(openPR) Haben Sie sich schon einmal gefragt, wie es nach Diäten zu dem sogenannten Jo-Jo-Effekt kommt und wie man dieses lästige Phänomen umgehen kann? Je nachdem welchen Weg man zum Abnehmen wählt, fällt der Jo-Jo-Effekt stärker oder schwächer aus. Doch zunächst:
Welche Bedingungen müssen überhaupt erfüllt sein um abzunehmen?
Um abzunehmen benötigt man eine negative Energiebilanz. Diese kann man auf unterschiedlichen Wegen erreichen:
1. Man führt dem Körper weniger Energie zu als er verbraucht. Dies kann man z.B. erreichen, indem man weniger Lebensmittel mit hohem Fett- oder Kohlenhydratanteil isst.
2. Man sorgt durch Sport und Bewegung dafür, dass der Energieverbrauch höher ist als die Energiezufuhr.
3. Man kombiniert 1. und 2.
Klingt eigentlich ganz einfach. Bei manchen Diäten kommt es allerdings oft zu dem sogenannten Jo-Jo-Effekt, insbesondere, wenn bei der Diät dem Körper deutlich weniger Nährstoffe über die Nahrung zugeführt werden (s. unter 1.). Schnell hat man nach der Diät das Ausgangsgewicht oder sogar noch ein bisschen mehr drauf.
Welche Rolle spielt die Muskulatur?
Isst man deutlich weniger als man verbraucht, dann wird neben körpereigenem Zucker (Glykogen) und Fett auch Muskulatur abgebaut. Dass die Muskulatur abgebaut wird, hat zwei wichtige Gründe:
1. Aus dem Muskeleiweiß bzw. den Bausteinen (Aminosäuren) kann körpereigener Zucker gebildet werden. Das ist wichtig, weil der Körper permanent auf ein gewisses Maß an verfügbarem Zucker als Energielieferant angewiesen ist. Insbesondere das Gehirn braucht Zucker und davon ca. 150g pro Tag.
2. Die Muskeln werden bei starkem Energiedefizit abgebaut, damit sich der Körper vor dem Aushungern schützen kann. Muskeln verbrauchen schließlich viel Energie bei jeder Bewegung. Außerdem spielen sie eine wichtige Rolle bei der Thermoregulation, also dabei, den Körper permanent auf ca. 37°C zu halten. Würden keine Muskeln während einer strengen Diät abgebaut, würde der Körper sehr schnell auszehren. Menschen könnten ohne den Mechanismus z.B. nicht mehrere Wochen ohne Nahrung auskommen.
Dieser lebenswichtige Effekt spielt Abnehmwilligen nicht gerade in die Hände. Beginnt man nach einer Diät wieder einigermaßen normal zu essen, nimmt man besonders schnell zu. Unmittelbar nach einer Diät ist der Körper noch stark auf Sparmodus eingestellt. Isst man jedoch einige Zeit lang wie vor der Diät, kann man beobachten, dass das Gewicht das Ausgangsgewicht (vor der Diät) übersteigt. Warum? Nach der Diät verbraucht der Körper nicht mehr die gleiche Menge an Energie, wie vor der Diät, weil man weniger Muskeln hat.
Muskeln sind besonders wichtig für die Fettverbrennung und den Energieverbrauch.
Sie bauen sich ohne Anreiz nach einer Diät nicht so schnell auf. Das hat zur Folge, dass nach einer strengen Diät mit Nahrungsdefizit der Energieverbrauch niedriger ist als vor der Diät! Menschen, die mehrere Diäten hinter sich haben, berichten oft, dass sie kaum noch etwas essen können, ohne gleichzeitig zuzunehmen. Hier ist es dann besonders wichtig, Muskulatur über ein gezieltes Training aufzubauen.
Am besten lässt man es jedoch gar nicht erst so weit kommen, denn Jo-Jo-Effekt und ein verringerter Energieverbrauch können beim Abnehmen sehr frustrierend sein.
Wie kann man den Jo-Jo-Effekt umgehen?
Ein Ausweg aus dem Schlamassel versprechen sogenannte Formula-Diäten oder auch Eiweiß-Diäten. Mit Formula-Drinks versuchen die Hersteller (flüssige) Mahlzeiten herzustellen, die die notwendigen Nährstoffe enthalten, satt machen und weniger Kalorien erhalten, als eine „normale“ Mahlzeit. Mit den Formula-Diät-Drinks sollen dann 1-3 Hauptmahlzeiten ersetzt werden. Das führt zu einem Energiedefizit (negative Energiebilanz) und man nimmt ab. Allerdings gibt es deutliche qualitative Unterschiede. Als besonders gut haben sich Formula-Drinks mit einem besonders hohen Eiweißanteil erwiesen, denen zusätzlich alle Vitamine und Mineralstoffe zugegeben wurden. Haben diese Diät-Drinks einen besonders hohen Eiweißanteil und alle Vitalstoffe wie z.B. der „Body in Form Drink“, dann wird dem Körper während einer Reduktionsdiät ausreichend Eiweiß zugeführt, sodass er weniger seine eigenen Reserven aus der Muskulatur verbraucht.
Fazit: Dass der Körper während einer Formula- oder Eiweiß-Diät etwas in den „Energiesparmodus“ geht, lässt sich mit dieser Form der Diäten auch nicht verhindern. Jedoch zeigt sich, dass der Jo-Jo-Effekt und eine Verringerung des Energieverbrauchs deutlich geringer ausfallen. Kombiniert man Formula- oder Eiweiß-Diäten mit Sport und Bewegung und einer dauerhaften Ernährungsumstellung eignen sie sich gut als Ergänzung, weil dadurch auch Erfolge schneller sichtbar werden. Dies motiviert zusätzlich und hilft am Ball zu bleiben.
Weitere Infos unter: www.young-basic.de und www.healthy-city-snacks.de










