(openPR) Reisezeit Januar
Die schneesichersten Gebiete von Klassikern bis Exoten
Berlin, 02. Dezember 2013. Nur noch neun Wochen bis Silvester – und des Deutschen heimlichster Urlaubszeit. Fast unbemerkt haben die Arbeitnehmer die Feiertage von Weihnachten über den Jahreswechsel bis zu Heilige Drei Könige am 6. Januar ausgedehnt. Die Arbeitswelt steht in dieser Zeit fast still, Büros sind wie leergefegte, der E-Maileingang bleibt leer, auch das Telefon klingelt kaum. Keine Frage, Deutschland ist verreist.
Das beliebtestes Reiseziel, wahrscheinlich auch um den überschüssigen Weihnachtsspeck loszuwerden, heißt: Winterwonderland. Ob Snowboarden, Skifahren, Langlaufen oder Rodeln, Hauptsache es geht bergab, am besten durch frischen, glitzernden Pulverschnee. Doch in welchen Skigebieten gibt es das weiße Gold garantiert zu dieser Zeit? „Hierzulande und in den Alpen gelten die meisten Gebiete oberhalb von 1200 Meter als schneesicher“, erklärt UBIMET-Meteorologe Thomas Rinderer.
Deutsche Skigebiete locken mit 120 Skitagen
Als schneesichere Destination gilt der Große Arber im Bayerischen Wald mit seinen 1456 Höhenmeter. Das familienfreundliche Skigebiet wartet mit vier Förderbänder für Kinder auf, aber auch mit Pisten für Carving-Spezialisten sowie einer 1500 Meter langen Rodelstrecke. Balderschwang im Allgäu offeriert 40 Kilometer Pisten, darunter leichte Hänge für Anfänger, aber auch Rennstrecken für Profis sowie 45 Kilometer Langlaufloipen. „Und das bei durchschnittlich 120 Skitagen pro Saison“, sagt UBIMET-Meteorologe Thomas Rinderer. Auch Garmisch-Partenkirchen ist eine sichere Bank. „Hier fiel der erste Schnee bereits Anfang Oktober“, erklärt UBIMET-Meteorologe Thomas Rinderer. Am Fuß der 2.962 Meter hohen Zugspitze, inmitten von gewaltigen Alpengipfeln, wartet ein unvergleichliches Skigebiet, das nicht nur die Olympischen Spiele beheimatet hat, sondern wo alljährlich im Rahmen der Vierschanzentournee das beliebte Neujahrsspringen stattfindet.
Österreich punktet mit Kinderfreundlichkeit und Individualtourismus
Als besonderer Geheimtipp gilt in Voralberg die Region Laterns-Gapfohl auf 1100 bis 1800 Höhenmetern. „Das Gebiet liegt in einer der schneereichsten Regionen der Alpen“, erklärt UBIMET-Meteorologe Thomas Rinderer. Für den Winterspaß stehen 27 Kilometer Pisten zur Verfügung und es herrscht ein gutes Preis/Leistungsverhältnis bei Unterkunft und Skipass. Außerdem können Eltern ihre lieben Kleinen täglich ab 25. Dezember im Kinderland bespaßen lassen. Als ebenfalls schneesicher gilt natürlich das Kitzsteinhorn in Kaprun. Der Gletscher ist nicht nur wegen des Wedelns auf 3000 Metern beliebt, sondern auch bei Anfängern, denn jeden Samstag zahlen Kinder und Jugendliche nur zehn Euro für den Tagespass. Der Kaunertaler Gletscher ist eine Oase für Individualtouristen. Breite Naturschneepisten, wenig Staus an den Liften und üppige Angebote sorgen für Freude bei Snowboardern, Freeridern und Variantenfahrern. Auch das kleine Familienskigebiet in Fendels weiß Groß und Klein zu überzeugen, etwa mit Nachtskilauf und -rodeln.
Schweiz setzt auf Natürlichkeit und Autofrei
Parsenn, das Davos und Klosters verbindet, gilt als Wiege des Skisports in der Schweiz. Bereits 1895 entdeckten die ersten Touristen die 12 Kilometer lange Parsennabfahrt, damit war ein Mythos der Alpen geboren. Seitdem lockt die Region mit endlosen Pisten, traditionellen Berghütten und Pulverschnee satt. „Dank der zentralalpinen Lage scheint hier häufig die Sonne, genau gesagt im Januar durchschnittlich 113 Stunden. Zum Vergleich ist sie in Berlin im Durchschnitt nur 32 Stunden zu sehen“, sagt UBIMET-Meteorologe Thomas Rinderer. Aletsch Arena bietet kristallklare Luft, knirschenden Schnee und freie Sicht auf die schönsten Viertausender des Wallis. In nur wenigen Minuten bringt die Seilbahn die Urlauber auf knapp 2000 Höhenmeter, wo die Orte Riederalp und Bettmeralp sogar autofrei sind und die Wintersportler ein Skigebiet inmitten des UNESCO Welterbes erwartet, dass zum "Best Ski-Resort 2012" gekürt wurde.
Skandinavische Länder garantieren Schneesicherheit
Nicht nur die Alpen bieten Schneesicherheit, auch in Schweden gibt es die weiße Pracht meterdick. Åre in Mittelschweden ist in Deutschland spätestens seit der Alpinen Skiweltmeisterschaft 2007 bekannt. Åreskutan heißt der 1.420 Meter hohen Hausberg, mit 40 Liften und insgesamt 100 Abfahrten, aber auch andere Attraktionen warten auf den Outdoorfan, etwa „Snowfering“, das ist Windsurfen auf der Eisfläche des Åresjøn-Sees.
Nur zweieinhalb Stunden nördlich von Oslo befindet sich Trysil, die größte Skianlage Norwegens. Obwohl von der Höhe her nicht mit den Alpen vergleichbar, lautet ihr Slogan: "Schneesicher! Wir öffnen als Erste! Wir schließen als Letzte!" Trysil bietet eine Zwei-Stufen-Schneegarantie: ?Ein Minimum von acht Kilometern offene Pisten von Mitte November bis Anfang Mai, sogar 20 Kilometer werden von Mitte Dezember bis Ende April garantiert. Es gibt 62 Abfahrten von sanften Pisten bis zu schwarzen Buckelpisten für Könner. Aber nicht nur die weiße Pracht lockt die Besucher an, sondern auch die Kinderfreundlichkeit: Bis zum siebten Lebensjahren fahren die Kleinen hier gratis.
„Ein kleiner Nachteil der skandinavischen Gebiete ist die früh hereinbrechende Dunkelheit“, erklärt UBIMET-Meteorologe Thomas Rinderer. „Die Skifahrer müssen sich daher darauf einstellen, dass schon früh Flutlichtanlagen Licht ins Dunkel bringen.“
An der Mittelmeerküste kann man Skifahren in Strandnähe
Etwa zwei Stunden vom beliebten Urlaubsziel Costa del Sol entfernt liegt Spaniens Schneeressort Nummer 1 und bietet Skivergnügen unter andalusischer Sonne. „Weil das Skigebiet der Sierra Nevada zwischen 2100 bis 3300 Meter liegt, gilt es trotz seiner südlichen Lage als schneesicher“, sagt UBIMET-Wetterexperte Thomas Rinderer. „Während es hier im Sommer wochenlang kaum regnet, sorgen Fronten vom nahegelegenen Atlantik im Winterhalbjahr wiederholt für kräftige Schneefälle“, so der Experte. 116 Pisten und Abfahrten aller Schwierigkeitsgrade, 22 Lifte, Snowpark Halfpipe und Loipen für Langläufer machen die Sierra Nevada zu einem wahren Paradies für Wintersportler.
Vormittags die Pisten unsicher machen, abends am Stand von Nizza oder Cannes einen Pernod trinken? Kein Problem. „Besonders wenn von den Seealpen föhinger Nordwind weht, können die Temperaturen bereits im Januar 15 bis 20 Grad erreichen“, sagt UBIMET-Meteorologe Thomas Rinderer. Trotzdem befinden sich nur zwei Autostunden von der Côté d’Azur entfernt die Alpes-Maritimes. Von Cannes ist der nächste Wintersportort Greolieres, von Nizza erreicht man mit einem speziellen Ski-Express-Bus Auron, Valberg und Isola 2000. Letztere ist das höchste Skigebiet und offeriert 120 Kilometer Pisten, einen großen Snowpark und Dank der offenen Lage des Hochtals kann auf drei Seiten gefahren werden, was schöne Rundtouren ermöglicht.
Bei Griechenland denken viele an Srandurlaub bei strahlendem Sonnenschein, doch nur zwei Autostunden von Athen entfernt befindet sich das größte Skigebiet des Peloponnes am Mount Parnassos. Zwischen 1600 und 2300 Meter Höhemetern warten auf den begeisterten Skifahrer 36 Kilometer mit leichten (blauen) bis schweren (schwarzen) Pisten. Die Lifte sind zwar nicht topmodern, doch immerhin gibt es hier die einzige Gondelbahn Griechenlands. Gerade an den Wochenende macht Athens Schickeria die Pisten unsicher.
Geheimtipp: Sonnenstaat Andorra
Gerade einer der Zwergenstaaten Europas wartet mit dem größten Skigebiet außerhalb der Alpen auf. Andorra liegt eingebettet in den Pyrenäen zwischen Frankreich und Spanien, seit 2003 kann man das zusammenhängende Gebiet Grand Valira mit nur einem Skipass befahren, somit stehen dem Sportbegeisterten 173 Pisten auf bis zu 2600 Meter Seehöhe zur Verfügung, darunter die „Avet“ auf der unter anderem die Rennen der Damen beim Alpinen Skiweltcup 2012 stattfanden. Das Fürstentum ist auch abseits der Pisten eine Freude, denn hier werden keine Steuern erhoben und das Klima ist überraschend angenehm. „Da sich Andorra auf einem Breitengrad mit Rom befindet, gibt es hier 300 Sonnentage pro Jahr. Dank der hohen Berge ist es aber dennoch fast ein halbes Jahr verschneit hier“, erklärt UBIMET-Meteorologe Thomas Rinderer.
Osteuropa ist günstig und gut. Russland bietet Olympia-Feeling
Wer eine günstige Alternative zu den Alpen sucht, der sollte seinen Blick gen Osten richten. Wie der Hotelpreisvergleich von Trivago ermittelt hat, ist der rumänische Wintersportort Predeal mit durchschnittlichen Übernachtungspreisen von 55 Euro im Doppelzimmer im Januar im europäischen Vergleich am günstigsten. „100 Tage im Jahr liegt rund um den Kurort Schnee“, sagt UBIMET-Meteorologe Thomas Rinderer. Doch auch polnische Skigebiete locken mit guten Preisen. Die Region von Kasprowy Wierch in der Hohen Tatra bietet Abfahrtsmöglichkeiten auch für anspruchsvolle Skifahrer, die hier bis Mai wedeln können. Skifahren und Snowboarding ist auch auf den Pisten auf dem Hauptkamm des Großen Kaukasus in Gudauri in Georgien möglich. „Gudauri ist ein Top-Ski-Ressort und gewinnt von Jahr zu Jahr an Popularität, denn es ist schneesicher von Ende Dezember bis Ende April, da es auf 2200 Meter liegt“, sagt UBIMET-Meteorologe Thomas Rinderer. Der Lift bringt die Skifahrer sogar auf 3000 Höhenmeter, wo man inmitten wunderschöner Gebirgspanoramen durch den Pulverschnee fahren kann. Russland wartet mit einer Olympiastadt am schwarzen Meer auf. Die Touristenhochburg Sotschi ist zwar ein Badeort, doch auch absolut schneesicher, denn davor liegen die Erhebungen des Kauskasus mit dem 5642 Meter hohen Berg Elbrus. „Hier findet man trotz der nördlichen geografischen Lage immer noch subtropische Klimaverhältnisse. Das warme Wasser des Schwarzen Meers hält die Region sogar im Winter warm“, verrät UBIMET-Meteorologe Thomas Rinderer. Vom Strand aus kann man dennoch die schneebedeckten Gipfel des Skigebiets Krasnaja Poljana sehen, dem Olympia-Austragungsort der alpinen Wettbewerbe 2014. Bisher war das Skigebiet noch nicht allzu erschlossen, doch derzeit ist an der russischen Riviera ein wahrer Bauboom ausgebrochen, um das größte Wintersportressort in ganz Europa entstehen zu lassen.
Sonnenanbeter: Paradiesische Destination von Gamia bis St. Lucia
Wer es Anfang Januar lieber wärmer möchte, für den heißt es: ab in Süden. Eine Woche Urlaub mag für Südostasien zu weit sein, doch neben den bekannten Destinationen wie Kanarische Inseln und Nordafrika gibt es noch weitere tolle Länder für Sonnenanbeter. Auf dem afrikanischen Kontinent lohnt sich Gambia, das man binnen sieben Flugstunden erreicht. Der kleine Staat an der Atlantikküste Westafrikas lockt durch nahezu keine Zeitverschiebung und politische Stabilität vor allem Niederländer und Engländer zum Überwintern an. „Hier gibt es bei Temperaturen um 31 Grad viel Sonnenschein und nahezu keine Regentage“, verrät UBIMET-Meteorologe Thomas Rinderer. In nur sieben Stunden ist man im Nahost, wo man im Emirat Katar, im Sultanat Oman oder in den Vereinigten Arabischen Emiraten wie Abu Dhabi, Dubai oder dem Geheimtipp Ras Al Khaima bei rund 30 Grad Sonne tanken kann. Selbst die Karibik ist näher, als man denkt. In nur siebeneinhalb Flugstunden erreicht man das absolute Paradies. Die Insel St. Lucia mit ihren traumhaften Stränden, dem azurblauem Meer und angenehme 25 Grad ist eine wahre Oase zum Ausspannen und Relaxen.








