(openPR) Herr Edathy, Bundestagsabgeordneter und langjähriger Stammkunde eines 2010 aufgeflogenen kanadischen Kinderpornoversands war von 2005 bis 2009 Vorsitzender des Innenausschusses des deutschen Bundestages und in dieser Funktion federführend für die Kontrolle des Bundeskriminalamtes und der deutschen Geheimdienste zuständig. Kein Beamter habe den Namen Edathy auf der dem BKA seit Juni 2011 vorliegenden Käuferliste mit dem eines Bundestagsabgeordneten in Verbindung gebracht.
Das behauptet zumindest heute BKA-Chef Ziercke und weiter, dies hätten alle Mitarbeiter in einer dienstlichen Erklärung versichert. Blogger Fred Schumacher, der den Fall mit einigen scharfzüngigen Kommentaren begleitet und nach eigener Angabe explodierende Besucherzahlen verzeichnet, ist entsetzt. Unter obigem Titel des jüngsten Blogbeitrags schreibt er: „Man kann zugunsten des BKA angesichts dieser erschreckenden Vorgänge nur von einem kollektiven Alzheimer-Befall ausgehen. Ansonsten drängt sich – sofern man sich das Denken nicht selbst verbietet - eine ganz andere Frage auf, nämlich die, ob der wegen seiner verhängnisvollen Neigung erpressbare Mann nicht schon viel länger am langen Arm des BKA und der Dienste geführt wurde.“ Dazu die weitere Frage, was der BKA-Münchhausen wohl als nächstes erzählen wird. Etwa, 2011 hätten in Deutschland mehr Edathys gelebt als Schmidts oder Müllers? Man darf gespannt sein. http://goo.gl/IGGlxI















