(openPR) Analyse zeigt, warum die digitale Transformation für den Lebensmitteleinzelhandel existenziell ist
München, 6. Februar 2014 – Die digitale Revolution erreicht verstärkt auch den Lebensmitteleinzelhandel (LEH) und stellt die Branche vor neue Herausforderungen. Wie eine Analyse der Managementberatung Mücke, Sturm & Company (MS&C) zeigt, geht es aber nicht nur darum, den Vertriebskanal e-commerce zu optimieren, sondern um die komplette digitale Transformation des Lebensmitteleinzelhandels (LEH). Denn das bisherige Geschäftsmodell des LEH wird zunehmend umgekehrt: Statt seine Kunden nur im Laden zu empfangen, muss der Händler ihnen an allen Kontaktpunkten begegnen. „Der Kunde nutzt heute alle digitalen Kanäle für eine Kaufentscheidung. Auch der Lebensmitteleinzelhändler muss dort präsent sein – oder andere werden das Wachstum rund um die Digitalisierung für sich beanspruchen“, macht Michael Mücke, Managing Partner bei Mücke, Sturm & Company deutlich. Mit der Veränderung kommen auf den LEH neue Herausforderungen zu wie z.B. die Analyse von Technologien und der Einfluss auf bestehende oder neue Geschäftsmodelle sowie der datenbasierte Aufbau eines Kunden Managements.
Dem Kunden auf der Spur – Personalisierte Kundenansprache im LEH
Mobile Geräte, wie das Smartphone vernetzen alle Kanäle miteinander und fördern beim digitalen Konsumenten die Erwartungshaltung, sämtliche Inhalte und Funktionen ständig verfügbar zu haben. Um diesen Ansprüchen begegnen zu können, muss der LEH völlig neue Kompetenzen entwickeln und das Einkaufsverhalten seiner Kunden im Detail kennen. Die Treiber der Digitalisierung – mobile Endgeräte, Location Based Services, Big Data, Soziale Netzwerke, Cloud-Services - können miteinander kombiniert werden und ergeben dadurch unterschiedlichste Einkaufs-Szenarien. Auf diese Weise können wichtige Daten rund um den Kaufvorgang gesammelt und Informationen über den Kunden generiert werden. Diese Informationen sind das entscheidende Element der digitalen Wertschöpfungskette und machen die personalisierte Kundenansprache möglich. Der Service einer individuellen Ansprache und passgenauer Angebote wird schnell zum Standard und so muss sich auch der LEH dieser Entwicklung anpassen.
Mit der Digital Heatmap werden Erfolgspotenziale deutlich
Um das Potenzial der Digitalisierung richtig anzugehen und voll ausschöpfen zu können, müssen Lebensmitteleinzelhändler zwingend das Einkaufsverhalten ihrer Kunden kennen. Nur mit dem Wissen darüber, an welchen Stellen des digitalen Einkaufsprozesses Lebensmitteleinzelhändler für den Kunden präsent sein müssen, können sie die richtigen Entscheidungen treffen und erfolgreich sein. Zu beachten ist dabei, dass sich die verschiedenen Zielgruppen unterschiedlich schnell entwickeln und eine Parallelität zwischen der „alten“ und „neuen“ Welt besteht. Es darf also nicht außer Acht gelassen werden, dass es neben den Digital Natives nach wie vor Kunden gibt, die beispielsweise Prospekte erhalten möchten oder auch in Zukunft noch mit Bargeld bezahlen werden. Folglich stiftet nicht jede zusätzliche Funktion gleichermaßen Nutzen für Kunden und Händler. Nur mit einer individuellen Strategie können Lebensmitteleinzelhändler gezielt den Bedürfnissen der Kunden gerecht oder sogar zum Vorreiter im LEH werden.
Um die kurz- und langfristigen Erfolgspotenziale zu verdeutlichen, hat MS&C eine Digital Heatmap erstellt. Damit können Lebensmittelhändler eine Analyse des digitalen Einkaufs ihrer Kunden vornehmen. Dabei werden zwei Kriterien bewertet: Der Nutzen aus Sicht des Handels sowie die Umsetzungsdauer. Eine all-gemeingültige Einordnung der Funktionen ist dabei nicht möglich, da jedes Unternehmen verschiedene Prozesse betrachtet und diese wiederum je nach Unternehmensstrategie anders bewerten muss.
„Lebensmittelhändler müssen sich darüber im Klaren sein, dass die Entwicklung eines Maßnahmenplans anhand der Heatmap zwar ein entscheidender Schritt in Richtung Digitalisierung ist, aber um diesen auch zum Erfolg zu führen, müssen sie sich der Auswirkungen auf ihr Unternehmen bewusst sein. Nahezu alle Bereiche entlang der Wertschöpfungskette müssen auf die Digitalisierung ausgerichtet werden – die DNA des Unternehmens verändert sich damit grundlegend“, erklärt Mücke.
Eine Zusammenfassung der Untersuchung "Digital Food" mit einer Beschreibung des vierphasigen Transformationsmodells kann kostenlos angefordert werden unter









