openPR Recherche & Suche
Presseinformation

Arbeitgeber muss psychische Belastung beachten

Bild: Arbeitgeber muss psychische Belastung beachten

(openPR) Der Gesetzgeber hat im Rahmen umfangreicher Änderungen u.a. das Arbeitsschutzgesetz geändert. Zum Jahreswechsel wollen wir dies zum Anlass nehmen, den Arbeitgeber an die Vornahme guter Vorsätze zu erinnern, dass Arbeitsschutz umzusetzen ist.

Dazu gehört nicht nur die Arbeitszeit, sondern nun auch der Schutz vor psychischen Beeinträchtigungen (siehe nunmehr auch in § 4 Nr. 1 ArbSchG).

Die Gefährdungsbeurteilung nach § 5 ArbSchG muss sich nun auch ausdrücklich erstrecken auf die psychischen Belastungen bei der Arbeit (§ 5 Abs. 3 Nr. 6).

Die Kleinbetriebsklausel in § 6 wurde gestrichen, d.h. jeder Betrieb unabhängig von seiner Mitarbeiterzahl hat nun eine Dokumentation vorzunehmen; die frühere Regelung wurde vielfach als europarechtswidrig angesehen, weshalb es sich schon zuvor empfohlen hatte, die Dokumentation vorzunehmen.

Eine weitere nicht unwichtige Änderung hat sich auch in § 13 ArbSchG ergeben, dort wurde das Wort „beauftragte“ durch „verpflichtete“ ersetzt, so dass es dort nun heißt: „Verantwortlich für die Erfüllung der sich aus diesem Abschnitt ergebenden Pflichten sind neben dem Arbeitgeber … Nr. 5 ..: sonstige nach Absatz 2 oder nach einer auf Grund dieses Gesetzes erlassenen Rechtsverordnung oder nach einer Unfallverhütungsvorschrift verpflichtete Personen im Rahmen ihrer Aufgaben und Befugnisse.“

Diese unscheinbare Änderung hat zur Folge, dass Anordnungen zur Durchsetzung von Arbeitsschutzpflichten künftig auch gegenüber Unternehmern ohne Mitarbeiter getroffen werden können.

Thomas Waetke
Rechtsanwalt
Fachanwalt für Urheber- und Medienrecht
Autor eventfaq

Diese Pressemeldung wurde auf openPR veröffentlicht.

Verantwortlich für diese Pressemeldung:

News-ID: 769882
 190

Kostenlose Online PR für alle

Jetzt Ihren Pressetext mit einem Klick auf openPR veröffentlichen

Jetzt gratis starten

Pressebericht „Arbeitgeber muss psychische Belastung beachten“ bearbeiten oder mit dem "Super-PR-Sparpaket" stark hervorheben, zielgerichtet an Journalisten & Top50 Online-Portale verbreiten:

PM löschen PM ändern
Disclaimer: Für den obigen Pressetext inkl. etwaiger Bilder/ Videos ist ausschließlich der im Text angegebene Kontakt verantwortlich. Der Webseitenanbieter distanziert sich ausdrücklich von den Inhalten Dritter und macht sich diese nicht zu eigen. Wenn Sie die obigen Informationen redaktionell nutzen möchten, so wenden Sie sich bitte an den obigen Pressekontakt. Bei einer Veröffentlichung bitten wir um ein Belegexemplar oder Quellenennung der URL.

Pressemitteilungen KOSTENLOS veröffentlichen und verbreiten mit openPR

Stellen Sie Ihre Medienmitteilung jetzt hier ein!

Jetzt gratis starten

Weitere Mitteilungen von Schutt, Waetke Rechtsanwälte GbR

Cookies: Deutsche Opt-Out-Regel verstößt gegen EU-Recht
Cookies: Deutsche Opt-Out-Regel verstößt gegen EU-Recht
Fast alle Webseiten verwenden Cookies. Cookies sind dazu da, den Nutzer wiederzuerkennen und das Surfen auf einer Website zu erleichtern. Durch die Verwendung von Cookies ist es beispielsweise möglich, dass Nutzer ihre Zugangsdaten nicht bei jedem Besuch einer Website neu eingeben müssen oder, dass über den virtuellen Warenkorb gespeichert wird, was der Nutzer kaufen will. Den rechtlichen Umgang regelt die sogenannte „Cookie-Richtlinie“. Diese EU-Richtlinie sieht eine ausdrückliche Einwilligung des Nutzers in solchen Fällen vor. Nur wurde si…
DSGVO: Bußgeld gegen früheren Juso-Landeschef
DSGVO: Bußgeld gegen früheren Juso-Landeschef
Spannende Frage: Inwieweit darf innerhalb einer Partei die Liste der Delegierten eines Parteitages weitergegeben werden? Die Frage berührt die innerparteiliche Transparenz und damit letztlich auch den demokratischen Diskurs. Politische Parteien sind in Deutschland als Vereine organsiert und unterliegen damit dem Vereinsrecht. Jeder Verein hat die DSGVO vollumfänglich zu beachten. Doch inwieweit sind nicht Besonderheiten zu berücksichtigen, die dem Vereinsleben bzw. hier der Aufgabe von Parteien zur Mitwirkung an der Willensbildung des Volkes …

Das könnte Sie auch interessieren:

Bild: Nachtarbeitszuschlag
Nachtarbeitszuschlag
… worden sind. In dem vom Bundesarbeitsgericht (BAG) entschiedenen Fall, hatte ein Kraftfahrer eines Paketlinientransportdienstes, welcher nur nachts arbeitet und nicht tarifgebunden ist, gegen seinen Arbeitgeber geklagt. Die Arbeitszeit des Fahrers liegt zwischen 20 Uhr und 6 Uhr. Vor seiner Klage bekam der Arbeitnehmer einen Zuschlag von 11%, später …
Bild: Firmenfitness in Mönchengladbach und UmgebungBild: Firmenfitness in Mönchengladbach und Umgebung
Firmenfitness in Mönchengladbach und Umgebung
Immer mehr Arbeitnehmer legen Wert auf die Gesundheit und die Zufriedenheit der Mitarbeiter, denn nur gesunde Mitarbeiter sind motiviert und können Leistung erbringen. Arbeitgeber im Raum Mönchengladbach können in Firmenfitness Personal Trainer investieren, denn Marcel Vandeberg betreibt ein Fitness-Studio und kommt gerne in die Unternehmen. Die Mitarbeiter …
Psychische Gefährdung bei der Arbeit richtig beurteilen
Psychische Gefährdung bei der Arbeit richtig beurteilen
… als Berater der Unternehmer hierfür prädestiniert und sollen eine weitergehende Qualifikation erhalten." Das Projekt geht auf eine Initiative der Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände (BDA) zurück und wurde auf einem gemeinsamen Treffen am 31. Oktober 2012 in Berlin beschlossen. "Psychische Belastungen können Ursache für Fehlbeanspruchungen …
Unternehmensgruppe Pfitzenmeier: Kompetenz-Zentrum fur Betriebliches Gesundheitsmanagement
Unternehmensgruppe Pfitzenmeier: Kompetenz-Zentrum fur Betriebliches Gesundheitsmanagement
… was krank macht. Die Abteilung fur Betriebliche Gesundheitsförderung der Unternehmensgruppe Pfitzenmeier denkt weiter und stellt eine ganz andere Frage: Was können Arbeitgeber tun, damit ihre Mitarbeiter gesund bleiben? Prävention steht im Vordergrund Das Gesundheitsbewusstsein direkt am Arbeitsplatz zu stärken sowie den Präventionsgedanken zu fördern …
Bild: Betriebliches Eingliederungsmanagement und die krankheitsbedingte KündigungBild: Betriebliches Eingliederungsmanagement und die krankheitsbedingte Kündigung
Betriebliches Eingliederungsmanagement und die krankheitsbedingte Kündigung
Bei erkrankten Mitarbeitern sollten Arbeitgeber die Möglichkeit eines betrieblichen Eingliederungsmanagements genau prüfen. Ansonsten kann die krankheitsbedingte Kündigung unwirksam sein. Arbeitgeber sind verpflichtet, Arbeitnehmern, die innerhalb eines Jahres länger als sechs Wochen ununterbrochen oder wiederholt arbeitsunfähig sind, ein betriebliches …
Bild: Familienstartzeit: 2 Wochen Sonderurlaub auf Kosten des Mittelstands
Familienstartzeit: 2 Wochen Sonderurlaub auf Kosten des Mittelstands
… auf Kosten des Mittelstandes ist eine weitere Belastung für die Unternehmen in Deutschland. Die Finanzierung soll über die U2 Umlage erfolgen, was bedeutet, dass die Arbeitgeber erneut zur Kasse gebeten werden. Die Umlage U2 ist eine Pflichtabgabe aller Arbeitgeber - unabhängig von der Zahl der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Der Arbeitgeber zahlt …
Bild: Psychische Gefährdungsbeurteilung und die Folgen – Gesetz und Pflichten des ArbeitgebersBild: Psychische Gefährdungsbeurteilung und die Folgen – Gesetz und Pflichten des Arbeitgebers
Psychische Gefährdungsbeurteilung und die Folgen – Gesetz und Pflichten des Arbeitgebers
… werden.“ Neben dem wirtschaftlichen Schaden, die einem Unternehmen aufgrund von krankheitsbedingten Fehltagen entstehen, welche auf psychische Erkrankungen zurück zu führen sind, muss der Arbeitgeber auch Präventivmaßnahmen einleiten und die Belastung seiner Mitarbeiter messen und dokumentieren. Wie genau, ist in der BAuA (Bundesanstalt für Arbeitsschutz und …
Bild: Umfrage: Wer Mitarbeiter weiterbildet, wird als Arbeitgeber empfohlenBild: Umfrage: Wer Mitarbeiter weiterbildet, wird als Arbeitgeber empfohlen
Umfrage: Wer Mitarbeiter weiterbildet, wird als Arbeitgeber empfohlen
Umfrage: Wer Mitarbeiter weiterbildet, wird als Arbeitgeber empfohlen – 66 Prozent der nebenberuflich Studierenden empfehlen ihren aktuellen Arbeitgeber weiter Hamburg, 20. Juli 2011 – Arbeitgeber sollten dem drohenden Fachkräftemangel gezielt entgegenwirken, indem sie ihre Mitarbeiter durch Weiterbildung fördern. Das Engagement lohnt sich doppelt: …
Treuhandmodell (CTA) in der bAV
Treuhandmodell (CTA) in der bAV
… Durchführungsweg der Direktzusage (auch Pensionszusage genannt) mit Abstand die meisten Deckungsmittel (z.B. Investmentfonds). Bei einer Direktzusage gibt der Arbeitgeber seinem Mitarbeiter ohne Einbeziehung eines externen Versorgungsträgers (z.B. Versicherung od. Pensionsfonds) ein Versorgungsversprechen. Wie bei allen bAV-Durchführungswegen muss der …
Bild: Betriebliches Eingliederungsmanagement und die krankheitsbedingte KündigungBild: Betriebliches Eingliederungsmanagement und die krankheitsbedingte Kündigung
Betriebliches Eingliederungsmanagement und die krankheitsbedingte Kündigung
Bei erkrankten Mitarbeitern sollten Arbeitgeber die Möglichkeit eines betrieblichen Eingliederungsmanagements genau prüfen. Ansonsten kann die krankheitsbedingte Kündigung unwirksam sein. Arbeitgeber sind verpflichtet, Arbeitnehmern, die innerhalb eines Jahres länger als sechs Wochen ununterbrochen oder wiederholt arbeitsunfähig sind, ein betriebliches …
Sie lesen gerade: Arbeitgeber muss psychische Belastung beachten