(openPR) Der preisgekrönte Architekt Frank O. Gehry übernahm bereits im Jahr 1974 einen Lehrauftrag an der renommierten Yale University. Im Februar 2014 führte ihn eine Reise mit Studenten wieder einmal nach Europa. Bei dieser Tour ging es um die spezifische Bauweise von Konzerträumen. So ein Europa-Exkurs wäre nicht komplett ohne seinen eigenen Favoriten: die DZ BANK am Brandenburger Tor in Berlin. Das Gebäude, ursächlich für Büros konzipiert, ist längst ein Symbol für das innovative und dynamische Berlin geworden und steht für Berlins führende Konferenz- und Event Location. Und ein Raum in diesem Konferenzzentrum ist wirklich etwas Besonderes und erinnert eher an einen kleinen Konzertsaal:
das Plenum.
Mit seiner biomorphen Form und einer Haut aus gebürstetem Edelstahl inspiriert das Plenum als begehbare Skulptur Konferenzteilnehmer aus aller Welt. Im Inneren befindet sich eine Auskleidung mit perforierten Akustikpaneelen im rötlichen Holzton die den äußeren Schwüngen folgt. Die Sitzreihen sind – wie in einem Konzertsaal - auf mehrere Ebenen aufgeteilt.
Vor gut einem Jahr wurde nun die eingebaute Technik aufwändig auf den neuesten Stand gebracht und das architektonisch herausragende Innere stärker flexibilisiert, um so den verschiedensten Veranstaltungsanforderungen bestmöglich zu entsprechen. Projektleiter Marco Schmidt ( DZ BANK), war selbst bereits bei der Errichtung des herausragenden Gehry-Baus Marta Herford mit tätig und benötigte so nicht viele Worte, um seinerzeit den Star-Architekten von den Umbauplänen der DZ BANK zu überzeugen. Speziell die neu designten und für flexible Auf- und Abbauten konzipierten Ränge, die sich nun zu einer Bühne umbauen lassen, mussten mit Gehry abgestimmt werden. Sehr schnell kam grünes Licht aus Los Angeles, jedoch mit der Bedingung „Zeig es mir, wenn es fertig ist!“.
Nun kam Gehry also höchstselbst nach Berlin und es fand die verabredete „finale Bauabnahme“ statt. Marco Schmidt erläuterte Gehry und den Yale-Studenten die Herausforderungen der Modernisierung und die verschiedenen Neuerungen. Dann folgte das überragende Urteil des Stararchitekten:
„You did a good job - it is better than before“.













