(openPR) Eröffnung Dienstag, 28. Januar 2014, 20.00 Uhr
mit Andreas Schalhorn, Kupferstichkabinett Berlin
und Kathleen Krenzlin, Galerie Parterre Berlin
AUSSTELLUNG VOM
29.01. bis 16.03.2014
Mathias Wild wurde 1946 im schweizerischen Glarus geboren und lebt seit mehr als drei Jahrzehnten in Berlin. Großformatige Bilder stehen kleinen Bildern und Zeichnungen gegenüber, abstrakte Malerei wechselt sich ab mit Bildern, die gegenständlich-landschaftliche Bezüge aufweisen. Seine Werke finden sich in privaten und öffentlichen Sammlungen darunter beim Basler Kunstkredit, dem Kunsthaus Glarus, der Berlinischen Galerie oder auch dem Kupferstichkabinett Berlin. Seit 1973 hatte er zahlreiche Einzelausstellungen und war an vielen Gruppenausstellungen im In-und Ausland beteiligt.
„Eine berechenbare, zum Stil, ja zur Manier verfestigte Malerei ist Wilds Sache nicht. Zwar schafft er mit seiner Art, Malerei und Bild zu denken und zu entwickeln, seinen eigene, unverwechselbare Sprache, doch widersetzt er sich jeglicher Routine. Damit bleiben seine Werke im positiven Sinne sperrig und werden in der Rezeption ob ihrer spielerischen Unberechenbarkeit in besonderem Maße lebendig.
Der von Wild für die Ausstellung und die begleitende Publikation als Titel und Motto gewählte Begriff Vertigo, also Schwindel, trifft in mehrfachem Sinne zu. Zum einen als Gefühl, das sich bei der vergleichenden Überschau der ausgestellten oder eben in diesem Arbeitsheft der Galerie Parterre zusammengebrachten Werke einstellt, zum anderen im direkten Erlebnis des einzelnen Werkes als komplexer, widersprüchlicher, bisweilen in verschiedene innerbildliche Segmente, Räume und Ebenen aufgespaltete Entität. Wer mit unverzagtem Optimismus meint, er könne sich von einem Bild zum nächsten hangeln, um sich gemäß bestimmter formaler oder inhaltlicher Regelmäßigkeiten, Konstanten oder Leitmotive einen schnellen Reim auf alles machen zu können, wird eines besseren belehrt. Wilds „Bildarbeit“ folgt keinem vorgefertigten Plan, sondern wirft Pläne mit System über den Haufen.“
Dr. Andreas Schalhorn, 2013
Mittwoch, 19. Februar 2014 | 20 Uhr
Ich schreibe dann, wenn ich in einen Gnadenzustand gerate
KONZERT mit Werken von Galina Ustwolskaja (1919-2006)
Laura Gallati, Klavier
Zur Eröffnung erscheint das Arbeitsheft III
Matthias Wild | Vertigo der Blicke Fleck | Bilder und Zeichnungen, herausgegeben von der Galerie Parterre












