(openPR) Gründer Carsten Knoop über das Konzept hinter der innovativen Immobilienplattform „allesimmo.net“
Herford. „Die Idee zu allesimmo.net kam mir, als ich selbst eine Immobilie gesucht habe“, sagt Carsten Knoop. Auf der Suche nach einem außergewöhnlichen Objekt schaltete er über 60 Makler ein: „Doch die haben leider nichts Vernünftiges gefunden.“ Durch die eigene Suche begann Knoop vermehrt auch mit Bekannten und Freunden über die Schwierigkeiten zu Sprechen, die dies mit sich bringen kann. „Die besten Objekte scheinen entweder direkt einen Interessenten zu finden, oder aber die Makler behalten sie für ihnen bekannte Personen in der Hinterhand.“ Allein die Restwaren, wie Knoop die übrigen Immobilien nennt, würden im Internet oder der Zeitung angeboten.
„Ich versuchte nun also über einen anderen Weg möglichst viele Menschen zu erreichen“, sagt Knoop. Er gestaltete einen klassischen Aushang, auf dem er neben den Wünschen, die er selbst an das Objekt hat, auch einen Preis für den Vermittler festschrieb: „Das Kopfgeld sollte als zusätzlicher Ansporn dienen. Ich wollte allerdings nicht meinen Namen auf den Zettel schreiben. Da kam mir die Idee zur Internetseite.“
Die im Oktober 2013 online gegangene Seite ist ähnlich gestaltet, wie Knoop bereits seinen Aushang formuliert hat: „Suchende können ihre Wünsche an das Objekt und eine Prämie festsetzen, die ihnen die Hilfe zur optimalen Immobilie wert ist.“ Ähnlich wie eine Maklergebühr habe diese Prämie jedoch denn Vorteil, dass sie nur gezahlt werden müsse, wenn es zum tatsächlichen Vertragsabschluss komme. „Vermieter, Verkäufer oder Interessierte können nun die anonymen Gesuche durchgehen und falls sie ein entsprechendes Objekt kennen, den Kontakt aufnehmen.“
Die Suche beschränkt sich momentan noch auf Ostwestfalen-Lippe, kann gegebenenfalls aber auch auf ganz Deutschland erweitert werden. Knoop selbst hat für die Seite sogar eine Makler-Lizenz erworben, stellt aber klar: „Makler sind auf diesem Portal nicht zugelassen.“ Zur Zeit stehen 12 Suchen auf dem Portal. Fotos und Beschreibungen können gegebenenfalls hochgeladen werden, doch Namen sollen nicht erscheinen: „Der Kontakt und die Namenskundgebung kommen nur zustande, wenn der Suchende konkretes Interesse zeigt.“ Dass das Konzept aufgeht zeigen bereits erste erfolgreiche Vermittlungen und Gespräche mit Kunden. „Das Geschäftsmodell des Maklers ist inzwischen überholt.“ Allerdings rät Knoop auch zu Geduld bei den Wartenden, denn sich Suche nach dem passenden Objekt könne gegebenenfalls etwas dauern. „Aber auch so lohnt es sich sicherlich reinzuschauen, denn auch ein Tipp kann gegebenenfalls zu einer kleinen Prämie führen.“











