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Badmöbel ereichen Inlandshoch – Handelsstrukturen im Wandel

Bild: Badmöbel ereichen Inlandshoch – Handelsstrukturen im Wandel

(openPR) Die 11. Auflage der Marktstudie „Der Markt für Badmöbel und Spiegelschränke in Deutschland bis 2020“ ist der erste Teil der „Badtrilogie 2013“.

Ein besonderes Element zur Ergebnisfindung dieser Marktuntersuchung war die Befragung von 150 Handelsunternehmen zu der Situation und der zukünftigen Entwicklung der Bad- und Sanitärbranche. Die Befragten repräsentieren 480 Handelsgeschäfte. Die Stichprobe hat folgendes Aussehen:



• Sanitärgroßhandel und Sanitäreinzelhandel 57 Interviews
• Fliesenhandel und Badhandel 29 Interviews
• Möbelhandel und Küchenhandel 24 Interviews
• Bau- und Heimwerkermärkte 14 Interviews
• Distanzhandel 17 Interviews
• Objektgeschäft und Sonstige Vertriebswege 09 Interviews

Erstmals wurde in der Bad- und Sanitärbranche eine Handelsbefragung in zehn unterschiedlichen Vertriebswegen durchgeführt. Die Ergebnisse zeigen nun die unabhängige und realistische Markteinschätzung des Handels.

Die 150 Befragten machten detaillierte Angaben zur Geschäftsentwicklung in den letzten zwei Jahren. Mit den Badewannen gab es nur eine Produktgruppe, die Umsatzeinbußen hinnehmen musste. Diese fielen mit

-2,2% pro Jahr auch sehr deutlich aus. Nutznießer sind vor allem die bodengleichen Duschwannen, die mit einem Anstieg von 3,3% pro Jahr sehr positiv beurteilt werden. Alle anderen Produkte haben auch einen Anstieg zu verzeichnen, doch fällt dieser mit jeweils weniger als 1,5% eher gemäßigt aus.

Nach wie vor ist das Neubauvolumen in Deutschland auf rund 200.000 Einheiten jährlich limitiert. Eine deutliche Verbesserung dieser Zahlen ist mittelfristig nicht zu erwarten. Demgegenüber steht in Deutschland aber ein gewaltiges Renovierungspotential. Das Bad spielt dabei eine erhebliche Rolle. Das reicht vom Kauf eines einzelnen Produktes bis hin zur kompletten Badrenovierung. 1,4 Millionen Haushalte in Deutschland beabsichtigen eine derartige Badkomplettrenovierung durchzuführen. Die Badsanierung ist einer der zentralen Wünsche in deutschen Haushalten.

Ein entscheidender Faktor zur Beurteilung für viele Bäder ist ihre altersgerechte Tauglichkeit. Danach sind nur 29% aller deutschen Bäder aktuell für ältere Menschen zu nutzen. Demzufolge besitzen 71% der Bäder einen nachweislichen Optimierungsbedarf. Die Modernisierung von Bädern wird in den nächsten Jahren in Ergänzung zu den neu erbauten Bädern ein ganz wichtiger wirtschaftlicher Faktor.

Das ist nicht verwunderlich, wurden seit dem Einzug doch 21,5 Millionen Erstbäder in Deutschland noch nicht renoviert. Ihr Durchschnittsalter beträgt 19,2 Jahre. 5,8 Millionen Bäder sind seit mehr als 25 Jahren nicht renoviert worden.

Die Inlandsmarktversorgung für Badmöbel und Spiegelschränke ist in den Jahren seit der Jahrtausendwende geprägt von einem permanenten Auf und Ab. Erst seit 2010 ist ein kontinuierlicher Anstieg festzustellen. 2012 wurde erstmals die Schallmauer von 500 Millionen Euro für die Inlandsmarktversorgung geknackt. Zum hohen Wert in 2012 tragen sowohl die höchste Produktivität der letzten zehn Jahre als auch ein sehr hohes Importvolumen bei.

In Deutschland sind heute 180 Hersteller von Badmöbeln und Spiegelschränken am Markt aktiv, davon kommen allerdings nur noch 54 aus Deutschland.

Die Absatzstruktur für Badmöbel ist weiter in Bewegung. Der Möbel- und Küchenhandel verliert 0,5%, kann aber seine Spitzenposition mit 33,5% behaupten. Der Sanitär- und Badhandel kann seine Verluste stoppen und legt um 0,5% auf 19% Marktanteil zu. Vorbei sind die goldenen Zeiten der Bau- und Heimwerkermärkte, die 1% verlieren und auch bei 19% landen. Größter Nutznießer der Marktveränderungen ist der Onlinehandel. Er legt 1,5% zu und erreicht inzwischen 16,5% Marktanteil. Der Sonstige stationäre Handel fällt auf 7% zurück.

Die Marktanteile werden sich auch in den nächsten Jahren weiter verschieben. Sanitär- und Badhandel werden in ihrer Marktentwicklung schwanken. Der Möbel- und Küchenhandel wird leicht verlieren. Gleiches gilt für den Sonstigen stationären Handel. Bau- & Heimwerkermärkte verlieren sogar deutlich.

Deutliche Steigerungen erzielt hingegen der Distanzhandel. Der Objektmarkt stagniert bei circa 5%.

Ein Drittel des Umsatzes nach Produktgruppen wird mit individuell geplanten Badzusammenstellungen realisiert. Alle anderen Produktgruppen landen im ebenfalls zweistelligen Bereich. Badkombinationen liegen bei 16,2%. Eine feste Größe bleiben zerlegte Badmöbel mit 14,9%. Deutlich schwieriger entwickelten sich zuletzt die Einzelmöbel, die fast 7% Marktanteil eingebüßt haben und bei gut 13% landen.

Bei den Oberflächen hat sich eine Wachablösung ergeben. Glänzende Lackoberflächen haben mit 27,8% Marktanteil erstmalig die glatte Folienoberfläche mit 24,6% von der Spitzenposition verdrängt. Gleichzeitig entwickelt sich Glas als Oberfläche erfolgreich. Die klare und die satinierte Ausführung erreichen gemeinsam fast 20% Marktanteil.

Weiß bleibt die bestimmende Frontfarbe bei Badmöbeln. Der Anteil von Weiß bei den Verkäufen ist nochmals um 5% auf 45% angestiegen. Eine Renaissance erleben Holzdekore, die ihren hohen Marktanteil von 28% stabilisieren konnten. Ein eindeutiger Trend ist dabei nicht erkennbar. Sowohl helle als auch dunkle Farbtöne kommen an. Grautöne fallen leicht auf 13,4% zurück. Beigetöne versinken in der Bedeutungslosigkeit. Glas ist mit 5% zu beachten. Bei den sonstigen Farben sind die Brauntöne im Trend.

Zur Studie: Der Markt für Badmöbel und Spiegelschränke in Deutschland:
http://www.markt-studie.de/der-markt-fur-badmobel-und-spiegelschranke-in-deutschland.html/

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