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Gut vorbereitet auf die Zukunft

10.12.201306:48 UhrWissenschaft, Forschung, Bildung
Bild: Gut vorbereitet auf die Zukunft
Seminarveranstaltung Atlanticlux Lebensversicherung S.A.
Seminarveranstaltung Atlanticlux Lebensversicherung S.A.

(openPR) Seminarveranstaltung der ATLANTICLUX Lebensversicherung S.A., Niederlassung Saarbrücken – von Herrn Hendrik Lehmann, Niederlassungsleiter

Ursprünglich sollte ein Rentner nach 40 Versicherungsjahren rund 70 % seines letzten Nettogehalts aus der gesetzlichen Rentenversicherung erhalten. Dies war ausgesprochenes Ziel der Rentenväter, die dadurch den gewohnten Lebensstandard auch im Alter sichern wollten. Kann dieses Ziel heute noch verfolgt werden? Niederlassungsleiter Hendrik Lehmann von der ATLANTICLUX Lebensversicherung S.A. informiert und diskutiert in regelmäßigen stattfindenden Seminarveranstaltungen mit interessierten Teilnehmern, Mitarbeitern und jungen Berufsstartern. Diese Frage muss man sich von Anfang an der Erwerbstätigkeit stellen, damit jeder auch später im Lebensalter vorbereitet ist und nicht an der Altersarmut erkrankt.



Die Rente der heutigen Rentenbezieher beträgt leider nur noch durchschnittlich 59 % des letzten Nettogehalts. Nach den Rentenreformen 2001 und 2004 können heute 40-Jährige im Mittel sogar nur noch mit 53 % ihres letzten Gehalts rechnen. Allein in diesen beiden Reformen wurde das Leistungsniveau für die heutigen Renteneinzahler um fast ein Drittel gesenkt. Das löst weitere Fragen aus, ob dieses Rentensystem alleine uns für das Alter absichern kann.

Leistungen und Rentenbeiträge

Auch die gesenkten Leistungen ( http://www.atlanticlux.de/de/leistungen.html ) können von den Rentenbeiträgen allein nicht finanziert werden. Deshalb muss der Steuerzahler mittlerweile rund ein Drittel der gesetzlichen Rentenleistungen tragen. Wie kam es zu der Krise, wo doch die gesetzliche Rentenversicherung nach dem 2. Weltkrieg als Jahrhundertwerk gefeiert wurde? Bisher galt unsere Rentenversicherung als ein absolut wesentlicher Bestandteil des Wohlstanddenkens. Was damals als genialer Schachzug der Nachkriegszeit galt, ist heute in der ursprünglichen Form nicht mehr finanzierbar. Dies ist Fakt – und die Einführung des sog. Generationenvertrages sorgte dafür, dass den damaligen Rentnern sofort Rente ausgezahlt werden konnte, ohne dass die dafür notwendige Kapitalbasis vorhanden war.

Doch wie sieht es heute aus?

Die Renten werden durch die Beiträge der aktiven Bevölkerung unmittelbar finanziert. Das wiederum bedeutet, das System ist extrem Demografie anfällig, weil es von der Hand in den Mund lebt. Dieses sog. Umlageverfahren erinnert an ein Schneeballsystem, denn um Zahlungsverpflichtungen erfüllen zu können, werden Beiträge nicht angelegt, sondern sofort an die Gläubiger weitergereicht. Private Versicherungen oder Banken können dies anders tun. Das bedeutet, solange der Einzahler immer wieder im richtigen Verhältnis mitwächst und die Zahl der Zahlungsempfänger niedrig bleibt, funktioniert natürlich das System des Generationenvertrages. Doch in welch einer Zeit befinden wir uns? Es gibt immer (viel) mehr ältere Menschen und immer weniger Jüngere wachsen nach. Das System kippt. Genau an dieser Stelle befindet sich die Bundesrepublik heute.

Die Ursachen

Die Ursachen für diesen demografischen Wandel liegen einerseits in der abnehmenden Geburtenrate und andererseits in der höheren Erlebenserwartung. Die Geburtenrate in Deutschland betrug im Durchschnitt knapp unter 1,4 Kindern pro Frau und aktuell wurde ein noch geringerer Wert ermittelt. Diese Rate reicht bei Weitem nicht aus, um die Anzahl der Todesfälle zu kompensieren, sodass die deutsche Bevölkerung langfristig schrumpft. Außerdem wachsen zu wenig neue Beitragszahler für die staatlichen Sozialsysteme nach. Positiv für den Einzelnen ist die Tatsache, dass wir aufgrund besserer Lebensumstände, eines gestiegenen Gesundheitsbewusstseins und einer verbesserten medizinischen Vorsorge immer älter werden. Die Lebenserwartung von Babys wächst pro Jahr im Durchschnitt um 3 Monate pro Jahr, also nach nur 40 Jahren um ganze 10 Jahre. Lag die Lebenserwartung eines 60-Jährigen am Anfang des 20. Jahrhunderts noch bei rd. 13 Jahren, so beträgt sie heute mehr als 20 Jahre. Eine 60-jährige Frau kann heute 24 weitere Lebensjahre erwarten. Vor hundert Jahren betrug die Lebenserwartung einer 60-jährigen Frau dagegen lediglich weitere 14 Jahre. Das bedeutet: Wir leben länger, bleiben länger gesund, können länger alt werden. Doch wer soll das alles finanzieren? Um eine private Vorsorge kommt man deshalb nicht herum – je früher man anfängt, desto besser steht man im Alter da.


V.i.S.d.P.:

Hendrik Lehmann

Niederlassungsleiter
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