(openPR) Verdanken wir Einsteins Theorien, Leonardo da Vincis Meisterwerke und andere Höchstleistungen menschlichen Geistes den Frauen? Genetiker liefern dafür starke Indizien. Frauen trafen im Lauf der Evolution immer wieder kluge Entscheidungen und bevorzugten bei Ihrer Partnerauswahl kluge Mannsbilder statt tumbe Muskelmänner. So konnten wir uns vom affenartigen Wesen zum intelligenten Menschen entwickeln.
Urzeitliche Männer, denen eine genetische Veränderung zu einem besseren Gehirn verhalf, nutzten ihre neuen geistigen Fähigkeiten, um den Frauen zu imponieren. Ein größeres Gehirn ermöglichte Ihnen Werkzeuge herzustellen, Jagdstrategien zu planen und gegen Artgenossen zu intrigieren. Diese Fähigkeiten verschafften einen hohen Überlebensvorteil und gaben bei der sexuellen Auslese den entscheidenden Vorteil, da sich die Frauen von erfolgreichen Männern stark angezogen fühlten.
Intelligenzfördernde Veränderungen auf dem X-Chromosom (Geschlecht bestimmend) trieben die Evolution des Geistes voran. Jeder Mensch hat 23 Chromosomenpaare; bei der Frau tritt das X-Chromosom mit einem zweiten X-Chromosom auf, beim Mann hingegen ist das X-Chromosom mit dem viel kleineren Y-Chromosom gepaart. Dadurch tritt bei der Frau jede Erbanlage in zweifacher Kopie auf, während beim Mann die Erbanlagen auf dem X-Chromosom nur in einfacher Ausfertigung vorkommen.
Veränderungen auf dem X-Chromosom wirken sich dadurch bei Männern deutlicher aus als bei Frauen. Verändert sich bei Frauen die Erbanlage auf einem X-Chromosom, wird diese Mutation durch die normale Erbanlage auf dem zweiten X-Chromosom in der Regel wieder abgeschwächt. Bei Männern hingegen fehlt diese Korrektur. Kam es nun bei einem unserer Vorfahren auf dem X-Chromosom zu einer Mutation, die der Intelligenz zuträglich war, setzte sich diese bei Männern besonders gut durch. Die Frauen zogen die daraus resultierenden geistreichen Schlauköpfe ihren dümmeren Geschlechtsgenossen vor und zeugten mit ihnen Nachwuchs. So verleibten sie die Erbanlage dem genetischen Repertoire des Menschen ein und profitierten in der nächsten Generationen von dieser neuen Erbanlage.
In der Wissenschaft sind so genannte „Intelligenzgene“ noch sehr umstritten; in ihrer normalen Gestalt spielen diese Erbanlagen für die Ausprägung der Intelligenz eine Rolle, werden aber auch mit geistiger Behinderung in Zusammenhang gebracht.
Der mittlere Intelligenzquotient von Männern und Frauen ist gleich – der Mann neigt aber verstärkt zu Extremen. Es gibt mehr hochbegabte Männer als hochbegabte Frauen, gleichzeitig aber leiden überwiegend Männer an einer geistigen Behinderung. Erklären lässt sich dieser Effekt damit, dass sich beim Mann Mutationen auf dem X-Chromosom stärker auswirken.
Gute geistige Fähigkeiten hängen auch mit einer Reihe anderer Eigenschaften zusammen, die bei der natürlichen Auslese von Vorteil sind – zum Beispiel mit einer höheren Potenz. Über die Hälfte unserer Gene verwenden wir für die Entwicklung unseres Gehirns, die meisten Gene sind jedoch gleichzeitig auch für viele andere körperliche Eigenschaften verantwortlich. Gute geistige Fähigkeiten weisen somit vermutlich auf eine insgesamt gute Kombination der Gene hin. Und die Wahl der Frauen war vielleicht doch nicht so schwer: Sie wählten nicht nur den schlauesten, sondern auch den gesündesten und potentesten Partner.
Quelle: Wissenschaft.de
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