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Umstieg Erneuerbare Energien

12.12.201314:26 UhrWissenschaft, Forschung, Bildung
Bild: Umstieg Erneuerbare Energien
Seminarbeitrag: Valoro AG
Seminarbeitrag: Valoro AG

(openPR) Ein Land im Wandel: Einsicht zur Veränderung schon vor großen Katastrophen - Seminarbeitrag der Valoro AG zum Aufschwung regenerativer Energieträger Anlässlich des Seminarbeitrages machte der Referent deutlich, wie sich der heutige Stand rundum erneuerbare Energien für die Bundesrepublik Deutschland darstellt. Überraschend war das für das Jahr 2010, dass Kernenergie und fossile Quellen, also Erdgas und Erdöl, mit fast 90 % die Energieversorgung dominierten. Aber die erneuerbare Energie kam 2010 schon auf fast 11 %. Zwei Drittel dieser Energie stammten aus Biomasse, Windenergie 13 %, Wasserkraft 7 %, Solarenergie 6 % und Geothermie 2 %. Das Umdenken hatte begonnen, wie auch Geschäftsführer Ulrich Bock, Valoro AG bestätigt. Das Thema Umwelt - erneuerbare Energien - Schonung der Ressourcen, Einsatz neuer Möglichkeiten und den Markt mit Investitionsmöglichkeiten vorzubereiten ist nicht nur Thema der Umweltaktiven und Grünenfraktion.



Schaffung von Rahmenbedingungen

Der große Aufschwung regenerativer Energieträger in Deutschland war politisch motiviert. In den letzten 20 Jahren wurden Rahmenbedingungen geschaffen; durch die Gas- und Stromeinspeisungsgesetze 1990 und das Erneuerbare-Energien-Gesetz von 2000. Das Prinzip war, dass regenerative Energie bevorzugt wird und zu einer garantierten Mindestvergütung in das öffentliche Netz eingespeist wird. Die Vergütung ist nach Sparten und anderen Erfordernissen gestaffelt und fällt von Jahr zu Jahr. Hintergrund ist, dass durch diese Subventionstechnik die Öffentlichkeit als Nutzer die Kosten der Entwicklung trägt, und dass durch garantierte Abnahmepreise Nutzer und Entwickler angehalten werden, eine technologische Entwicklung durch die Nutzung der Energien in Gang zu setzen, die schlussendlich dazu führen soll, die Marktreife zu erreichen.

Energiewende neuer Kurs

Dies ist im Moment noch nicht der Fall. Die Potentiale und Grenzen sind nach der radikaleren Energiewende im Frühjahr 2011 sehr deutlich geworden, als die Bundesrepublik Deutschland im politischen Konsens beschloss, in hoher Geschwindigkeit aus der Atomenergie auszusteigen. Hintergrund war die Katastrophe in Fukushima in Japan, wo ein Tsunami ein Atomkraftwerk zerstörte. Oft werden die technischen Möglichkeiten der erneuerbaren Energiequellen sehr kritisch beurteilt. Kann es wirklich sein, dass der wachsende weltweite Energiehunger durch regenerative Energien gestillt werden kann? Das Verhältnis ist im Moment sehr problematisch. Die meisten erneuerbaren Energien speisen sich direkt oder indirekt aus Solarenergie. Die Sonne sorgt für einen kontinuierlichen Energiefluss zur Erde. Geothermie nutzt Wärme aus dem Inneren der Erde. Die kinetische Energie nutzt die Schätze aus dem Prozess der Entstehungsphase der Erde.

Die Energiequellen sind bei Weitem leider nicht vollständig nutzbar. Technische Umwandlungsprozesse, Grenzen der Wirkungsgrade und Anlagengrößen schaffen zurzeit technische Restriktionen. Hinzu kommen infrastrukturelle Einschränkungen, wie Ortsgebundenheit bei der Erdwärme, begrenzte Transportradien für biogene Brennstoffe, Verfügbarkeit von Flächen und die Konkurrenz um ihre Nutzung. Die Grundlastfähigkeit der regenerativen Energien ist im Moment als hochproblematisch einzuschätzen. Trotz dieser Einschränkungen, so der Referent, ist eine breitere Versorgung nach dem politischen und gesellschaftlichen Willen der Bevölkerung, der Regierung, dem politischen Konsens in der Bevölkerung und durch die technische Entwicklung möglich. Damit diese sehr zuverlässig und stabil ist, braucht es einen vielfältigen Mix unterschiedlicher regenerativer Energiequellen. Es macht also Sinn, Wasser- und Windkraft, Meeresenergie, Biomassennutzung, Solarenergie und Geothermie gemeinsam zu nutzen und weiterzuentwickeln. Deutschland ist mit seinem Standort und der guten technologischen Grundausstattung ein idealer Entwicklungsraum für diese Technologien.

Diese Herausforderungen gilt es anzunehmen und weiter zu entwickeln, dafür bedarf es weitere Anreize zu schaffen und auch neue Investitionsmöglichkeiten mit hohem Sicherheitsfaktor zu generieren.


V.i.s.d.P.:

Ulrich Bock
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