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Tauwetter mit Iran – Große Chance für die deutsche Wirtschaft.

13.12.201316:20 UhrPolitik, Recht & Gesellschaft

(openPR) Rechtssicherheit ist jedoch weiterhin nicht gegeben, Ausweichmöglichkeiten bestehen in Dubai.

Hamburg, 12.12.2013


Dr. Thomas Wülfing, Seniorpartner der Rechtsanwaltssozietät WZR und Initiator von GER|MELA, einem internationalen Netzwerk von Wirtschaftskanzleien aus Deutschland und dem Nahen und Mittleren Osten, verweist darauf, dass die Annäherungen im Nahen und Mittleren Osten sowie zwischen Iran und den 5+1-Mächten, darunter Deutschland, im Atomstreit ein erster Schritt in die richtige Richtung sei, jedoch noch nicht von einer notwendigen Stabilität der wirtschaftlichen Entwicklung ausgegangen werden könne. Dem Wiederaufbau der Geschäftsbeziehungen zum Iran stünden noch massive Hindernisse entgegen: „Auch nach dem möglichen Abbau von Sanktionen bestehen Unklarheiten mit Blick auf beispielsweise das Investitions- und Handelsrecht sowie der damit verbundenen Rechtssicherheit der Handelsbeziehungen.“



Eine praktikable Lösung hinsichtlich der noch nicht ausreichend entwickelten Wirtschaftsrechtslage im Iran besteht darin, etwaige Geschäftsaktivitäten zunächst über die Vereinigten Arabischen Emirate (VAE), insbesondere der Jebel Ali Free Zone in Dubai – der größten Freihandelszone der Welt, die sich schon bewährt habe – abzuwickeln. „Von Vorteil dabei ist insbesondere, dass Dubai ein rechtssicherer Hafen mit eigener Schiedsgerichtsbarkeit in der Freihandelszone für Investoren und Händler ist. Ebenso vorteilhaft ist die Nähe dieser mit exzellenter Infrastruktur begünstigten Zone zu Iran. Durch diese Nähe – die iranische Küste liegt nur rund 160 Kilometer von Dubai entfernt – bietet die Jebel Ali Free Zone einen ausgezeichneten Dreh- und Angelpunkt für sämtliche Handelskontakte in den Iran.“


Insgesamt sieht Wülfing in den jüngsten Annäherungen eine Chance für deutsche Investoren: „In den Verhandlungen der Golfmonarchien mit dem Iran liegt nicht nur eine große Chance für die Wirtschaft im Nahen und Mittleren Osten, sondern insbesondere für Aktivitäten deutscher Investoren in Dubai und Iran.“

Nach der Annäherung der 5+1-Mächte, darunter Deutschland, an Iran im Atomstreit und den ersten konstruktiven Gesprächen seit Jahren deutet sich auch in wirtschaftlicher Hinsicht ein mögliches Tauwetter in Hinblick auf die Handelsbeziehungen mit Iran an. Erste Anhaltspunkte dafür sind die auch von den Medien kürzlich aufgegriffenen Anzeichen weiterer Entspannung zwischen den Vereinigten Arabischen Emiraten und Iran. So reiste zuletzt Irans Außenminister Mohammed Javad Zarif auf diplomatischer Mission durch die Monarchien am Golf, auch um die bis vor kurzem nur eingeschränkten wirtschaftlichen Beziehungen zum Finanzumschlagplatz Dubai auszubauen. Zuvor hatte bereits der Golfkooperationsrat, ein Zusammenschluss aller Monarchien am Persischen Golf, eine Normalisierung der Beziehungen zu Iran in Aussicht gestellt und zum erklärten Ziel gemacht.

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