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600.000 Arthrosekranke in Österreich

16.02.200608:08 UhrGesundheit & Medizin
Bild: 600.000 Arthrosekranke in Österreich
Primarius Leeb und Dozent Gruber setzen auf den neuen Wirkstoff Diacerein
Primarius Leeb und Dozent Gruber setzen auf den neuen Wirkstoff Diacerein

(openPR) Ein neues Medikament kann helfen, wird aber von den Kassen nicht bezahlt +++ Immense Kosten für Gelenksersatzoperationen +++ Zu wenige Rheumatologen in Österreich +++ Arthrosepatienten stehen oft vor dem Problem, dass an ihrem Wohnort kein Rheumatologe verfügbar ist.



(Wien)„Es gibt tatsächlich die Möglichkeit, das Fortschreiten einer schmerzhaften Arthrose mit einem neuen Medikament mit dem Wirkstoff Diacerein zu stoppen“. Das war die übereinstimmende Aussage zweier Arthrosespezialisten bei einem Hintergrundgespräch in Wien: Primarius Dr. Burkhard Leeb vom Humanis-Klinikum in Stockerau und Univ.-Dozent Dr. Johann Gruber von der Universitätsklinik für Innere Medizin Innsbruck betonten, dass Arthrosekranke nicht mehr vor dieser Volkskrankheit resignieren müssen. Gruber: „Mit einem noch neuen rezeptpflichtigen Medikament ist es erstmals möglich, bei einer aktivierten Osteoarthrose direkt in den Ablauf der Entzündungskaskade einzugreifen und jenen Botenstoff zu blockieren, der eine wichtige Rolle bei der Entstehung der Arthrose spielt!“

Arthrose ist eine „teure“ Krankheit und führt vielfach zur Langzeitinvalidität
An der Volkskrankheit Arthrose leiden in Österreich rund 600.000 Menschen, jährlich kommen schätzungsweise 150.000 dazu. Mehr als 44.000 Arthrosekranke mussten im Jahre 2.000 in Österreich stationär im Krankenhaus behandelt werden. Die Verweildauer betrug rund 17 Tage! Die Krankheit verursacht enorme volkswirtschaftliche Kosten nicht nur durch Krankenstandstage und Rehabilitationsmaßnahmen, sondern auch durch Operationen (die Arthrose ist der häufigste Grund für teure Gelenksersatzoperationen der Hüft- und Kniegelenke) und ist die zweithäufigste Krankheitsursache für Langzeitinvalidität. Obwohl die Wirkung des neuen Medikamentes1) durch Studien belegt ist und der innovative Wirkstoff zur Verbesserung der Lebensqualität der Erkrankten beiträgt, wird das Medikament von den Kassen nicht bezahlt. In Frankreich hat man die sozioökonomische Bedeutung des Medikamentes, das Fortschreiten von Arthrosen frühzeitig stoppen zu können, schon längst erkannt. Dort werden jährlich rund 500.000 Arthrosepatienten mit dem Wirkstoff Diacerein behandelt.

Dr. Susanne Breuer von TRB Chemedica Austria, selbst Ärztin, verwies bei dem Hintergrundgespräch vor Medizinjournalisten auf den französischen Weg: „In Frankreich zahlen die Kassen immerhin einen Teil der monatlichen Therapiekosten, so dass auch Patienten mit einem geringen Einkommen das Medikament bezahlen können. Es wäre begrüßenswert, fände man auch in Österreich zu einer solchen Lösung!“

Dozent Gruber: "Bei ausreichendem Einsatz des Medikamentes erwarte ich mir in Österreich eine Steigerung der Lebensqualität betroffener Patienten vor allem in jenen Berufen, bei denen starke mechanische Belastungen Dauerschmerzen verursachen. Der damit verbundene Effekt wird dann eine Verringerung des Arbeitsausfalles sein - es können möglicherweise Millionen von Krankheitstagen eingespart werden".

Die Gelenksarthrose (Osteoarthritis) ist eine schmerzhafte Abnützungserscheinung in den Knie- Hüft- oder Fingergelenken und betrifft etwas mehr Frauen als Männer. Bei dieser heute häufigsten Erkrankung des Bewegungsapparates (mehr als 80% der über 60-Jährigen sind davon betroffen) kommt es am Gelenk zunächst zu einer Verschmälerung und Auffaserung der Knorpelschicht, später zu einem fortschreitenden Knorpelverlust. In späten Stadien einer Arthrose reibt dann Knochen auf Knochen. Die degenerativen strukturellen Schädigungen des Gelenkknorpels können auch auf Knochen und Gelenkkapsel übergreifen.

Typisch für ein arthrotisches Gelenk ist die messbare Konzentration entzündungsauslösender Zytokine, durch die mehr Knorpel abgebaut wird, als der Körper neu erzeugen kann. Der Knorpel im Gelenk dient jedoch als Gleitschicht - ist er beschädigt oder vermindert, ist die Beweglichkeit des Gelenks schmerzhaft eingeschränkt.
Neben Überlastungen sind frühere Verletzungen (Meniskusschäden), angeborene oder erworbene Gelenkfehlstellungen (X-Beine, O-Beine) oder Fehlanlagen (z. B. Hüftgelenksdysplasie) häufige Ursachen von Arthrosen. Typische Ursachen sind die Kniegelenksarthrose bei einem Fußballspieler mit Meniskusverletzung (leider auch nach Meniskusoperation). Die Hüftgelenksarthrose ist teilweise unabhängig von der Belastung. Trotzdem ist aber Übergewicht einer der Hauptgründe für das Entstehen einer Arthrose.

Zu wenig Rheumatologen in Österreich –
Praktische Ärzte besonders wichtig für die Früherkennung der Arthrose

Leider gibt es in Österreich viel zu wenig Rheumatologen (das sind meist Fachärzte mit dem Zusatzfach Rheumatologie). Wie aus der jüngsten Statistik zu entnehmen ist, gab es im Juli 2005 insgesamt 688 Orthopäden, aber nur 197 Rheumatologen. Ähnlich fällt der Vergleich der beiden Facharztgruppen aus, wenn man die Zahl der Ordinationen vergleicht. Arthrosepatienten stehen deshalb oft vor dem Problem, dass an ihrem Wohnort kein Rheumatologe verfügbar ist. Daher spielen bei der Früherkennung der Arthrose die praktischen Ärzte eine besonders wichtige Rolle! Sie unterscheiden bei ihrer Diagnose, ob es sich um eine (rheumatisch bedingte) Polyarthritis oder eine Arthrose handelt, da beide Erkrankungen eine unterschiedliche Entstehung aufweisen und auch unterschiedlich therapiert werden. Erst im Zweifelsfall werden dann die praktischen Ärzte und Ärztinnen ihre PatientInnen zur genauen Abklärung an einen Rheumatologen überweisen.

1) Verboril (Die Nennung des Produktnamens ist nach dem Arzneimittelgesetz medizinischen Fachmedien vorbehalten) Der enthaltene Wirkstoff heisst Diacerein und wird aus der Aloe-Pflanze gewonnen.

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