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Libysche Chemiewaffen mit deutscher Technik von Dynasafe International vernichtet

19.02.201411:11 UhrPolitik, Recht & Gesellschaft

(openPR) • Dynasafe International, Schweden, mit Niederlassungen in Deutschland, stellte Technologie für Zerstörung libyscher Chemiewaffen
• Projektpartnerschaft mit den US-amerikanischen Firmen UXB International und Parsons Corporation

Mülheim, 18. Februar 2014 – Dynasafe International, ein führender Spezialist in der Entsorgung von chemischen Kampfstoffen, hat mit Technologie und Know-how an der Vernichtung der tödlichen Chemiewaffen in Libyen mitgewirkt. Die giftigen Kampstoffe, darunter auch Artilleriegeschosse und Fliegerbomben, wurden mit Verbrennungs- und Entsorgungstechnik von Dynasafe zerstört. Ebenfalls beteiligt waren die Parsons Corporation, ein international agierendes Maschinenbauunternehmen, sowie UXB International, ein weiterer Spezialist für Kampfmittelbeseitigung. Mit der Vernichtung der letzten Waffen am 26. Januar 2014 wurde die Zerstörung von 1,6 Tonnen Giftgaswaffen vollendet, zu der sich Libyen 2012 gegenüber der OPCW (Organisation für das Verbot von Chemiewaffen) verpflichtet hatte.



Zu der Zusammenarbeit mit den Partnern UXB und Parsons erklärt Holger Weigel, Leiter des Geschäftsbereichs Demil Systems und COO von Dynasafe International: „Die zeitliche Planung dieses Projekts stellte für alle Beteiligten eine große Herausforderung dar. Dennoch hat das internationale Team die Anforderungen vor Ort hervorragend umgesetzt.“ Die Vernichtungsaktion wurde im Rahmen des „Nunn-Lugar Cooperative Threat Reduction Program“ (CTR) ausgeführt und von der „US Defense Threat Reduction Agency“ (DTRA) in Zusammenarbeit mit der „Libyan National Authority“ (LNA) finanziert. Die Kontrolle oblag der OPCW. „Durch die Zerstörung verbotener Chemiewaffen wird die Welt sicherer – Dynasafe International ist stolz, ein Teil dieser globalen Bemühungen für mehr Sicherheit zu sein“, sagt Wolfgang Gödel, CEO von Dynasafe International.

Wichtiger Schritt für die weltweite Entmilitarisierung
Das libysche Projekt wurde mit Spezialanfertigungen von Dynasafe Demil Systems (DDS), einer Tochter von Dynasafe International, ausgeführt. DDS hat einen maßgefertigten, mobilen Spezialsprengofen sowie in nur acht Monaten geplante und angefertigte umweltfreundliche Gasbehandlungssysteme nach Libyen geliefert. Die Dynasafe-Technologie besteht aus einer einzigartigen indirekt beheizten gepanzerten Detonationskammer, in die chemische Waffen ohne vorherige Dekonstruktion gegeben werden können. Diese Technologie wurde bereits erfolgreich für die Zerstörung von Chemiewaffen in Deutschland, den USA und Japan eingesetzt.

„Das Projekt ist ein wichtiger Schritt nach vorne für die internationalen Bemühungen, die Chemiewaffenbestände auf der ganzen Welt im Rahmen der Chemiewaffenkonvention (CWK) zu vernichten“, sagt Gödel. „Wir freuen uns, dass wir hierbei unsere speziellen Fähigkeiten zeigen konnten: Wir konstruieren und liefern erstklassige Technologien und Maschinenbaulösungen für vormalige Krisengebiete. Auch künftig wollen wir potenziellen Partnern helfen, ähnliche Projekte weltweit umzusetzen.“

Mary Ann Hopkins, Vorsitzende der Parsons Gruppe, fügt hinzu: „Parsons fühlt sich geehrt, Teil dieses wichtigen US-Regierungsprogramms zu sein und Libyen zu helfen, die Anforderungen der Chemiewaffenkonvention zu erfüllen. Für Parsons steht die Unterstützung der Ziele des CTR-Programms, welches die Welt durch Zerstörung von Massenvernichtungswaffen sicherer machen soll, ganz weit oben.“

Bisher hat Dynasafe Anlagen für die Zerstörung von alten und zurückgelassenen sowie von aktiven chemischen und konventionellen Waffen für die USA, Deutschland, Japan und China konstruiert und ausgeliefert. Insgesamt hat DDS mehr als 24 Anlagen weltweit mit einer akkumulierten Betriebserfahrung von über 100 Jahren gebaut.

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