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Reizdarm: Das hilft den Reizdarm zu besänftigen

12.12.201313:14 UhrGesundheit & Medizin
Bild: Reizdarm: Das hilft den Reizdarm zu besänftigen
Vor allem Frauen leiden unter dem Reizdarm. Copyright:  Portal Naturheilkunde / fotolia
Vor allem Frauen leiden unter dem Reizdarm. Copyright: Portal Naturheilkunde / fotolia

(openPR) Rund 12 Millionen Deutsche leiden unter einem Reizdarmsyndrom (RDS). Die Erkrankung tritt meistens zwischen dem 20. und 30. Lebensjahr zum ersten Mal auf, wobei Frauen doppelt so häufig betroffen sind wie Männer. Wer darunter leidet, kann durch eine bewusste Lebensführung die Beschwerden und ihre Häufigkeit abmildern.



RDS ist eine Funktionsstörung des Verdauungstraktes mit chronischen Beschwerden, wie Völlegefühl, Übelkeit, Durchfall, Verstopfung (oder beides wechselweise) und Blähungen. Zusätzlich haben die Patienten oft quälende Bauchschmerzen und Krämpfe im Unterbauch. Die genaue Ursache für die Erkrankung an RDS ist noch nicht eindeutig nachgewiesen. Vermutlich ist jedoch eine Störung des Informationsaustauschs zwischen Gehirn und Darm ein entscheidender Auslöser. Bis die richtige Diagnose „Reizdarm“ gestellt wird, haben die Betroffenen oft einen Leidensweg von fast drei Jahren hinter sich. Denn organisch können Ärzte bei Menschen mit RDS nichts feststellen.

Vorsicht: Das reizt den Darm sofort
Um die unangenehmen Symptome nicht unnötig auszulösen, sollten Reizdarmpatienten verschiedene Dinge vermeiden bzw. vorbeugend verhindern. Dazu gehört z. B. eine falsche Ernährung, wie stark gewürzte, üppige und schwer verdauliche Speisen. Auch eine Lebensmittel-Unverträglichkeit sollte überprüft werden. Kaffee, Alkohol und Nikotin steigern die Darmbewegungen und können bei Reizdarmpatienten Durchfall und Bauchkrämpfe verstärken. Magen-Darm-Infektionen und Antibiotika stören die Darmflora und das Immunsystem, behindern die Verdauung und steigern das Risiko einer Reizdarm-Erkrankung. Sorgen, Ärger und Stress sollten ebenfalls vermieden werden: Zwischen Gemüt und Bauchgefühl besteht eine direkte Verbindung. Deshalb reagiert das sensible Bauchgehirn sehr empfindlich auf emotionale Belastungen.

Fünf Wohltaten für den Reizdarm
-Bewusst ernähren. Ideal ist eine leichte mediterrane Ernährung mit Fisch, Geflügelfleisch und gedünstetem Gemüse. Reizdarmpatienten sollten Tagebuch darüber führen, welche Speisen sie gut vertragen und welche weniger. Meist sind mehrere kleine Mahlzeiten tagsüber bekömmlicher als wenige große.
- Tagesablauf regeln. Hektik und Stress vermeiden, ausreichend schlafen, geregelte Mahlzeiten. Das braucht der Darm, sonst kommt er aus dem Takt.
-Entspannen. Über Tag immer wieder mal kurze Pausen einlegen und für Entspannung und Ruhe sorgen. Das entspannt nicht nur die Nerven, sondern auch den Darm.
-Mit Wärme verwöhnen. Egal ob Körnerkissen, Wärmeflasche oder Vollbad: Wärme beruhigt den Reizdarm, fördert die Durchblutung und lässt leichte Bauchkrämpfe verschwinden.
-Bewegung. Bauch- und Darmmuskulatur werden dadurch angeregt und bei Verstopfung der Darm wieder in Schwung gebracht.

Flohsamenschalen sind die beste natürliche Therapie
Als die erfolgreichste natürliche Variante bei der Behandlung des Reizdarmsyndroms, führt die „Deutsche Gesellschaft für Verdauungs- und Stoffwechselerkrankungen“ Präparate mit Flohsamenschalen in ihrer Leitlinie für Ärzte auf. Zu diesem Ergebnis kam auch die Zeitschrift „ÖKO-TEST“, die 16 Mittel gegen Reizdarm getestet hat (z. B. Flosine® Balance, „sehr gut“, rezeptfrei Apotheke). Zudem empfiehlt die Redaktion Flohsamen auch „bei ‚normalen’ Bauchschmerzen und unregelmäßigem Stuhlgang“. Eine in der renommierten Fachzeitschrift British Medical Journal veröffentlichten Studie der niederländischen Universität Utrecht mit 275 Patienten ergab: Nach 12 Wochen hatten sich die Reizdarm-Beschwerden der Studienteilnehmer, die Flohsamen einnahmen, um 90 Prozent verringert. Damit wurde die Wirkung von Flohsamen bei Reizdarm eindeutig bewiesen und wissenschaftlich gesichert.


Quellen:
„ÖKO-Test“, 05 / 2011
Deutsche Gesellschaft für Verdauungs- und Stoffwechselerkrankungen
Universität Utrecht / British Medical Journal

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