(openPR) Der Markt für befristet angestellte Topmanager wächst seit Jahren. Für die gestiegene Nachfrage sind vor allem Private-Equity-Gesellschaften verantwortlich, sagt Alexander Paschke, Interim-Finanzvorstand bei einem Medienunternehmen im Interview mit der auf Finanzdienstleistungsberufe spezialisierten Webseite eFinancialCareers.
Derzeit arbeitet der 41jährige als CFO für ein Unternehmen, welches von einer Beteiligungsgesellschaft gekauft wurde. Die Private-Equity-Gesellschaften seien ein Treiber der stärker werdenden Nachfrage nach Interim-CFOs. Paschke: „Viele Familienunternehmen finden keine geeigneten Nachfolger, und Töchter von Konzernen, die nicht mehr zum Kerngeschäft gehören, werden an eine Beteiligungsgesellschaft verkauft.“
Ein Manager auf Zeit lohnt sich seiner Ansicht nach vor allem dann, wenn ein Unternehmen eine Krisensituation überstehen muss, oder ein Manager für einen absehbaren Zeitpunkt ausfällt, zum Beispiel durch Schwangerschaft oder Krankheit. „Außerdem sollte das Unternehmen eine bestimmte Größe haben, also mindestens 100 Mitarbeiter beschäftigen, damit sich ein Manager auf Zeit überhaupt lohnt.“
In Standardsituationen mache ein Interim-Manager dagegen keinen Sinn, so Paschke, der im Anschluss an sein BWL-Studium in den Bereich Auftragsarbeiten „reingerutscht“ ist und bis heute in mehr als 20 Unternehmen als Finanzvorstand gearbeitet hat. In der Regel arbeitet der Finanzexperte sechs bis neun Monate in einer Position. „Als Interim-CFO habe ich keine Vergangenheit und keine Zukunft in dem Unternehmen. Das heißt, ich kann Entscheidungen treffen, mit denen ich mich nicht beliebt mache.“
Das vollständige Interview finden Sie unter www.efinancialcareers.de










