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Frauen denken männlicher als Männer

12.02.201413:45 UhrWissenschaft, Forschung, Bildung
Bild: Frauen denken männlicher als Männer
ESB-Studierende untersuchen Deutsche Bahn als Arbeitgeber (Foto:Privat)
ESB-Studierende untersuchen Deutsche Bahn als Arbeitgeber (Foto:Privat)

(openPR) Wie attraktiv ist die DB als Arbeitgeber in den Augen junger Ingenieure?
ESB-Studenten untersuchen die Arbeitgebermarke der Deutschen Bahn

Die Deutsche Bahn - das deutsche Verkehrsunternehmen, das Tag für Tag den Transport und die Mobilität von A nach B auf einem pulsierenden Streckennetz von 33 500 Kilometern gewährleistet. Dabei macht der Personenverkehr nur einen kleinen Anteil des Umsatzes des deutschen Mobilitäts- und Logistikdienstleiters aus. Weltweit arbeiten rund 300 000 Menschen für den DB-Konzern. In Deutschland ist die DB mit rund 194 000 Mitarbeitern einer der größten Arbeitgeber, und auch der größte Recruiter: der jährliche Personalbedarf stellt über 7000 Mitarbeiter dar. Das Employer Branding und die Kommunikation der Arbeitgebermarke nach außen sind also ein bedeutendes Thema für den Arbeitgeber von Morgen.



Grund genug für einige ESB-Studenten aus dem 5. Semester (IMDD) im Fach „Marktanalyse“ bei Prof. Dr. Tobias Schütz eine Studie mit dem Titel „Employer Branding für Nachwuchsingenieure“ durchzuführen. Auftraggeberin ist keine Geringere wie Kerstin Wagner, Head of Talent Acquisition der Deutschen Bahn, Hochschulrätin an der HS Reutlingen und ESB-Alumna. Koordiniert wurde das Projekt durch Michael Bütow, dem Leiter des Strategischen Personalmarketings der Deutschen Bahn. Im Rahmen dieser Studie sponsert das Unternehmen die Erhebungskosten für eine deutschlandweite, repräsentative Befragung von Nachwuchsingenieuren, d.h. Studierenden von Ingenieursfächern wie z.B. Maschinenbau, Elektrotechnik, Mechatronik, Logistik, etc., zum Thema der Arbeitgebermarkenstärke. Die Studie geht der Frage nach, wie sich Ingenieure ein Bild über ihren potenziellen Arbeitgeber bilden. Da unter dem Ingenieursnachwuchs besonders weibliche Interessierte zu finden sind, erweitert sich die Fragestellung um die Untersuchung, ob Ingenieur“innen“ anders angesprochen werden müssen als ihre männlichen Kollegen.
Die Studenten der ESB Business School erstellten eine Studie auf Basis eines komplexen Strukturgleichungsmodells und präsentierten dem Komitee im Bahntower in Berlin folgende Ergebnisse:

Dem Ingenieursnachwuchs ist die Angebotspalette der DB hinsichtlich Berufschancen und Perspektiven gar nicht bewusst. Das liegt daran, dass das Unternehmen maßgeblich mit rot-weißen Zügen assoziiert wird und nicht mit einem potenziellen Arbeitgeber. Die Studie bietet weitere folgende Erkenntnisse: Männliche Ingenieure bewerten die DB in sämtlichen abgefragten Dimensionen wie Unternehmensreputation, Karrierechancen, Arbeitsumfeld, finanzielle Attraktivität, Verantwortung des Unternehmens gegenüber Mitarbeitern besser als die Frauen. Im Gegensatz zum Stereotyp werden IngenieurInnen bei der Arbeitgeberwahl nicht von Faktoren wie Arbeitsplatzsicherheit, Work-Life-Balance und dem Angebot von flexiblen Arbeitszeiten und Kinderkrippenplätzen getrieben, sondern lassen sich durch die Karrierechancen und ein attraktives Arbeitsfeld anziehen. Beim Thema Karriere ist vor allem den Frauen wichtig, dass sie bei Top-Leistungen schnell aufsteigen können - und zwar in einem viel stärkeren Maße als dies bei Männern der Fall ist. Zudem fühlen sie sich stärker durch finanzielle Anreize angezogen.
Als Fazit lässt sich zusammenfassen: Der weibliche Ingenieursnachwuchs verhält sich in Bezug auf die stereotypen Eigenschaften „männlicher“ als die männlichen Kollegen.
Eine weitere interessante Erkenntnis der Studie: Während Masterstudenten Arbeitsumfeld und Karrierechancen ungefähr gleich wichtig sind, legen Bachelorstudenten deutlich mehr Wert auf ihre Karriereentwicklung. Masterstudenten lassen sich eher von hohen Einstiegsgehältern locken. Bacheloranden sind eher bereit, hier Abstriche zu machen, erwarten dafür jedoch später eine gute Gehaltsentwicklung.

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