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Weitere Investitionen in niedersächsische Seehäfen

17.02.201416:46 UhrLogistik & Transport

(openPR) Hafengesellschaft Niedersachsen Ports will 2014 rund 72 Mio. Euro in die Unterhaltung und den Ausbau der Infrastruktur investieren

Oldenburg, 17.2.2014. Auf der Presskonferenz der niedersächsischen Seehäfen präsentieren die Geschäftsführer der Niedersachsen Ports GmbH & Co. KG, Holger Banik und Hans-Joachim Uhlendorf, einen Ausblick auf die wesentlichen Bauprojekte und Maßnahmen in den landeseigenen Seehäfen. Insgesamt stehen für den Bau und die Unterhaltung von Hafenanlagen sowie für Baggerungen im Jahr 2014 rund 72 Millionen Euro für die großen Hafenstandorte Brake, Cuxhaven, Emden, Stade und Wilhelmshaven sowie für die Inselversorgungshäfen zur Verfügung. „Wir investieren 2014 verstärkt in die Wachstumsfelder Agrarprodukte, Energie und Kraftfahrzeuge. Wir werden die vorhandenen Mittel mit Augenmaß, sinnvoll und in angemessener Zeit einsetzen“, erklärt Banik die Zielrichtung.


Infrastruktur für Wachstum in den Häfen
Als größte Maßnahme für das laufende Jahr wird Niedersachsen Ports in Brake am Südpier (AGRI-Terminal) einen zweiten Liegeplatz für Großschiffe bis 275 Metern Länge einrichten. Damit wird man der wachsenden Umschlagentwicklung im Bereich Getreide- und Futtermittel am AGRI-Terminal gerecht. Die Firma J. Müller hat bereits 2013 rund 24 Millionen Euro in neue Silokapazitäten investiert. Der Seehafen Brake wird seine Position als einer der führenden Umschlagstandorte für den Agrarbereich in Europa durch diese Maßnahme stärken können.
Für den Wachstumsbereich Energie stehen in den niedersächsischen Häfen weiterhin die Hafenkapazitäten für die Offshore-Windenergie im Mittelpunkt. Trotz der derzeitigen Krise in der Offshore-Branche ist man bei Niedersachsen Ports mit der Auslastung der Offshore-Häfen durchaus zufrieden. In Cuxhaven wurde im Jahr 2013 an der Offshore-Basis der Liegeplatz 8 eine Sohlbefestigung an der Hafenanlage durchgeführt, um Errichterschiffen ein sicheres Aufstellen, das so genannte „Aufjacken“, an der Kaje zu ermöglichen. Die E.ON Kraftwerke GmbH realisieren den Offshore-Windpark „Amrumbank West“ über den Offshore-Basishafen Cuxhaven, geplant ist für 2014 der Umschlag von 80 Fundamentkonstruktionen.
Auch der Hannoverkai in Wilhelmshaven hat sich als Offshore-Service-Hafen insbesondere als Aus- und Umrüstungskai für Offshore-Schiffe im letzten Jahr etabliert. So wurde dort in 2013 die Hubinsel Thor von Hochtief technisch aufgerüstet und gewartet sowie ein 770 t Fundament für die Umspannstation des RWE Innogy-Offshore-Windpark „Nordsee Ost“ zwischengelagert. „Wilhelmshaven ist auf einem guten Weg, sich als Dienstleistungshafen im Wettbewerb durchzusetzen. Die Offshore-Unternehmen finden vor Ort gute Konditionen vor. Rund um den Hannoverkai sorgen Logistikunternehmen, Werften, Taucherbetriebe und weitere Spezialisten für gute Service-Bedingungen“, erklärt Uhlendorf. Die Vielseitigkeit beweist der Hannoverkai in diesem Monat. Das Offshore-Hotelschiff Ocean Atlantic findet nach Angaben des Agenten BPS Beutler Port Service in Wilhelmshaven ideale Bedingungen für einen Crew-Wechsel vor.
Auf rund 30 000 Quadratmetern im Hafenareal von Norddeich wird ein weiteres Offshore-Projekt realisiert. Der dänische Energiekonzern Dong Energy errichtet dort die „Betriebsführungszentrale Deutsche Bucht“ für die Windparks Riffgrund 1 und 2 sowie Godewind 1 und 2. Im Frühjahr 2015 wird der Bau den Service-Teams zur Verfügung stehen, die über die gesamte Laufzeit den Betrieb und die Wartung der Windkraftanlagen übernehmen. Damit wird insbesondere der Schiffsverkehr im Osthafen weiter zunehmen (Crew-Vessels). Niedersachsen Ports beginnt daher am Standort Norddeich die Planungen um die Hafenkapazitäten zu optimieren. Im Mittelpunkt steht die uneingeschränkte Nutzung des Hafens sowohl durch den Fährverkehr als auch durch die künftig steigenden Offshore-Verkehre.
Bei Niedersachsen Ports wird mit Sorge die Entwicklung der Offshore-Produzenten in den Hafenstandorten beobachtet. „Dennoch sind wir zuversichtlich, dass die Offshore-Branche sich erholt und künftig moderat wachsen wird. Wir gehen davon aus, dass unserer Hafenanlagen durch On- und Offshore-Umschlag ausgelastet sein werden“, erklärt Banik.
Für den Wachstumsmarkt Kraftfahrzeuge investiert Niedersachsen Ports in die Stärke des Seehafens Emden, in das Segment Automobilumschlag. Am Außenhafen von Emden werden 2014 die Baumaßnahmen zum Dalbenliegeplatz mit einer RoRo-Anlage fortgesetzt. Gleichzeitig werden die Planungen zum vorgesehenen Lückenschluss zwischen Emspier und Emskai aufgenommen, um auch hier die Kapazitäten zu erweitern. Beide Maßnahmen gehen auf das prognostizierte Mengenwachstum im Automobilumschlag ein, das von heute rund 1,23 Millionen Fahrzeugen weiter steigen soll. Bereits heute ist Emden drittgrößter Umschlagplatz für Automobile in Europa.
Zukunftsthema Umwelt
„Ein Zukunftsthema für die niedersächsischen Seehäfen liegt mir besonders am Herzen, das ist das umweltbezogene Hafen-Management“, betont Banik. Umweltfragen und der nachhaltige Umgang mit Ressourcen werden bei Niedersachsen Ports bereits seit Längerem berücksichtigt. Durch die Einführung eines umweltbezogenen Hafentarifs, der das Anlaufen umweltfreundlicher Schiffe fördert, ist 2014 eine weitere Maßnahme hinzugekommen.
Für den Einsatz von LNG-Technologien (LNG – Liquified Natural Gas) in den niedersächsischen Häfen werden konkrete Strategien und Handlungsoptionen entwickelt. Als erste Häfen werden Emden und Cuxhaven von dieser Entwicklung profitieren. Zwei niedersächsische Reedereien nehmen an der Nordseeküste beim Einsatz der LNG-Technologie bereits eine Vorreiterrolle ein und rüsten ihre Fährschiffe für den Borkum- und den Helgolandverkehr entsprechend aus.
Leistungssteigerung durch weitere Ausbaumaßnahmen
Die Geschäftsführer Holger Banik und Hans-Joachim Uhlendorf betonen, dass alle Investitionen, die Niedersachsen Ports in den Bau und die Unterhaltung der Häfen realisieren, auf eine hundertprozentige Hafenverfügbarkeit abzielen. Darauf werde der Einsatz der Mittel abgestimmt. In diesem Zusammenhang sind der Ausbau der Nesserlander Schleuse in Emden, der Ausbau und die Instandhaltung der Inselversorgungshäfen, die Planung der Hafenerweiterung in Stade und ein gezieltes Bauwerks-/Unterhaltungs-management gemeint.
Weiterhin wird 2014 in die Eisenbahninfrastruktur der Häfen investiert, insbesondere an den Standorten Brake und Cuxhaven wurden bzw. werden Erweiterungen der Gleisanlagen durchgeführt. In Brake wurde der Zufahrtsbereich zur Hafenbahn arrondiert und eine Gleiswaage mit Radioaktivitätsmessanlage installiert. In Cuxhaven werden dann künftig drei Gleise für die Aufstellung von Ganzzügen zur Verfügung stehen. In seinen Häfen Brake, Cuxhaven, Emden und Wilhelmshaven verfügt Niedersachsen Ports über rund 75 Kilometer eigene öffentliche Eisenbahninfrastruktur. Auch für die Eisenbahn-Netzbetriebsführung auf dem ContainerTerminal JadeWeserPort Wilhelmshaven ist das Unternehmen verantwortlich. Grund genug, das Dienstleistungsangebot auch in diesem Bereich auszubauen.

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