(openPR) Die Realisierung des Elternhauses der Elterninitiative Kinderkrebsklinik e.V. dauerte fast 20 Jahre, die Baukosten betrugen über 1,6 Millionen Euro. Nun ist das Elternhaus bezugsfertig und bei einem Tag der offenen Tür konnten Interessierte das außergewöhnliche Projekt aus der Nähe betrachten.
Die Räume des neuen Elternhauses sind hell und freundlich. Und in jedem Winkel spürt man einen Hauch asiatischer Ruhe und Gelassenheit. Unterstrichen durch fernöstliche Motive, die große Wandflächen innerhalb des Empfangs- und Aufenthaltsbereiches des Hauses zieren, stellt das Elternhaus mehr dar als nur eine Schlafstätte.
Viele der an Krebs erkrankten Kinder und Jugendlichen, die in der Kinderkrebsklinik Düsseldorf behandelt werden, stammen nicht aus Düsseldorf – für ihre Eltern ein Problem, denn sie können dadurch ihren Kindern während der oftmals viele Wochen und Monate andauernden Therapien nicht immer beistehen.
Das neu errichtete Elternhaus mit 12 Appartements, jeweils 33 Quadratmeter groß, ermöglicht den Eltern von krebs-und chronisch kranken Kindern nun, in unmittelbarer Nähe ihres Kindes zu bleiben, und andererseits für sich dabei eine adäquate und komfortable Rückzugsmöglichkeit zu haben.
Alle Zimmer verfügen über eine kleine Küche und ein eigenes Bad, zwei der Appartements sind zudem behindertengerecht und barrierefrei gebaut und eingerichtet. Durch den großen und freundlichen Aufenthaltsbereich kann das Haus zudem zu einer Begegnungsstätte werden, denn hier können sich die Eltern auch austauschen und gegenseitig unterstützen.
Die Bauzeit des neuen Elternhauses auf dem Gelände des Universitätsklinikums Düsseldorf war mit knapp einem Jahr sehr kurz bemessen, bedenkt man, dass die Planungs- und Verhandlungszeit für den Bau des Gebäudes fast 20 Jahre in Anspruch nahm.
Das Gebäude wurde ausschließlich durch Spendengelder der Elterninitiative Kinderkrebsklinik e.V., der keinerlei öffentliche Mittel zur Verfügung stehen, realisiert.












