(openPR) Berlin, 05.12.2013 – Deutschland bereitet sich auf Orkantief Xaver vor. Der Wetterdienst MeteoGroup warnt vor Sturmböen der Stärke 10 bis 11 im Binnenland und Orkanstärke12 an den Küsten. Momentan liegt das Zentrum des Tiefs vor Norwegen. Am Nachmittag wird sich das dazugehörige Sturmfeld nach Deutschland ausbreiten. Zum Abend hin wird der Regen in Schneeregen oder Schnee übergehen und besonders in höheren Lagen für Neuschnee mit Verwehungen sorgen. Das Sturmfeld wird bis zum Abend auch die Regionen Sachsen-Anhalt, das nördliche Nordrhein-Westfalen sowie Berlin und Brandenburg erreichen mit schweren Sturmböen der Stärke 10 , bei Schauern ist auch mit Böen der Stärke 11 zu rechnen. Südlich der Linie von der Kölner Bucht, Nordessen bis nach Sachsen, wird der Wind weniger extrem ausfallen. Doch auch dort sind Böen der Stärke 10 zu erwarten. In den Mittelgebirgen wird ebenfalls Orkanstärke erreicht. Der Schwerpunkt des Sturms liegt am Donnerstagnachmittag im norddeutschen Tiefland, ein zweites Maximum wird am Freitagvormittag nordöstlich der Elbe erwartet.
Die Küstenregionen
Die Küstenregionen im Norden wird Orkan Xaver mit Windböen um 150 km/h besonders schwer treffen. Hier besteht auch das Risiko von Sturmfluten, die Strände und das Vorland überfluten können. Vor allem in der Nacht zum Freitag kann es zu schweren Sturmfluten kommen, dabei kann der Wasserstand auf bis zu 2,5 m über Normal ansteigen.
Die Region Berlin-Brandenburg
Im Großraum Berlin-Brandenburg werden die höchsten Windböen mit der Ankunft der Kaltfront gegen 18 Uhr erwartet. Dabei sind schwere und orkanartige Böen bis Windstärke 11 möglich. An exponierten Stellen können vor allem im Norden Brandenburgs vereinzelte Orkanböen der Stärke 12 nicht komplett ausgeschlossen werden. Insbesondere in Verbindung mit kräftigen Graupelschauern in der nachts einfließenden Kaltluft sind die Sturmböen am kräftigsten. Am Freitag setzt sich das stürmische Wetter zunächst fort und vor allem am Vormittag sind nochmals orkanartige Böen der Stärke 11 vorhergesagt. Erst zum Freitagabend sowie in der Nacht zum Samstag geht die Windgeschwindigkeit etwas zurück, dann sind aber immer noch stürmische Böen der Stärke 8 möglich.
Wintereinbruch mit Schnee
Auf der Rückseite von Orkantief Xaver strömt frische Meeresluft nach Deutschland, die Schnee- und Graupelschauer bis ins Flachland bringt. In der Nacht zum Samstag kann es dadurch gebietsweise auch im Flachland eine dünne Schneedecke geben. Größere Neuschneemengen gibt es in den Mittelgebirgen, wie z. B. im Harz oder dem Erzgebirge. Dort können bis zum Samstag um 50 Zentimeter Neuschnee zusammenkommen. Dazu muss mit starken Schneeverwehungen gerechnet werden.









