(openPR) So. 17.2.08, 8.30 Uhr, N24 Ethik Um Gottes Willen
Hohe Temperaturen, Naturkatastrophen wie Hurricans und Überschwemmungen – für Prof. Dr. Klaus Töpfer ein klares Zeichen des Klimawandels. Kritischen Stimmen, die gar von einem Klimaschwindel sprechen, entgegnet er: „Schön wär es ja, wenn der befürchtete Klima-Gau nur dem Hirngespinst besonders sensibler Menschen entspräche.“ Der ehemalige Bundesumweltminister stellte sein Tun schon früh in den Dienst der Umwelt und begann in den 70er Jahren seine fachlich-politische Karriere.
Der 69-jährige hält vier Faktoren für ausschlaggebend, aufgrund derer die Umweltlage derart beherrschend in den Diskussionsfokus gerückt ist: Der aktuelle Weltklimabericht, der anhand wissenschaftlich abgesicherter Ergebnisse düstere Zukunftsszenarien zeichnet; die Änderung in den Wetteraufzeichnungen; die für Furore sorgende volkswirtschaftliche Analyse des Klimawandels durch den britischen Ökonom Sir Nicolas Stern sowie die Erkenntnisse der Wirtschaft, unsere Energiebedürfnisse nicht mehr mit den vorhandenen Ressourcen befriedigen zu können.
Im Laufe seiner Karriere hat sich der ehemalige UNEP- Exekutivdirektor zu einem glühenden Verfechter internationaler sowie nationaler Zusammenarbeit – über die Parteigrenzen hinaus – entwickelt. „Ich halte die Zuordnung von Farben und Parteien für nicht sehr hilfreich. Es geht um Dinge, die die Welt in Schwierigkeiten bringen und da kann ich mich nicht mit der Frage beschäftigen: Bist Du in der richtigen Partei?“
Bei N24 „Um Gottes Willen“ trifft Bruder Paulus das heutige Mitglied im Rat für Nachhaltige Entwicklung der Bundesregierung, Prof. Dr. Klaus Töpfer. In einer Gegenwarts-Analyse der globalen Umweltsituation verweist der Politiker auf Änderungen des Verbraucherbewusstseins, Investitionen in unsere sichere Zukunft, warnt vor Resignation und gibt einen Ausblick auf die Wünsche für sein Leben nach Beendigung der beruflichen Karriere.















