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Wenn Produktionsanlagen ins Stocken geraten

07.03.201417:48 UhrIndustrie, Bau & Immobilien
Bild: Wenn Produktionsanlagen ins Stocken geraten
Durchschnittlich beeinflussbare Produktionskosten
Durchschnittlich beeinflussbare Produktionskosten

(openPR) MÜNCHEN. In kaum einer Branche kommt den Anlagen und Maschinen eine derart große Bedeutung zu wie in der Papier-, Zellstoff- und holzverarbeitenden Industrie. Dennoch stehen in vielen Betrieben die Maschinen zu häufig still. Ursache ist ein unzureichendes Instandhaltungs- und Asset Management – damit verschwenden die Unternehmen Milliarden. Dies belegt die aktuelle ConMoto-Branchenstudie „Papier/Zellstoff/Holz – Wertorientiertes Instandhaltungs- und Asset Management“ und zeigt zugleich wie es besser geht.



Allein die nackten Zahlen sprechen Bände: 195 Milliarden Euro – so hoch ist in der Europäischen Union (EU 27) das in Produktionsanlagen und Maschinen gebundene Betriebsvermögen der Papier-, Zellstoff- und holzverarbeitenden Industrie. 25,5 Milliarden Euro – auf diese Summe belaufen sich die gesamten Instandhaltungskosten in diesen Unternehmen. Dies entspricht mehr als 6 Prozent des Jahresumsatzes der Branche. „Je komplexer technische Systeme sind und je gekoppelter und automatisierter Produktionsprozesse ablaufen, desto höher sind die Instandhaltungskosten“, unterstreicht Nils Blechschmidt, Senior Partner bei der ConMoto Consulting Group. „Entscheidungsträger, die dem Wettbewerbsfaktor Instandhaltung und Asset Management offensiv Rechnung tragen, werden gegenüber den anderen klar im Vorteil sein. Wir sprechen immerhin von einem möglichen Einsparpotential für die Unternehmen in Europa von rund 9,2 Milliarden Euro“, so Blechschmidt.

Detailanalyse von 158 Unternehmen aus unterschiedlichen Branchen – 26 Fabriken bzw. Werke aus dem Industriebereich Papier/Zellstoff/Holz

In der Branchenstudie untersuchte Blechschmidt mit seinem Team die Leistungsfähigkeit des Instandhaltungs- und Asset Managements von 26 Fabriken bzw. Werken der Papier-, Zellstoff- und holzverarbeitenden Industrie. Dabei kam ein fünftägiges Testverfahren zum Einsatz, im Rahmen dessen Prozesse, Strukturen und Kennzahlen der Instandhaltung anhand von zwölf Hauptkriterien, von der Ablauforganisation bis hin zum In- und Outsourcing von Leistungen, systematisch analysiert und bewertet wurden. „Derzeit sind die Unternehmen noch weit von einer erstklassigen Instandhaltung entfernt“, stellt Blechschmidt fest. Der Bewertungsdurchschnitt dieses Industriebereichs liegt im Vergleich zu Best Practice gerade einmal bei 42 von 100 Prozent. Selbst das klassenbeste Unternehmen hat mit 56 Prozent Instandhaltungsreife noch erhebliches Verbesserungspotential. „Der offensichtliche Verzicht auf Effizienzgewinn ist erstaunlich“, findet Blechschmidt. Dies umso mehr, als die Papier- und holzverarbeitende Industrie derzeit einen schwierigen Veränderungsprozess durchläuft, welcher die Unternehmen vor zahlreiche Herausforderungen stellt. Die Studie verdeutlicht aber zugleich: Produktion hat auch an Hochlohnstandorten Zukunft, wenn die Chancen eines wertorientierten Instandhaltungs- und Asset Managements konsequent genutzt werden.

Kostenstrukturen im Industrievergleich

Eine Kostenstrukturerhebung gibt Aufschluss über die Tragweite des Instandhaltungs- und Asset
Managements für eine wirtschaftliche und flexible Leistungserstellung. Der Anteil der Instandhaltungs-kosten an den Produktionskosten ist stark branchenabhängig und nur in der Chemie- und Pharmabranche noch größer als in der Papier-, Zellstoff- und holzverarbeitenden Industrie. So können im diesem Industriebereich bis zu knapp 50 Prozent der gesamten Produktionskosten direkt und indirekt durch die Effizienz der Instandhaltungsleistungen beeinflusst werden (siehe Abbildung 2). Das Ergebnis der Branchenstudie ist eindeutig: „Die Unternehmen, welche sich durch die Kombination von hoher Effektivität (Anlagenverfügbarkeit und Zuverlässigkeit) und Effizienz (Ressourcenaufwand) auszeichnen, gehören zu den wirtschaftlich Erfolgreichen ihrer Branche“, bestätigt Blechschmidt. Dazu ist es notwendig, eine selbsttragende Entwicklung zu etablieren, d. h. maßgeschneiderte Konzepte und Methoden nachhaltig in die „Instandhaltungskultur“ der Unternehmen zu übertragen. Sowohl die industriespezifischen Handlungsfelder als auch die Erfolgsfaktoren in der Umsetzung sind in der ConMoto-Studie zusammengefasst.

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