(openPR) Anfang November 2008 startete in Deutschland die häufig als Mini-GmbH bezeichnete Rechtsform UG und erfreut sich mit mehr als 100.000 Gründungen bei Unternehmern höchster Beliebtheit – hauptverantwortlich für die Einführung war Michael Silberberger, Seriengründer und Startup-Motor.
Wiesbaden, den 25. November 2013 – Gründen muss kostengünstiger, einfacher und schneller möglich sein, um Startup-Kultur und Ideenreichtum in Deutschland zu fördern. Aus diesem Grund wurde vor genau 5 Jahren die haftungsbeschränkte Unternehmergesellschaft, kurz UG, eingeführt, bei der mit einem Stammkapital von lediglich 1€ Geschäftsideen Wirklichkeit werden können – mit Erfolg, denn mehr als 100.000 Neugründungen seit dem Start sprechen für sich. Hauptverantwortlich für die Initiative war Michael Silberberger, selbst Seriengründer und Begleiter von weit mehr als 25.000 Unternehmensgründungen.
Von der Limited zur UG
Das Vorbild für die UG war die kurz nach der Jahrtausendwende besonders beliebte englische Rechtsform Limited, denn die Gründung einer GmbH war für eine Vielzahl Gründungswilliger aufgrund des erheblichen Aufwands und des hohen Stammkapitals nicht mehr zeitgemäß. Deshalb war im Jahr 2006 bereits jede vierte neue Kapitalgesellschaft eine Limited.
Michael Silberberger erinnert sich: „Innerhalb von nur 3 Jahren haben wir weit mehr als 25.000 Unternehmer dabei unterstützt, über das Internet eine eigene Kapitalgesellschaft ins Leben zu rufen – dabei sind zahlreiche tragfähige Geschäftsideen Wirklichkeit geworden.“
Gorden Bonnet, Pressesprecher der IHK Wiesbaden, ergänzt: „Die haftungsbeschränkte UG hat sich als Einstiegsmodell in die GmbH für Unternehmen mit geringer Kapitalausstattung bewährt. Sie bietet eine Alternative zu ausländischen Rechtsformen mit geringem Stammkapital, bei denen sich der Existenzgründer unbekannten ausländischen Rechtsformen unterwerfen muss.“
Deutschland Gründerland
Günter Faltin, Professor für Entrepreneurship und Gründer der Teekampagne, sagt: „Gute Ideen, eine Zukunftsvision und der Wille zum Erfolg sind das, was bei einer Unternehmensgründung im Vordergrund stehen sollte. Deshalb war die UG ein wichtiger Schritt in die richtige Richtung. Michael Silberberger hat dies als treibende Kraft zur Einführung der UG verinnerlicht wie kaum ein Anderer. Die UG eignet sich ideal für Unternehmen mit geringerer Kapitalausstattung.“
Auch Kreditgeber honorieren die Nachhaltigkeit eines Geschäftsmodells und räumen der UG dieselben Chancen ein wie einer GmbH, wie Heribert Schmitt, Leiter Öffentlichkeitsarbeit der Wiesbadener Volksbank AG bestätigt: „Die Rechtsform spielt nach unserer Einschätzung für die Kreditwürdigkeitsprüfung eine eher untergeordnete Bedeutung. Primär im Fokus stehen für uns die jeweilige Unternehmerpersönlichkeit sowie die Nachhaltigkeit des Geschäftsmodells.“
Unternehmensgründungen noch einfacher gestalten
„Die Einführung der UG hat sich gelohnt, soviel ist nach einem halben Jahrzehnt sicher“, ergänzt Silberberger. „Da der gesamte Gründungsaufwand aber immer noch sehr hoch ist, befassen wir uns intensiver denn je mit dem Thema und haben mit firma.de eine Plattform geschaffen, um das Gründen in Deutschland noch einfacher, sicherer und schneller zu gestalten. Neben dem Firmenbaukasten, mit dem Gründer sofort durchstarten können, haben wir dafür bundesweit ein einzigartiges Beraternetz aufgebaut.“
Für weitere Informationen zur Gründung einer Unternehmergesellschaft und dem Firmenbaukasten zur Unternehmensgründung besuchen Sie die Website http://www.firma.de.






