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Videokonferenzen aus der Cloud: Der Teufel steckt im Detail

19.02.201412:54 UhrIT, New Media & Software

(openPR) Heutige Videokonferenzlösungen verbinden via Internet audio-visuelle Kommunikation mit zusätzlichen Funktionen, die z.B. die gemeinsame Begutachtung und Bearbeitung von Fotos, technischen Zeichnungen und anderen Dokumenten durch räumlich beliebig voneinander getrennte Teilnehmer ermöglichen. Davon wird in immer mehr Branchen und Bereichen des Geschäftslebens Gebrauch gemacht. Bereits seit längerem werden dafür auch Cloud basierte Dienste angeboten.


Deren Hersteller und Vertreiber, die 2012 in Goldgräberstimmung waren und mit einem 10-Mlliarden-Euro-Markt allein bei deutschen Geschäftskunden für das Jahr 2016 rechneten, betonen die Vorteile speziell für kleinere und mittlere Unternehmen: Eine gesonderte technische Infrastruktur sei nicht erforderlich. Vorabinvestitionen entfielen praktisch. Die Dienste seien „on demand“ rund um die Uhr verfügbar und könnten hochflexibel jeden Bedarf befriedigen – vom Vieraugengespräch bis zum Großmeeting. Außerdem könnten Manpower, Know-how und Verantwortung outgesourcet werden.
Vor Ausbruch der NSA-Affäre war „die Cloud“ zu einer Zukunftsverheißung im IT-Bereich und geradezu zum Synonym für „unbegrenzte Möglichkeiten“ hochstilisiert worden. Auch wurde mit dem Schutz vor Datenverlust argumentiert: Konsequentes Speichern in der Cloud gleiche einer permanenten Datensicherung für den Fall von Problemen mit PC oder Notebook. Millionen Privatnutzer und immer mehr Unternehmen glaubten den Versprechungen der Branche und haben Privates (z. B. Fotos) sowie Geschäftliches (Firmendaten, Lohnabrechnung, z.T. bereits das gesamte Unternehmens-Computing) ins Virtuelle ausgelagert.
Seit dem NSA-Sündenfall hat sich allerdings die allgemeine Wahrnehmung möglicher negativer Aspekte und Gefahrenmomente geschärft. Die Cloud, die ominöse Wolke, in der die Daten lagern und über die Dienste abgewickelt werden, schwebt ja nicht am Himmel – sie bildet sich vielmehr und ist eingefangen in den Serverfarmen der Anbieter. Und die stehen in vielen Fällen in Ländern, in denen sich staatliche Stellen Zugriff verschaffen können. Der Einfluss der NSA beispielsweise reicht dabei bis zu Servern in Deutschland, wenn diese von US-Firmen oder deren Töchtern betrieben werden. Dass die Daten in der Cloud von Geheimdiensten und überdies zu kommerziellen Zwecken durchforstet werden, ist kein Geheimnis mehr. „Vertrauliches gehört nicht in die Cloud!“ – das hat sich inzwischen herumgesprochen. Darüber hinaus gilt grundsätzlich: Der Nutzer, der in die Cloud geht, gibt damit die Kontrolle über seine Daten aus der Hand, auch wenn er selbst das gar nicht merkt. Er kann z. B., wie man nun weiß, beim Löschen seiner Daten nicht wirklich sicher sein, dass dieser Vorgang tatsächlich physisch vollzogen und ihm nicht nur angezeigt wird.
Cloud-Dienstleister werben jetzt damit, dass Kundendaten bei ihnen professionell verschlüsselt würden, um unbefugten Dritten den Zugriff zu verwehren. Wirklich beruhigt sein kann man deswegen aber trotzdem nicht, denn im Sommer 2013 hatte FOCUS ONLINE unter der Überschrift „Stiftung Warentest: Vorsicht bei Online-Speicherdiensten“ über die Untersuchung von 13 Anbietern, darunter sieben europäischen, berichtet. „Keiner der Kandidaten konnte die Tester richtig überzeugen“, und keiner erhielt wenigstens ein „gut“. Alle 13 speicherten die Daten ihrer Nutzer zwar verschlüsselt ab, aber immerhin 12 behielten anschließend eine Kopie des Schlüssels – und hatten so weiter Zugriff auf die Daten.
„Die maßgeblichen Schwachstellen und Gefahrenmomente der Cloud bis hin zum Anzapfen“, so sagt IT-Experte André Röhrig, „bestehen prinzipiell auch im Hinblick auf Videokonferenzlösungen, die über die Wolke laufen.“ Diese Fallen könne man allerdings ohne Abstriche an Leistungsparametern und ohne höhere Kosten vermeiden – durch direkte, sogenannte Peer-to-Peer- oder P2P-Kommunikation zwischen IT-Endgeräten, seien sie nun stationär (PCs) oder mobil (Laptops, Notebooks, Tablets, Smartphones). Eine Software dafür biete sein Unternehmen unter der Bezeichnung BRAVIS 2.1 an. „Vorabinvestitionen sind dafür, wie bei der Cloud, nicht nötig“, unterstreicht Röhrig, „BRAVIS läuft auf handelsüblicher Technik.“

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