(openPR) Es klingt noch wie eine Zukunftsvision, ist aber bloß noch eine Frage der Zeit bis zur Umsetzung: Bald sollen für Smartphones nicht nur Hüllen, sondern auch Module, wie zum Beispiel Antennen, mittels 3D-Druck produziert werden können.
3D Systems, einer der größten Hersteller von professionellen 3D-Druck-Anlagen, wird das Unternehmen Motorola dabei unterstützen, dies so schnell wie möglich zu realisieren.
Motorola hat durch die Zusammenarbeit mit dem Unternehmen Phonebloks ein interessantes modulares Smartphone-Konzept: Es handelt sich um ein Baukasten-System für ein Smartphone, bei welchem einzelne Bauteile ausgewechselt werden können. Das wäre zusätzlich ein großer Beitrag zur Nachhaltigkeit, wenn einzelne Teile ausgewechselt werden könnten und Smartphones nicht direkt bei kleineren Schäden sofort ersetzt werden müssten. Bei einem modularen Smartphone könnte man selbst entscheiden, welche Teile man braucht. So könnte man zu Gunsten eines größeren Akkus auf einen Kartenleser oder die Kamera verzichten. Auch müsste man bei Upgrades nicht das gesamte Telefon ersetzen, sondern nur die Module, die nicht mehr den Anforderungen genügen.
Dieses Baukasten-System trägt den Namen „Ara“ – und das Projekt „Ara“ wird in den nächsten Jahren von 3D Systems sowohl unterstützt als auch vorangetrieben.
3D Systems plant dazu, in großem Umfang seine Leistungsfähigkeit im Bereich Multimaterialen auszubauen, additive und subtraktive Herstellungsmethoden zu kombinieren und eine sehr schnelle Produktionsmethode zu entwickeln.
Nach erfolgreichem Abschluss der Entwicklungsphase würde wahrscheinlich 3D Systems exklusiv für Motorola die Module für „Ara“ produzieren.
Wer mehr dazu erfahren möchte, findet weitere Informationen in dieser Pressemitteilung von 3D Systems:
http://www.3dsystems.com/press-releases/3d-systems-and-motorola-partner-modular-custom-smartphone#.UpIULY3vVJU














