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Private Equity-Branche 2014 – Gute Chancen für Interim-Manager

(openPR) Identifizierung von Übernahmezielen große Herausforderung

München, 15. Januar 2014 – Nach einem Jahr, das durch eine Seitwärtsbewegung geprägt war, steht die Private Equity-Branche in 2014 erneut vor Herausforderungen. Zwar sorgen positive Konjunkturaussichten, ein niedriges Zinsniveau und gut gefüllte Kassen bei den Private Equity-Gesellschaften für ein vergleichsweise günstiges Investitionsumfeld, doch es fehlt an Übernahmezielen. Denn eines der Hauptbetätigungsfelder von Beteiligungsgesellschaften, der Mittelstand, ist größtenteils gut finanziert. Die Interim-Management-Branche – ein bevorzugter Partner von Private Equity-Häusern, wenn es um die Besetzung von Management-Positionen in Portfoliounternehmen geht – kann aufgrund seines starken Engagements im Mittelstand bereits in der Identifikationsphase wertvolle Unterstützung liefern.



Einer Analyse der Prüfungs- und Beratungsgesellschaft Ernst & Young zufolge kann die deutsche Private Equity-Branche auf ein solides Jahr 2013 zurückblicken. Bei den Verkäufen von Unternehmensbeteiligungen wurde ein Transaktionsvolumen von 23,5 Milliarden Euro erzielt. Das ist ein Wachstum von 136 Prozent gegenüber 2012. Das Geschäft mit Zukäufen hingegen zeigte bereits zum fünften Mal in Folge eine schwache Entwicklung: Sowohl die Anzahl als auch der Wert der Transaktionen gingen im Vergleich zum Vorjahr zurück. In 2013 wurden nur 101 Deals abgeschlossen, in 2012 waren es 107. Der Wert der Transaktionen sank auf 12,8 Milliarden Euro gegenüber 13,7 Milliarden Euro.

Dazu Martin Franssen, Gründer und Geschäftsführer von interim-x.com, dem neuen Online-Marktplatz für Interim-Management: „Betrachtet man die ökonomischen Rahmenbedingungen, hat sich das Umfeld für Private Equity weiter aufgehellt. Der Ausblick auf 2014 ist dennoch gemischt. Verschiedene Branchenkenner gehen davon aus, dass die Anzahl und das Volumen der Investments zunehmen werden, insbesondere in den Bereichen Technologie, Industrie und Pharma. Auf der anderen Seite gibt es die Befürchtung, dass sich die Zurückhaltung des Mittelstands negativ auf das Wachstum auswirkt und der Markt sich erneut nur seitwärts bewegt. Dies bleibt abzuwarten. Derzeit sind die meisten Mittelständler finanziell noch gut aufgestellt, bei vielen Unternehmen ist jedoch angesichts anstehender Refinanzierungen ein erneuter Kapitalbedarf abzusehen. Private Equity-Gesellschaften, die frühzeitig entsprechende Unternehmen identifizieren, bieten sich interessante Chancen. Interim-Manager, die in Deutschland neben Konzernen häufig vom gehobenen Mittelstand mandatiert werden, können angesichts ihrer Vernetzung und Erfahrung in mittelständischen Unternehmen bei der Identifikation attraktiver Ziele unterstützen. Hierzu gehört auch, dem Mittelständler eine Beteiligung durch eine Private Equity-Gesellschaft als strategische Handlungsoption zu vermitteln.“

Interim-Management im Private Equity-Prozess
Viele Private Equity-Unternehmen greifen im Zuge ihrer Investment-Aktivitäten auf Interim-Manager zurück, in der Regel bei der Besetzung zentraler Positionen in den Portfoliounternehmen. Doch schon in der Identifikationsphase können Interim-Manager wertvolle Unterstützung liefern. Die Auswahl und die Evaluation geeigneter Unternehmen setzen umfassende Branchen- und Marktkenntnisse voraus, die Interim-Manager durch ihre Projekterfahrung in der Regel mitbringen.

Auch für die Phasen der Due Diligence und der eigentlichen Transaktion bietet sich der Einsatz von Interim-Managern an. So werden zum Beispiel bei der Festlegung von Service-Vereinbarungen, etwa bei der Ausgliederung von Unternehmensbereichen, operative Kompetenzen benötigt. Operatives Management ist eines der zentralen Handlungsfelder im Interim-Management und ein zentraler Erfolgsfaktor bei jeder Unternehmenstransaktion. Dieses kommt auch in der Vorbereitung der Akquisition zum Tragen, wenn es um die Zusammenstellung eines neuen Managements, die Aufstellung eines 100-Tage-Programms und eines Kommunikationskonzepts geht.

Der klassische Einsatz von Interim-Managern erfolgt in der Phase der strategischen Neuausrichtung des Unternehmens. Hier sind je nach Aufgabenstellung – diese können von Restrukturierungs- und Turn Around-Projekten über Programme zur Leistungssteigerung bis zu Wachstums- und Internationalisierungsstrategien reichen – Experten mit Erfahrung im jeweiligen Aufgabengebiet und nachweislichem Erfolg im Werteaufbau gefragt.

Auch bei der Planung und Ausführung der optimalen Exit-Strategie bietet sich der Einsatz von Interim-Managern an. Neben Branchenkenntnissen für die Auswahl potenzieller, strategischer Käufer und Erfahrung in der Due Diligence wird juristisches Know-how für die Vorbereitung der Vertragsinhalte benötigt.

„Der Einsatz von Interim-Managern im Private Equity-Umfeld hat sich bewährt“, erläutert Martin Franssen. „interim-x.com zählt mehrere namhafte Private Equity-Gesellschaften zu seinen Kunden, darunter Holtzbrinck Digital, die regelmäßig Interim-Manager in ihren Portfoliounternehmen einsetzen. Wir sehen einen weiter steigenden Bedarf an Interim-Managern, der sich künftig auf alle Phasen des Transaktions-Managements beziehen wird.“

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