(openPR) Handytarife.de gibt in einem aktuellen Special einen Überblick über die Vielzahl der Möglichkeiten, auch unterwegs mobil zu kommunizieren:
Datenkommunikation via Handy: Von 100 auf Null - und wieder auf 100?
Lange ist es her, im Frühjahr 2000 war das Zauberwort „UMTS“ dank der milliardenschweren Lizenzversteigerung in aller Munde. Die Wenigsten wussten zu diesem Zeitpunkt, was UMTS überhaupt ist oder für ihr Telefonierverhalten in Zukunft bedeuten könnte. Da waren die Handy-Hersteller gefragt: Sie veröffentlichten abenteuerliche Konzeptstudien von Geräten mit riesigen Farbdisplays und integrierten Digitalkameras, Urlaubsbilder sollten damit dann auch gleich an die Daheimgebliebenen versandt werden, oder man könnte mal eben ein kurzes Videotelefonat führen.
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Das Tempo macht’s möglich
UMTS steht für Universal Mobile Telecommunication System. Mit diesem neuen Standard sind Dienste realisierbar geworden, die zuvor mit GSM noch nicht einmal denkbar gewesen wären. Der populärste unter Ihnen ist die Videotelefonie. Erst die sehr hohen Übertragungsraten von UMTS mit bis zu 384 kbit/sek. ermöglichen ein ruckelfreies, in beinahe Echt-Zeit geführtes Videotelefonat.
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Vollkommen neue Technik
UMTS ist zunächst einmal nur eine Benennung des neuesten und dritten Mobilfunkstandards und heißt auf Deutsch: Universales Mobiles Telekommunikations System. Hinter UMTS steckt eine völlig neue Technologie, die es erforderte, dass sämtliche Mobilfunkbasisstationen mit neuer Hardware bestückt werden bzw. neue Masten aufgestellt werden mussten. Tummelt sich GSM auf 900 Mhz (D-Netze) und 1800 Mhz (E-Netze), so funkt UMTS auf 2000 Mhz.
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Der Durchbruch
Bei der Frage, mit welcher Anwendertechnologie UMTS zum großen Durchbruch verholfen werden soll, ist oft von der so genannten „Killerapplikation“ die Rede. Dies bedeutet, dass ein Service gefunden werden muss, den jeder Kunde nutzen will („must have“) und auch bereit ist, diesen gut zu bezahlen. Geht es nach den Netzbetreibern soll diesen Part die Videotelefonie übernehmen.
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UMTS als DSL-Ersatz
Alle Netzbetreiber schnüren inzwischen UMTS-Tarif-Pakete, die einen Umstieg von DSL zu UMTS attraktiv machen soll. Das flexibelste, wenn auch nicht günstigste Angebot macht derzeit E-Plus. Für 39,95 € pro Monat darf der ambitionierte Surfer deutschlandweit unbegrenzt das Internet nutzen. Ganz so einfach ist es bei Vodafone und O2 nicht: Der Kunde darf die speziellen Inklusivzeit- und Inklusivvolumen-Tarife nur in einer von ihm vorher festgelegten Zone (einem Umkreis um einen vordefinierten Standort) nutzen.
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Die Tarife der vier Netzbetreiber
Alle Netzbetreiber bieten Inklusivzeit- und Inklusivvolumen-Pakete an, jedoch zu teils grundsätzlich unterschiedlichen Konditionen. Nur E-Plus rechnet in seinen Inklusivzeit-Tarifen im Minutentakt ab. Bei T-Mobile, Vodafone und O2 tickt die Abrechnungs-Uhr im 10-Minuten-Takt. Surfen Sie also nur 11 Minuten, so werden Ihnen 20 Minuten von Ihrem Inklusivminuten-Kontingent abgezogen - nicht gerade kundenfreundlich.
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Tarifoption oder neuer Vertrag?
Grundsätzlich haben Sie die Wahl, ob Sie einen UMTS-Tarif zu Ihrem bestehenden Vertrag hinzubuchen oder einen eigenen Datentarif abschließen möchten. Kommt es zum Abschluss eines Datentarifs, so erhalten Sie eine separate SIM-Karte, bei der alle Gesprächsfunktionen gesperrt sind, sie dient lediglich zum Einsatz in eine Notebook-Modemkarte.
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Temporeiche Zukunft
In Sachen Geschwindigkeit ist bei UMTS noch lange nicht das Ende der Fahnenstange erreicht. Mit der Einführung des UMTS-Turbos „HSDPA“ (High Speed Downlink Packet Access) sollen demnächst Geschwindigkeiten von bis zu 1,8 Mbit/sek. und später noch deutlich darüber hinaus erreicht werden. Dies kann allein durch eine neue Software der Betreiber realisiert werden, neue Mobilfunkmasten müssen nicht aufgestellt werden.
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