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Vor Wintersport Versicherungen prüfen

(openPR) 16.01.2014. Viele tausende Wintersportler verunglücken jährlich, mehr oder minder schwer, was die jüngsten Beispiele von Michael Schumacher und Angela Merkel zeigen. Daher sollte der Wintersportler vor der Sportausübung nach Ansicht der Verbraucherorganisation GELD UND VERBRAUCHER e.V. (GVI) seine Versicherungen prüfen.

Die klassischen Verletzungen sind Prellungen, Beinbrüche und Knieverletzungen. Jedoch, durch die zunehmende Geschwindigkeit auf den Pisten, kommt es immer häufiger zu schweren Kopf- und Rückenverletzungen. Die Folgen reichen von der Querschnittslähmung über dauerhafte Hirnschädigung, Erwerbsunfähigkeit oder im schlimmsten Fall zum Tod. „Die nötige Absicherung nach einem schweren Skiunfall bietet eine private Unfallversicherung“, empfiehlt GVI-Präsident Siegfried Karle.

„Als Versicherungssumme sollte wenigstens eine Grundsumme von 100.000 Euro mit einer Progression von mindestens 350 Prozent und der Einschluss von Bergungskosten bis zu 10.000 Euro gewählt werden“, so der Fachmann weiter.

Eine weitere wichtige Absicherung ist die private Haftpflichtversicherung. Jeder, der für einen Schaden verantwortlich gemacht werden kann, ist in voller Höhe schadensersatzpflichtig, sagt das Bürgerliche Gesetzbuch. Ansprüche Dritter können den eigenen finanziellen Ruin bedeuten. „Daher sollte eine private Haftpflichtversicherung mit mindestens drei Millionen Euro Versicherungssumme abgeschlossen werden“, führt Karle weiter aus.

Mehr Informationen zum Thema „Wintersport und Versicherungen - was gilt es zu beachten?“ stellt die Verbraucherorganisation Geld und Verbraucher e.V. in einem Informationsblatt unter www.geldundverbraucher.de, Rubrik „Gratis“ kostenlos zur Verfügung.

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