahr zum dritten Mal Schirmherrin des Festivals: "Dieses Kammermusikfest gehört zu den renommiertesten Musikevents weit und breit. Sehr gerne habe ich die Schirmherrschaft über dieses kleine Festival mit großer Strahlkraft übernommen."
Wie ein roter Faden zieht sich das Thema „Kammermusik um 1900“ durch das diesjährige Programm. Dieses Datum weist auf eine in den Künsten einmalige Zeit hin, auf einen Umbruch, wie er kein zweites Mal in der Musik, im Theater und in der Malerei stattfand. Genau in dem Jahr entstand zum Beispiel Gustav Mahlers 4. Sinfonie, die in einer Kammermusikbesetzung eines der ganz besonderen Highlights des Programms bilden wird. Im Vorfeld des Ersten Weltkriegs brach sich die offene Harmonik den Weg, und damit erweiterte sich die künstlerische Ausdruckspalette um ein Vielfaches. Genau in diesem Zeitraum entstand auch das Wasserkraftwerk Heimbach. Speziell der Mittwoch, 12.6., wird Werke vorstellen, die alle 1914 entstanden sind – ein Jahr der Wirren und des Weltkriegbeginns. Einen anderen Höhepunkt bildet die Auftragskomposition der schon lange mit Heimbach verbundenen Komponistin Tatjana Komarova. Ebenso gehören Standards wie das Schubert’sche „Forellenquintett“ und Komponistennamen wie Mozart, Beethoven und Dvorák selbstverständlich ins Programm. Das Freitag-Nachtkonzert trägt den Titel: „Encore – Surprise – Zugabe“ – kleine Kostbarkeiten präsentiert durch die Spannungen-Künstler. Alle Konzerte werden wie gewohnt vom Medienpartner Deutschlandfunk im Laufe der folgenden Monate ausgestrahlt.
Im Rahmen des Festivals sollen nicht nur eingefleischte Klassikliebhaber auf ihre Kosten kommen, sondern auch junge Menschen an die klassische Musik herangeführt werden: Bei einem Werkstattkonzert werden die mitwirkenden Musiker ein interaktives Projekt mit rund 500 Schülern aus der Region veranstalten. Außerdem werden im Rahmen einer Kooperation mit dem Schulprojekt „Rhaposdy in school“ Spannungen-Künstler in die regionalen Schulen gehen; interessierte Schüler werden als „Jungreporter“ das kulturjournalistische Handwerk lernen.
Als Hauptsponsor des Kammermusikfests fördert RWE das kulturelle Highlight der Region schon seit seinem Anfang 1998. Das Unternehmen hat die weitere finanzielle Unterstützung und das Kraftwerk als Veranstaltungsort bis einschließlich 2016 zugesagt.
„Auch in diesem Jahr freuen wir uns – trotz großer finanzieller Herausforderungen unseres Unternehmens – in der außergewöhnlichen Kulisse unseres Wasserkraftwerks Heimbach bekannte Künstler, talentierte Newcomer und Publikum begrüßen zu dürfen. Ganz besonders schön ist es, dass wir auch diesmal durch die „Junge Bühne im RWE-Kraftwerk“ Schüler aus dem Kreis Düren mit Top-Musikern und klassischer Musik zusammenbringen“, so Ludwig Kons, Leiter der Sparte Wasserkraftwerke der RWE Power. Und weiter: “Für unser über 100 Jahre altes Jugendstilkraftwerk gibt es keinen Stillstand – einmal im Jahr wird es zu einem der attraktivsten und interessantesten Schauplätze klassischer Musik. Aber auch ein Blick in die Turbinenhalle zeigt: Dort wird durch moderne Technik Wasserkraft in Strom umgewandelt: Das ist Hightech im schönen, alten Fassadengewand“.
Walfried Heinen, Kommunalbetreuer der RWE Deutschland ergänzt: „Spannungen – Musik im RWE-Kraftwerk Heimbach“ beweist als kulturelles Highlight seit Beginn, welche Spitzenleistungen möglich sind, wenn Kultur und Wirtschaft partnerschaftlich zusammenarbeiten. Das Kammermusikfest beweist durch sein erfolgreiches Konzept, dass eine Weiterentwicklung immer möglich ist. Daher halten wir mit unserem Engagement auch gerne daran fest.“
Der Vorsitzende des Kunstfördervereins Kreis Düren und des Arbeitskreises „Spannungen“, Dr. Hans-Joachim Güttler, dankte mit den Worten: „Dank der Unterstützung von RWE Deutschland und RWE Power dürfen wir wieder unsere Künstler in diesen einmaligen Aufführungsort einladen. Das motiviert alle ehrenamtlichen Mitglieder des Arbeitskreises "Spannungen" und alle Helfer, um das diesjährige Festival auch zum Erfolg zu führen. Die Vorfreude ist jedes Mal so groß wie beim ersten Mal.“
Das über 100 Jahre alte RWE-Jugendstilkraftwerk Heimbach gilt als einer der attraktivsten und interessantesten Schauplätze klassischer Musik. Die Anlage ist alljährlicher Anziehungspunkt für die Freunde klassischer Musikaufführungen. Das wohl schönste Wasserkraftwerk Deutschlands, das 1905 in Betrieb genommen wurde, ist vielfach Ziel für Architekturinteressierte und Freunde historischer Bauten. Die Turbinenhalle, in der heute durch moderne Technik Wasserkraft in Strom umgewandelt wird, bietet dabei den reiz- und spannungsvollen Kontrast zur klassischen Musik. Eingebettet in die Eifel-Landschaft stellen die Veranstaltungen einen gelungenen Dreiklang aus Musik, Architektur und Technik da.











