(openPR) Esslingen am Neckar, 13. März 2014 – AOK-Mitglieder besitzen vergleichsweise wenige Kranken-Zusatzversicherungen. Senioren, aber auch Jugendliche machen einen relativ hohen Mitgliederanteil der AOK aus.
Die Allgemeinen Ortskrankenkassen, kurz AOKs, teilen sich deutschlandweit in elf regionale Ortskrankenkassen auf. Mit einem Marktanteil von 41 Prozent verfügen sie über mehr als 26 Millionen Mitglieder und sind damit Marktführer.
In der Bevölkerung erreicht die AOK überdurchschnittlich hohe Anteile von rund 45 Prozent bei Jugendlichen zwischen 14 und 19 Jahren und bei über 65-Jährigen. Bei den Senioren liegt der Anteil an AOK-Mitgliedern deutlich über dem Durchschnittswert der übrigen gesetzlichen Krankenkassen. Die geringsten Anteile haben die AOKs unter den 35- bis 49- Jährigen.
Im Mitgliederverhalten geben durchschnittlich 62 Prozent der AOK-Mitglieder an, dass es ihnen wichtig ist, etwas für ihre Gesundheit zu tun. Bei Unterscheidung nach regionalen AOKs ergeben sich hier Spitzenwerte für die AOK PLUS und die AOK Sachsen-Anhalt. Wiederum sind die Mitglieder der AOK PLUS mit 68 Prozent führend bei der Beachtung einer gesunden und ausgewogenen Ernährung. Beim Vergleich der regionalen AOKs erreichen Mitglieder der AOK Baden-Württemberg die höchsten Werte sowohl für die Gesunderhaltung durch vorbeugende Präparate, als auch für die bevorzugte Verwendung von rein pflanzlichen oder homöopathischen Präparaten.
Über die Hälfte der AOK-Versicherten gehen bei den meisten leichten Beschwerden nicht direkt zum Arzt, sondern holen sich ein Medikament aus der Apotheke. Dabei schwanken die Werte der regionalen Kassen zwischen 38 und 59 Prozent. Der Durchschnittswert von 53 Prozent liegt jedoch unter dem Durchschnittswert aller gesetzlichen Krankenkassen von 55 Prozent.
Den größten Marktanteil unter den AOKs hat die AOK PLUS mit über 55 Prozent in der entsprechenden Region Sachsen und Thüringen Die AOK Baden-Württemberg hat den höchsten Anteil an Versicherten mit Kranken-Zusatzversicherungen für Reisen, Krankentagegeld oder stationären Krankenhausaufenthalt. Insgesamt gesehen haben AOK-Versicherte bedeutend weniger Zusatzversicherungen als der Durchschnitt der Versicherten in einer gesetzlichen Krankenkasse oder Ersatzkasse. In der Health-Typologie haben die AOKs einen vergleichsweise hohen Anteil an Krankheitsvermeidern, deren Strategie durch Vorbeugung gekennzeichnet ist.
Über die Studie:
Die Studie "Unternehmensprofile AOK 2014" von research tools gibt auf 74 Seiten Einblick in Mitgliederstruktur und Mitgliederverhalten der AOK-Mitglieder. Ergänzend werden sonstiges Versicherungsverhalten, Lebenszyklen und Lebensphasen analysiert. Eine Health-Typologie, Kurzprofile der elf regionalen AOKs und ein Kriterienranking runden die Studie ab.












