(openPR) Menschen sammeln aus den unterschiedlichsten Motiven. Von Prof. Querulix gibt es dazu ein Gedicht. Unter der Überschrift „Sammlertypen“ stellt er uns auf der WebSite sammlerfreund.de verschiedenste Beweggründe vor, die Menschen zu Sammlern machen.
Sammeln aus reiner Freude am Zusammentrage begehrter Sammelobjekte ist sicherlich die befriedigendste Art des Sammelns. Gesammelt wird, was gefällt. Zum Beispiel Gemälde oder Grafik, Briefmarken, Münzen, aber auch Hotelbriefpapier aus aller Welt oder Zündholzschachteln, um nur wenige Beispiele zu nennen. Wer Seltenes oder Besonderes sucht, wird auf vielen Gebieten fündig: Bilder und Grafik sind als Originale einzigartig, auch bei Briefmarken gibt es Unikate, die durchaus auch für Nichtmillionäre erschwinglich sind. Einige Marken der DDR Dienstpost sind zum Beispiel seltener als die Blaue Mauritius, kosten aber nicht annähernd soviel. Die Auflagen der Marken dieser Spezialpost des vergangenen deutschen Staates sind generell niedrig, aber keineswegs nur deshalb für Sammler interessant.
Begehrte Sammelobjekte sind auch Zeugen historischer Ereignisse. Genannt seien hier nur zwei seltene Sammlerstücke, die infolge der Euro-Turbulenzen aktuelles Interesse auf sich ziehen: 1. die anläßlich der Verleihung des Karlspreises an den Euro in einer Auflage von nur 2002 Exemplaren herausgegebene Kassette mit den Kursmünzensätzen der 12 Gründerstaaten der Währungsunion und 2. die vom damaligen Generalsekretär der EFTA, Per Kleppe handsignierte Festschrift zum 25. Jubiläum der inzwischen auf vier Mitglieder (Norwegen, Island, Liechtenstein, Schweiz) geschrumpften Freihandelszone, die einst als Konkurrenz zur EWG, der Vorläuferin der Europäischen Union gegründet worden war.
Einen Sammlertyp stellt Prof. Querulix in seinem Gedicht nicht explizit vor: den Investor. Der Investor ist ein Sammler, der das Besondere, Seltene, möglichst sogar Einzigartige schätzt, dieses aber nicht allein aus Liebhaberei, sondern auch unter dem Gesichtspunkt einer wertbeständigen Geldanlage zu erwerben sucht. Obwohl er nur in den seltensten Fällen sammelt, um damit Geld zu verdienen, erwartet er doch einen realen und möglichst beständigen Gegenwert für sein Geld. Er möchte sich sozusagen einen Schatz anlegen, der ihm auch als Reserve für schlechte Zeiten zu dienen vermag, und den er seinen Nachkommen hinterlassen kann.
Diesem Sammeltrieb liegt möglicherweise ein tief verwurzeltes Mißtrauen gegenüber dem bloßen Anhäufen von Papiergeld zugrunde. Voltaire hat sich einmal so dazu geäußert: „Papiergeld kehrt früher oder später zu seinem inneren Wert zurück – Null“, und damit eine uralte Erfahrung der Menschen in Erinnerung gerufen. Derzeit mahnt die ungeheure Geldvermehrung durch die Notenbanken in den USA, in Japan und Europa ja durchaus zur Vorsicht. „Bereite dich im Glück auf das künftige Unglück; sammle und rüste in guten Tagen auf die schlimmeren“, mahnte auch vor mehr als zweieinhalb Jahrtausenden schon der griechische Fabeldichter Aesop.
Mit dem Wert und der Werthaltigkeit von Sammlergegenständen ist es allerdings so eine Sache. Objektiv, sozusagen von Natur aus wertvoll erscheint uns, was selten bzw. knapp und nicht oder nur sehr schwer vermehrbar ist. Beispiele sind Edelsteine und Edelmetalle, vor allem Gold, das nur in geringen Mengen auf der Erde vorkommt und nur mit aufwendigen Verfahren gewonnen werden kann. Andere Beispiele sind originale Kunstobjekte, seltene oder gar einmalige Briefmarken, historische Gegenstände. Als subjektiv wertvoll gilt alles, was der individuelle Mensch wertschätzt, aus welchen Gründen auch immer. Das können alle sammelbaren Gegenstände sein, je nach individueller Vorliebe.
Die Wertschätzung von Sammelobjekten kann sich im Zeitablauf mit Launen und Moden wandeln. Subjektive und objektive Wertschätzung können übereinstimmen oder einander widersprechen, sodaß Seltenes auch weniger und häufig Vorkommendes auch mehr wertgeschätzt werden kann. Veränderungen im Verhältnis objektiver und subjektiver Wertschätzungen beeinflussen Tauschwerte und Kaufpreise. Die Seltenheit oder Verfügbarkeit der Sammelobjekte beeinflußt das natürlich nicht. Der kenntnisreiche Sammler weiß das und beobachtet die Entwicklung der Wertschätzungen und der Tauschwerte der ihn interessierenden Sammelobjekte.
Der Sammlerfreund ist Sammler aus Leidenschaft. Seine seit 1999 existierende private WebSite www.sammlerfreund.de zeigt zahlreiche Möglichkeiten des Sammelns und Tauschens. Seine Themen reichen von „Absenderfreistempeln“ über „Automodelle“, „Bücher“, „Euro-Testgeld“, „historische Technik“, „Münzen“, „Poststempel“, „Telefonkarten“ bis zu „Zuckerstückchen“ und „Zündholzschachteln“, um nur einige wenige Beispiele zu nennen. Den Schwerpunkt bildet die Philatelie und innerhalb dieses Schwerpunktes das spannende Gebiet der DDR-Dienstpost, mit dem sich der Sammlerfreund forschend beschäftigt.
Der Sammlerfreund will mit seiner WebSite andere Sammler inspirieren, in erster Linie Sammler aus Leidenschaft wie er selbst, aber auch Sammler, die aus wissenschaftlichem Interesse sammeln oder als kenntnisreiche Investoren. Sie werden auf der WebSite des Sammlerfreundes viel Interessantes, Seltenes, auch Kurioses und einige wahre Raritäten finden. Vieles davon kann der Sammlerfreund entbehren, weil es nicht zu den Kerngebieten seiner Sammlungen gehört, einiges ist auch mehrfach vorhanden. Und Sie können ihm vielleicht bei der Komplettierung seiner Sammlungen helfen.
Selbst wenn Sie gar nichts sammeln, sind Sie vielleicht auf der Suche nach Gegenständen zur Verschönerung Ihres Heims oder für ein besonderes Geschenk. Beim Sammlerfreund können Sie fündig werden!
Schauen Sie einmal herein und stöbern Sie in der Vielfalt der Sammlungsbeispiele. Sie sind herzlich willkommen!
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