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Klinikverbund Hessen: „Kommunale Kliniken in Hessen sind bei Hygiene und Qualität längst auf dem Vormarsch“

05.02.201418:40 UhrGesundheit & Medizin

(openPR) Der Klinikverbund Hessen e. V. kritisiert die irreführenden Aussagen des AOK-Krankenhausreports zu Behandlungsfehlern in deutschen Kliniken und weist diese als mangelhaft und völlig überzogen zurück. Zehn Jahre alte Zahlen als Grundlage einer Aussage zu verwenden, sei unseriös und im Sinne der gemeinsamen Aufgabe, eine gute Versorgung der Menschen zu organisieren, leider wenig konstruktiv, sondern schüre Ängste und Verunsicherung. Im Verlauf der vergangenen zehn Jahre seien große Fortschritte in Sachen Qualitätsentwicklung und Patientensicherheit in den Kliniken festzustellen. Damit werde die Studie der derzeitigen Situation in kommunalen Kliniken in Hessen nicht gerecht, so Friedel Roosen, Vorstandsvorsitzender des Klinikverbund Hessen e.V.



„Gerade im Qualitäts- und Risikomanagement ist in den kommunalen Kliniken in Hessen viel unternommen worden. Das Qualitätsmanagement der Kliniken ist systematisch ausgebaut und verbessert worden. Prozessdaten und Behandlungspfade werden regelmäßig dokumentiert und ausgewertet und die Prozesse mithilfe der Ergebnisse optimiert“, erklärt Arist Hartjes, Geschäftsführer der Klinikverbund Hessen GmbH. Auch ein umfassendes Risikomanagement gehöre mittlerweile zum festen Bestandteil kommunaler Kliniken in Hessen. Das Risikomanagement erfasst die klinische Arbeit, analysiert Fehler und reduziert mögliche Risiken auf ein Minimum. Sogenannte CIRS-Systeme (Berichtssysteme zur anonymisierten Meldung und Analyse von kritischen Ereignissen in Einrichtungen des Gesundheitswesens) sind inzwischen Standard in den Mitgliedshäusern und fester Bestandteil der angebotenen Fortbildungsarbeit des Klinikverbundes. „Das Ergebnis sind immer sicherer werdende Prozessabläufe“, sagte Friedel Roosen. „Auch die Tatsache, dass im Bereich Hygiene zahlreiche Fachkräfte eingestellt und ausgebildet wurden, zeigt, dass die kommunalen Kliniken in Hessen bei wichtigen Punkten wie Hygiene und Qualität deutliche Verbesserungen erzielt haben und diese stetig weiterentwickeln“, so Roosen. Und einzig in kommunalen Kliniken halte der Ausbau der personellen Ressourcen mit den gegebenen Leistungsentwicklungen Schritt, während in privaten Kliniken die Renditeorientierung dies eher nicht zulasse.

Zu der von der AOK geforderten Spezialisierung und Zentrenbildung macht Roosen deutlich, dass diese bei allen größeren kommunalen Kliniken bereits weit fortgeschritten sei, aber zugleich die hochwertige flächendeckende Versorgung der Patienten auf dem Lande im Vordergrund stehen müsse. Dazu würden zahlreiche Kooperationen zwischen den Kliniken zur deutlichen Verbesserung der Versorgungssituation beitragen.

Mangelnde Datenqualität
„Wenn man die Faktenlage genauer betrachtet, erkennt man, dass die Daten der AOK-Studie nicht den Tatsachen entsprechen“, erklärte Hartjes. Bei den Zahlen handele es sich um grobe Hochrechnungen und Schätzungen auf Grundlage völlig veralteter Daten, die aus internationalen Studien stammen und damit keinen Vergleich zur deutschen Krankenhausversorgung zulassen. Anstatt die Bevölkerung zu verunsichern, würde man sich hier über eine konstruktive Zusammenarbeit freuen, denn die Umsetzung der Maßnahmen sei aufgrund der gegebenen Bedingungen oftmals ein Kraftakt, so Hartjes. „Wir werden auch weiterhin in Patientensicherheit, Hygiene und Qualität investieren, da die kommunalen Kliniken in Hessen hierbei eine Vorreiterrolle übernehmen wollen. Hier fordern wir von Bund, Ländern, aber auch von den Krankenkassen, ihrer Verantwortung nachzukommen und für eine faire Finanzierung zu sorgen“, so Hartjes und Roosen abschließend.

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