(openPR) Pressemitteilung von „Freude am Kochen“. Dieser Artikel von Heiner Finkhaus gibt eine kurze Beschreibung über die Bedeutung, Ernte und Verarbeitung dieser vielfältigen Frucht. Basel, 20. November 2013
Die Olive ist eine Steinfrucht ist. Der Olivenbaum, auch Ölbaum genannt, ist sehr widerstandsfähig, ein Naturwunder. Bei Feuer brennt er wie Zunder und bei Frost erfriert er komplett. Und doch treibt aus den Wurzeln immer wieder ein Trieb aus. Dann braucht es mehrere Jahre um den spriessenden Trieb zu formen und nochmals viele Jahre bis ein erster, richtiger Ertrag geerntet werden kann. Olivenbäume werden mehrere hundert oder bis zu tausend Jahre alt. Der Olivenbaum geht weit in die Antike zurück. Das Olivenöl ist ein Symbol der Güte und Reinheit, und der Baum steht für Glück und Frieden. In der Antike wurde das Öl während der Olympischen Spiele auch in heiligen Tempelleuchten verbrannt und der Sieger mit einem Kranz aus Olivenblättern gekrönt.
Heute werden Oliven kommerziell hergestellt und verarbeitet in Spanien, Italien, Frankreich, Griechenland, Tunesien, Marokko, der Türkei, Portugal, China, Chile, Peru, Brasilien, Mexiko, Angola, Südafrika, Uruguay, Afghanistan, Australien, Neuseeland und Kalifornien. Die Olivenernte für 2013/2014 wird auf 3,2 Mio. Tonnen geschätzt, dies liegt über der letztjährigen Ernte.Die Lese der Oliven erfolgt direkt vom Baum, von Hand oder es wird mit Baumrüttel Maschinen gearbeitet. Die Maschine lässt den Baum vibrieren bis die Oliven in ein gespanntes Tuch fallen. Dieser Kampf zwischen Maschine und Baum soll diesem scheinbar aber nichts anhaben. Zum Glück halten sich Oliven von gewissen Sorten (wie z.B. Mariolo) so fest an den Ästen, dass diese nur von Hand gepflückt werden können. Eine ideale Ausgangslage zur Produktion von Spitzenölen, da die Oliven dabei nicht verletzt werden.Für die Gewinnung von Olivenöl muss der Landwirt über eine langjährige Erfahrung verfügen. Die Oliven müssen im richtigen Reifestadium gepflückt und sofort verarbeitet werden. Der Verarbeitungsprozess muss sehr schnell und unter Luftverschluss durchgeführt werden. Ansonsten oxidieren die gepressten Oliven und geben unerwünschte Aromen ab. Oliven enthalten rund 15% Öl. Der Gehalt hängt vom Klima, dem Reifezustand, der Sorte und der Region ab. Die Haltbarkeit von Olivenöl ist von der Gesetzgebung her für alle Olivenöle gleich. Egal ob es sich um die Verschnitte der grossen Marken oder hochwertige Erzeugerabfüllungen handelt. Meistens sind das 18 Monate ab Fülldatum. Extra Vergine (Extra Nativ) sollte die Bezeichnung für Olivenöle der Extraklasse sein. Für diese sind auf der Etikette der Produzent, die Herkunft und das Abfülldatum angegeben. Hochwertige Öle können lichtgeschützt, kühl und verschlossen mehrere Jahre gelagert werden. Das Öl wurde zu allen Zeiten als Haltbarkeitsmittel und zur Konservierung verwendet.
Die Olive wird auch als Grundmaterial für Kosmetika, Seifen, Shampoos und vielem mehr verwendet. Der Grund liegt in den Antioxidantien, Vitaminen und Mineralien. Olivenöl hat die Fähigkeit, Feuchtigkeit zu speichern.Beim Besuch einer Ölmühle während der Saison werden Sie einen großen Stapel von Oliven Blättern in einer Ecke des Grundstücks liegen sehen. Dieses Nebenprodukt von untergeordneter Bedeutung dient gewöhnlich als Boden Dünger. Getrocknete Oliven Blätter sind aber in Ländern wie Japan, Korea und den USA als Tee begehrt. „Olive Leaf Tea“ ist ziemlich populär wegen des hohen ernährungsphysiologischen Wertes.
Das Thema über die Pflege der Olivenbäume und die verschiedene Verwertung der Oliven ist ein grosses Thema. Wenn Sie an weiteren aktuellen Informationen interessiert sind können Sie auf oliveoiltimes.com viele interessante Hinweise erhalten.










