(openPR) BERLIN. Zu dem Vorschlag des Konstanzer Sozialpolitik-Professors Friedrich Breyer, Menschen ab einer bestimmten Altersgrenze von z.B. 75 Jahren medizinische Leistungen vorzuenthalten, erklärt der gesundheitspolitische Sprecher der FDP-Bundestagsfraktion, Dr. Dieter THOMAE:
Eine Altersbegrenzung für den Erhalt medizinischer Leistungen wird es mit der FDP nicht geben. Es ist mit unserem Verständnis von der Würde des Menschen nicht vereinbar, gesetzlich vorzugeben, wer würdig ist, in den Genuss einer medizinisch notwendigen Behandlung zu kommen und wer nicht. Deshalb müssen wir das Gesundheitssystem so umgestalten, dass so etwas nicht passiert. Das bedeutet: Den Mut zu einer Reform, die überall dort, wo der Einzelne in der Lage ist, sich selbst zu helfen, auf die solidarische Absicherung verzichtet, damit genug Geld in der GKV für die Bereiche vorhanden ist, die den Einzelnen oder seine Familie überfordern und zwar für alle, egal ob jung oder alt.
Die Vorschläge der FDP dafür liegen auf dem Tisch. In den nächsten Wochen wird sich herausstellen, ob die Bundesregierung die Kraft zu dieser notwendigen Umsteuerung hat.
Bettina Lauer
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