(openPR) Rosenkreuzerisches Wirken in Vergangenheit und Gegenwart - 400 Jahre Fama Fraternitatis in Kassel
Freitag, 7. März, 20 Uhr bis Sonntag, 9. März 2014, 13.00 Uhr
Anthroposophisches Zentrum Kassel, Wilhelmshöher Allee 261
In Kassel erschien 1614 die „Fama Fraternitatis“. Damit trat die Bruderschaft der Rosenkreuzer erstmals in das Licht einer breiteren Öffentlichkeit. Ihr Versuch, fast einhundert Jahre nach der Reformation auf religiösem Gebiet, nun auch Wissenschaft, Sozialordnung und Politik zu reformieren, wurde durch den 30-jährigen Krieg unterbrochen. Der Übungsweg der Selbsterkenntnis und der Umgang mit der Natur trennten sich. Bestrebungen, alle Lebensbereiche im Verbund miteinander in ganzheitlicher und menschengemäßer Weise weiterzuentwickeln, gab es aber in den nachfolgenden Jahrhunderten unter verschiedenen Namen immer wieder.
Bausteine für eine geistdurchdrungene Natur-, Menschen- und Welterkenntnis erleben wir etwa bei Novalis und Goethe. Hieran konnte Rudolf Steiner anknüpfen. Er führte die naturwissenschaftliche Methode in die seelisch-geistige Selbstbeobachtung ein und entwickelte sie zum christlich-rosenkreuzerischen Schulungsweg weiter.Wird diese Vertefung auf Phänomene der Sinneswelt ausgedehnt, können die geistgen Schaffensprozesse darin erfahrbar werden. In der Anwendung auf so unterschiedliche Lebens- und Handlungsfelder wie Pädagogik, Medizin, Landwirtschaft und Kunst wirkt die Anthroposophie im Sinne des rosenkreuzerischen Impulses fruchtbar für Mensch und Welt.
Die Tagung bietet Vorträge, Kurzbeiträge, Rezitationen und Arbeitsgruppen.
Weitere Information und das detaillierte tagungsprogramm auf: www.az-kassel.de oder unter Tel.: 0561-9308814











