(openPR) Die Schmidmeier NaturEnergie GmbH nahm im Juli 2013 gleich drei neue Biomasse-Dampfkessel in Betrieb. Die mit Pellets betriebenen Anlagen konnten in der Rekordzeit von nur zehn Tage nach Lieferung Ihren neuen Besitzern funktionsbereit übergeben werden.
Zukünftig versorgt das Kesselsysteme des Typs susteamer® zwei mittelständische Wäschereien und einen Feinkostbetrieb mit CO2-neutralem Dampf und Prozesswärme.
Hinter dem Umstieg auf Industriepellets der Güteklasse ENPlus A2 oder B2 steckt der Wunsch den eigenen ökologischen Fußabdruck zu verbessern und wirtschaftliches Kalkül. Denn die Amortisationszeiten einer mobilen susteamer® Dampfkesselanlage liegt zwischen 2 und 5 Jahren, je nach Ausführung und Leistungsklasse. Fördertöpfe der Bundesländer steuern zudem bis zu 200.000 Euro zur Investition in eine CO2-neutrale Energiegewinnung bei.
Die Brennstoffkosten für eine Tonne Dampf liegen konstant mit fast 40% weit unter den Kosten von Heizöl. „Wir haben uns für Holzpellets entschieden. Da stimmt neben der Verfügbarkeit auch der Preis“, bestätigt Michael Maier von der Textilpflege Maier OHG in Burgau. Sein neuer Biomassekessel ersetzt jährlich 350.000 Liter Heizöl durch 710 Tonnen Industriepellets.
Der Kessel der Hans Heberlein Wäscherei in Altenstadt hat eine Leistung von 2.719.000 kW/h. Die Energie für die Waschstraße wird zukünftig umweltschonend gewonnen und spart jedes Jahr 300.000 Liter fossiles Heizöl ein. Ende Juli rollten auch zwei Schwerlaster in den Hof der Höhenrainer Delikatessen GmbH und laden dort eine weitere Containeranlage ab. 1.300 kg Dampf pro Stunde werden hier ab jetzt klimaneutral gewonnen. Insgesamt ersetzten die Biomassekessel den jährlichen Bedarf von etwa 10.000 Liter Heizöl. Das entspricht einem CO2 Ausstoß von 2.688 Tonnen.
Mobile Lösunge im Container
Die Turn-Key Anlagen wurde durch die Schmidmeier NaturEnergie GmbH als Generalunternehmer realisiert. Im Verbund ist das Unternehmen derzeit der einzige Anbieter für standardisierte und funktionale Komplettanlagen im niedrigen Leistungsbereich in Zentraleuropa. Die Anlagen werden betriebsbereit im Werk zusammengebaut, per Schwerlaster zum Betriebsstandort transportiert und dort fix und fertig installiert. Die TÜV-Abnahme erfolgt auf Wunsch bereits im Werk. Nahezu im Plug & Play-Modus ersetzen die Containeranlagen den Bestandskessel im 72 Stunden-BoB-Betrieb.











